Huber‘s English Balkan - Rezension

  • 1. Einleitung
    Der Münchner „English Balkan“ trägt einen traditionsreichen Namen, doch sein tatsächlicher Aufbau weicht vom historischen Vorbild erheblich ab. Eine klassische Balkan-Mischung beruht traditionell auf der Trias aus Virginia, Orient und Latakia, mit besonderer Betonung des Orientanteils. Beim berühmten Redstone’s Balkan Sobranie 759 bildeten gerade die Orient-Tabake – teils noble, zitrisch-harzige Sorten wie Yenidje – das aromatische Herzstück. Hubers bei Kopp, Rellingen gefertigte Mischung dagegen verzichtet vollständig auf Orienttabak und tritt stattdessen mit Virginia, Latakia, Périque und dunklen Komponenten (Cavendish/Kentucky) an. Dadurch entsteht ein deutlich anderes Profil: weniger ätherisch, weniger vielstimmig, dafür dunkler, dichter, würziger. Der Name bleibt ein Verweis auf eine Tradition, die hier nicht rekonstruiert wird – im Ergebnis liegt eine kräftige, latakiabetonte, englische Virginia-Latakia Mixture vor, bereichert um Périque und Kentucky, aber kein „Balkan“ im engeren Sinn.

    2. Optik & Schnitt
    Der Tabak präsentiert sich als fein geschnittene, überwiegend dunkle Ribbon-Mischung. Schwarze Latakia-Fasern dominieren optisch; die Virginias bilden schlanke, mittel- bis goldbraune Adern dazwischen. Einzelne tiefdunkle Périque-Partikel und Cavendish-Anteile verdichten das Gesamtbild, das insgesamt schwer, beinahe nächtlich wirkt. Der Schnitt ist gleichmäßig – technisch perfekt, ohne grobe Stücke, die das Abbrennen stören könnten.

    3. Kaltgaroma
    Im Duft aus der Drückdeckeldose mischt sich der vertraute, rauchig-harzig-kühle Eindruck des zypriotischen Latakia mit den süßlichen Grundtönen der Virginias. Hinzu tritt die typische Périque-Signatur: ein fermentierter, leicht fruchtig-dunkler Geruch, der an Pflaumen und Pfefferwürze erinnert. Wo bei echten Balkanmischungen Orient für helle, zitronig-blumige Eleganz sorgt, zeigt Huber eine eher erdige, dunkle Mischungslinie – würzig, aber nicht ätherisch, eher kompakt als filigran.

    4. Rauchverlauf

    Anfang
    Der Auftritt ist unmittelbar: Latakia-Dominanz mit kühlem Rauch und teerig-holzigen bis harzigen Untertönen, verstärkt durch Kentucky. Die Virginias bringen eine feine, malzige Grundsüße ein. Bereits früh spürbar wird der Périque, der mit pfeffrigen Spitzen und einer subtilen, dunkelfruchtigen Note dem Auftakt Struktur gibt.

    Mitte
    Jetzt zeigt die Mischung ihre eigentliche Architektur. Der Périque gewinnt an Präsenz, jedoch nicht als Solist, sondern als strukturierendes Gewürz. Er verleiht dem Tabak im Mittelteil jene typische pfeffrige Spannung, ein leichtes Kitzeln am Gaumen, das den Latakia trägt und zugleich moduliert. Ohne Orient fehlt die ätherische Höhenlage, doch Périque kompensiert das teilweise durch pfeffrige Würze und einen dunklen fast likörweinigen Unterton. Die rauchige Würze des Kentucky komplementiert wohlabgestimmt den Latakia. Der Gesamteindruck bleibt geradlinig und stabil – ein kräftiger, voluminöser, ja fast monolithischer Rauch, aber mit wohltuender Würzkomplexität.

    Ende
    Gegen Schluß tritt der Périque noch einmal hervor: trockener, schärfer, pfeffriger, während Latakia, Kentucky und Cavendish ihr süßlich-rauchiges und dabei leicht erdiges Fundament betonen. Die Virginias halten die Süße in einem schmalen, aber ausreichend tragenden Rahmen. Das Finale ist herb, würzig, dunkel – nicht elegant, aber charakterfest.

    5. Abbrand & Technik
    Huber‘s English Balkan brennt sehr zuverlässig, gleichmäßig und benötigt wenig Aufmerksamkeit. Die Glut bleibt stabil und neigt nicht zum Überhitzen, solange man gemessen raucht. Kondensat bildet sich kaum, Nachfeuern geschieht vor allem in der frühen Einrauchphase. Die Mischung ist in technischer Hinsicht ausgesprochen unkompliziert.

    6. Raumnote
    Die Raumnote ist vom Latakia geprägt: rauchig, harzig, herb, mit leicht süßlichen Schatten, aber eindeutig „englisch“ im klassischen Sinne. Der Périque fügt ebenso wie der Kentucky keine dominante Duftspur hinzu, verstärkt aber den dunklen Gesamteindruck. In Gesellschaft bleibt die Mischung präsent und markant – ein Duft für Pfeifenfreunde des Latakias, nicht für nichtrauchende Gesellschaft.

    7. Vergleich & Einordnung
    Huber’s English Balkan ist expressis verbis als Nachbau des Balkan Sobranie 759 aus dem Hause Redstone konzipiert. Im Vergleich der Zusammensetzung und im Vergleich mit meinen weit zurückliegenden persönlichen Erfahrungen mit dem Original wird jedoch m.E. ein wesentlicher Charakterunterschied deutlich:

    • Redstone’s Balkan Sobranie 759: Dreiklang aus Virginia, Orient, Latakia – vielschichtig, elegant, mit zitrisch-harzigen Höhen; Yenidje-Orient als Herzstück.
    • Huber’s English Balkan: Virginia, Latakia, Périque, dunkle Cavendish-/Kentucky-Komponenten – kein Orient; das Profil ist dunkler, dichter, pfeffriger, geradliniger.

    Der Périque ersetzt den Yenidje-Orient nicht – er verschiebt die Mischung stilistisch in Richtung „würzige englische Mixture“ oder gar „starker English mit Périque-Akzent“ (Dunhill’s Nightcap, Ashton‘s Artisan). Was der Balkan Sobranie 759 durch aromatische Eleganz und feine Verwebung von ätherisch-floralem Yenidje-Orient und weinig-harzig-rauchigem syrischem Latakia erreichte, setzt Huber durch schiere Wucht und dunkle Würze dagegen. Historisch, stilistisch und sensorisch liegen beide Tabake damit nicht in derselben Kategorie – eine Annäherung findet nur im Namen statt, nicht im Aufbau. Möglicherweise kommt diese Diskrepanz dadurch zustande, daß man zwangsläufig einen über Jahrzehnte gealterten Balkan Sobranie 759 als Referenz genommen hat - immerhin wurde dessen Produktion bereits Anfang der 1980er Jahre eingestellt. Wer also auf die aromatische Vielstimmigkeit einer echten Balkanmischung hofft, wird hier enttäuscht; wer aber die dunkle, geräucherte Tiefe einer klassischen englischen Komposition sucht, findet einen treuen Begleiter.

    8. Eignung & Empfehlung
    Empfohlen für: Liebhaber stark latakialastiger englischer Mischungen, die eine dichte, rauchige Erfahrung ohne ätherisch-orientalische Finesse bevorzugen.

    Weniger geeignet für: Kenner echter Balkanmischungen, die die orientbetonte Dreigliedrigkeit aus Virginia, Orient und Latakia erwarten.

    9. Fazit
    Huber’s English Balkan ist ein kräftiger, würziger, latakialastiger English Blend, der durch den Périque- und Kentucky-Anteil einen markanten strukturellen Akzent erhält: pfeffrig, dunkel-fruchtig, erdig, spannungsreich. Trotz seines Namens ist er aber keine Balkan-Mischung und kann den damaligen Balkan Sobranie 759 weder imitieren noch stilistisch fortführen - möglicherweise ähnelt er jedoch dessen Mumie. Was er bietet, ist ein ernsthafter, technisch sauberer, geschmacklich substanzreicher Rauch für Freunde dunkler, robuster englischer Tabake.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Hi Sven,

    danke fürs Review.

    Mit deinem Fazit musst du sehr vorsichtig sein ! Ein Kreis gewisser Herren aus deiner Landeshauptstadt hatte Attribute verteilt wie „der ultimative Nachfolger des 759“ und „sogar noch besser als das Original“…

    …und das ist natürlich auch alles voll zutreffend !!! ….du musst dich also nochmals revidieren !!! :P:lol::P:lol:

    Dir war wohl nicht klar dass du hier eine heilige Kuh rezensierst…:batman_lol:

    Ernst beiseite… Balkan Sobranie gehört m.E. zu den Tabaken die erst dann richtig interessant wurden als es sie nicht mehr gab. Von dem 759er hatte Pipestud in Lichtgeschwindigkeit 50g Dosen für 350$ verscherbelt, größere Pötte teils fast vierstellig.

    Und so gehypte „Vintage“ Tabake bieten natürlich idealen Nährboden für Reinkarnationen aller Art, den schwarzweißen in diesem Fall z.B. von der Kanalinsel mit authentischem Etikett, Marketing blabla oder halt den 759er bescheiden benamt als „Balkan“ einer „extra für uns und exklusiv“ Hausmischung…

    Ich kann da nur schmunzeln - nix gegen guten Tabak, und das ist der Huber Balkan zweifellos, auch ohne den ganzen Hüttenzauber.

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Dir fehlt eben der Münchner kulturhistorische Kontext zur sozialkritischen Komponente im Spätwerk Kafkas ! :P

    Ich mochte den Weissen (Smoking Mixture) sehr, den gab`s in Pouchs in Wasserbillig :|

    Beste Grüße - Manni

    pfiffig kommt von Pfeife...

  • Dir fehlt eben der Münchner kulturhistorische Kontext zur sozialkritischen Komponente im Spätwerk Kafkas ! :P

    Ich mochte den Weissen (Smoking Mixture) sehr, den gab`s in Pouchs in Wasserbillig :|

    Beste Grüße - Manni

    Die weißen Pouches gabs auch hier und ne Weile noch in Italien, kurz später konnten auch die für ca. 60€ verscherbelt werden…

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Dir fehlt eben der Münchner kulturhistorische Kontext zur sozialkritischen Komponente im Spätwerk Kafkas ! :P

    Beste Grüße - Manni

    Wo hast du denn dieses geschwollene Deutsch abgeschrieben ? :lol:

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Hallo Rainer,

    Ich mag den Huber Balkan durchaus, aber ich sehe in ihm keine Reinkarnation des Balkan Sobranie 759.

    Wie Du ganz richtig andeutest, ist er auch keine exklusive Mischung für Huber, denn zumindest Falkum führt exakt dieselbe Mischung von Kopp als Freeminds No 1 😉.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Wo hast du denn dieses geschwollene Deutsch abgeschrieben ? :lol:

    Moin Rainer, das klingt sehr nach Wirbi und Zeus in der SWR3 Morning Show. Fehlt jetzt nur noch die Blauwalinformation;)

    Zurück zum Tabak.

    Danke Sven für die wirklich sehr profunden Ausführungen zu einem meiner favorisierten Tabake. Dank späterer Geburt kann ich natürlich nicht auf Erfahrung mit dem Balkan Sobranie zurückgreifen. Aber: es gibt da was, das Du beschreibst, das ich nicht wahrnehme: die Sache mit dem Périque. Normalerweise reagiere ich darauf sehr empfindlich und es gibt nur ganz wenige Mischungen, bei denen es mir beim Riechen nicht gleich die Fußnägel aufrollt. Der Balkan von HU (jepp, der verwendet auch den Namen "Balkan", obwohl Périque drinnen ist) ist z.B. so einer, oder der St. Jam,es Flake von SG.

    Wenn ich jetzt also den Rüssel tief in die Dose vom Huber stecke, dann rieche ich da nur Rauch, Kohle, Teer, Leder. Dieses Pflaumige, das Du beschreibst, das finde ich da nicht. Das soll aber jetzt beileibe nicht bedeuten, dass Du unrecht hättest, das ist eine Frage der Übung und auch der Sensorik. Angebllich sollen im Huber Balkan ja >70% Latakia sein. Das würde erklären, warum das evtl. bei dem ein oder andere die Pflaume wegbügelt...;)
    Also wie dem jetzt auch sei, ich stimme Dir beim Fazit völlig zu, ich habe dazu ja auch mal ein Review verfaßt und bin zum gleichen Ergebnis gekommen.
    Viele Grüße Jens

    Die schlimmste Weltanschauung ist die Weltanschauung von Leuten, die die Welt nie angeschaut haben.

    Alexander von Humboldt

  • Hallo Jens,

    Den Périque nehme ich auch nur äußerst schwach als solchen wahr.

    Insgesamt ist die Mischung ja reichlich aus „starken“ Tabaken zusammengesetzt, sodaß man m.E., wie bei einem Symphonieorchester in den Fortissimo Passagen, die einzelnen Instrumente kaum in dem Klangteppich (hier Aromateppich) wahrnimmt.

    Ursprünglich hatte ich den Périque auch nicht wahrgenommen. Wenn man dann weiß, daß er drin ist, kann man ihn herausschmecken - bei einer Blindverkostung würde er vermutlich untergehen.

    Wie gesagt, ich mag den Tobac und er bleibt in meiner Rotation - entweder von Huber oder von Falkum 😉.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Oops, hab grad gesehen, daß das Thema Huber Balkan in der Vergangenheit hier schon für gewisse Turbulenzen gesorgt hat 😂.

    Ich hoffe, ich rühre das nicht noch einmal auf, denn, wie der Dichterfürst sagt: Getretener Quark wird breit, nicht stark.

    Mich hatte das Thema vor Allem ob der verschiedenen Nachbauten (ähnlich wie bei Dunhill‘s London Mixture) interessiert. Etwas enttäuscht war ich von Falkum, wo mir der Freeminds No 1 als exakter Nachbau nach dem Originalrezept verkauft wurde. Ist aber, trotz netter Schmuckschatulle, inhaltlich gleich mit dem Huber. Pfeifenlatein halt 😂.

    Da stehen wir doch drüber 😉.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️



  • …Ursprünglich hatte ich den Périque auch nicht wahrgenommen. Wenn man dann weiß, daß er drin ist, kann man ihn herausschmecken - bei einer Blindverkostung würde er vermutlich untergehen. …

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Hi Sven,

    dieses Statement spricht mir 100% aus dem Herzen, und ich hab es öfter auch mal so ungefähr geschrieben, beispielsweise bei Hans’ Darkwood und/oder Morrocan mit den ganzen Zutaten quer durch Suleika‘s Parfüm und Gewürzregal…“ man schmeckt es wenn man es vorher gelesen hat“…;)

    Natürlich gibt es selbsternannte Tabaksommeliers, die schmecken sogar raus dass die Tochter vom Mischmeister schwanger ist, wovon sie selber aber noch gar nix weis. :lol: Kurz: Idealkandidaten für einen Blindtest. ;)

    In Sachen Sobranies hab ich weder Erinnerung an die seinerzeitige schwarzweiß etikettierte „Mixture“ noch an den 759er (außer die Mixture Pouches in der Ausverkaufszeit), und hatte irgendwie den Eindruck dass die damals in Gegenwart der Dunhills und Rattrays gar nicht so gefragt waren…ein Händler hat mir sogar mal gesagt: „Früher als es die noch gab wollte die kaum einer, und jetzt wo es sie nimmer gibt machen die so ein Tamtam“…;)

    Einzig von Sobranie hab ich immer mal wieder gerne den in der blau etikettierten Runddose geraucht, Reserve Blend Scottisch No.3. Die Dose hab ich sogar noch, sind Schräubchen drin…;)

    Dass ein Tabak mit viel Latakia polarisiert ist inherent, so auch beispielsweise der Pirate Kake oder der Da Vinci ( der von C&D, nicht der gleichnamige von DTM ;)).

    Ich denk dem Huber tut es gut wenn man ihn so nimmt wie er ist und frei entscheidet „Das ist MEINER - oder halt auch nicht“, ohne die Gigabytes Tantam außenrum.

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Hallo Rainer,

    Das mit den Tabak-Sommeliers unterschreibe ich zu 100% 👍.

    Ähnliches gibt es ja auch bei „Weinkennern“: Ein Kollege, der sich für einen solchen hielt, faselte einmal etwas über eine Benzinnote bei einem Frankenwein - ich habe dann nur angemerkt, daß die Weinberge ja teilweise recht nah an der A3 stehen und es mich wundert, daß nicht auch noch eine Dieselnote herauszuschmecken ist. An dem Abend sprach der Kollege nicht mehr mit mir 😂.

    Bezüglich des BS 759 bedauere ich, daß ich ihn damals nicht im großen Maßstab eingekauft habe (hätte ich als Student ohnehin nicht gekonnt). Tatsächlich war er damals (1989er Jahre) nicht so mein Ding. Ein ehemaliger Schulkamerad hatte mir die schwarze Dose mit güldener Schrift sehr an‘s Herz gelegt - doch ich schwor auf Dunhill.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Servus,

    ich hatte den BS , Weiße und schwarze Dose oft geraucht, da sie ständig in der Tabakbar meines Vaters verfügbar waren, aus der ich mich ausgiebig bedient habe. Aber ich könnte heute nicht mehr den geringsten Unterschied zwischen all den Tabaken feststellen, die Balkan im Namen haben. Auch der Diehl hat einen sehr guten Balkan im Sortiment, den ich viel geraucht habe. Aber einen Unterschied festzustellen ist mir nicht möglich. Erinnerungen an Ähnlihckeiten ja. Genauso ging es mir, als ich mir die wiederaufgelegten John Cottons holte, die ebenfalls ständig bei meinem Vater verfügbar waren. Wunderbare Tabake und schöne Erinnerungen. Aber Unterschiede kann ich nach den Jahren nicht mehr ausmachen.

    Gruß

    Stephan

  • Hallo Sven,

    zunächst Danke für das Review. Da ich nicht in M lebe oder rauche, kann mir die Heiligsprechung des Huber zur einzig wahren BS 759- Inkarnation ziemlich gleichgültig sein - und ist es auch. ich sollte meine verblassten Erinnerungen aber mal wieder auffrischen.

    Rainer Zudem hätte ich einen Vorschlag:

    Dass ein Tabak mit viel Latakia polarisiert ist inherent, so auch beispielsweise der Pirate Kake oder der Da Vinci

    versuch's mal mit DTM Holly's Discovery (Ready Rubbed) Flake oder dem angeblich identischen American History Mixture »Old Ironsides« Flake.

    Das ist was für die Männer vom Straßenbau! (A3 oder nicht A3: egal) :D

    Beste Grüße

    Rolf :)

    Bevor man eine Frage beantwortet, sollte man immer erst eine Pfeife anzünden. Pfeiferauchen trägt zu einem einigermaßen objektiven und gelassenen Urteil über menschliche Angelegenheiten bei.– A. Einstein rauch10t5rz3.gif

  • Hi Rolf,

    ich kenne „beide“ :) …Speziell der als Old Ironsides gelabelte war auch in Amiland sehr erfolgreich…bei den hartgesottenen… und es gibt deren nicht wenige, spontan fällt mir beispielsweise noch GLP‘s Odyssey ein…( bin mal gespannt ob der sich über die Zeit bei den hiesigen Feilbietern hält…🤷‍♂️)

    A3…hab ich oft benutzt…Früher hab ich die ca. 360km von LU/Rhein nach Borken/NRW in 3h geschafft…psst…;) Heute geht so was nimmer, auch nicht bei mir selbst…aber ich verstehe deinen Punkt. Speziell übel war die Bauzeit der ICE Strecke FFM nach Köln, wo teils gewisse Autobahnabschnitte verlegt wurden…

    Gegen den Überschwang an Phenol und Brom hilft am besten ein krääftiger Schlock Ardbeg 10…:P

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)


  • PS

    Es ist der Orient 🤭

    Aus der Sicht eines Durchschnittamis liegt der Orient in China…:batman_nutty: …wir hatten da mal vor Jahren eine Diskussion mit unseren Überseekollegen für eine Imagebroschüre in Sachen „From West to East“…weil ja offensichtlich die Welt im Westen=America beginnt…:lol:

    Tja…

    Ansonsten guter Artikel, eine Challenge in Geography all-inclusive…;)

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Hallo Rainer, alle,

    Aus der Sicht eines Durchschnittamis liegt der Orient in China

    Ich würde da vorsichtshalber den Orientexpress nicht anführen., sonst geraten die Donnies da vollkommen aus dem Ruder

    500px-Orient-Express_1883-1914-3.png

    Beste Grüße

    Rolf :D

    P.S.: einer meiner entfernten Cousins arbeitet(e?) an der Lehigh University. Und als ich den Namen das erste Mal gehört habe, musste ich doch mal nachsehen. Und erfuhr, dass die zwar in Bethlehem in der Nähe von Lebanon liegt, dieses aber sehr viel näher an Philadelphia liegt, welches man aber nicht mit dem heutigen Amman, Kom el-Kharaba el-Qebir o.ä. verwechseln sollte. Welch' Wirrnis ... ;)

    Bevor man eine Frage beantwortet, sollte man immer erst eine Pfeife anzünden. Pfeiferauchen trägt zu einem einigermaßen objektiven und gelassenen Urteil über menschliche Angelegenheiten bei.– A. Einstein rauch10t5rz3.gif

  • Hi Rolf,

    in der Tat ist hier für Wirrnis gesorgt…der ältere Amerikanische Bauarbeiter kennt Lehigh als Zement, und nicht ein Ort irgendwo in America wo man wohnen kann….und zu allem Elend hies der Laden irgendwann Heidelberg…where the fuck is that ? ( Im Prinzip sehr leicht zu finden wenn man in Südafrika von Johannesburg aus die N3 ca. 30min. südöstlich fährt…)

    Die Karte von dem Zug oben in dem sich üblicherweise massig Mörder befinden endet rechts laut der Karte in einem Ort Konstantinopel genannt…was ist das denn ? Also ich war da schon mal ganz in der Nähe, aber da stand überall was von Istanbul…🤷‍♂️:lol:

    Apropos Zugfahren… Ein Pfälzer möchte in Weidenthal eine Fahrkarte nach Peking kaufen. Der Schalterbeamte ist damit völlig überfordert und bietet ein Ticket nach Frankfurt an. In Frankfurt wusste man am Fahrkartenschalter ebenfalls nix von Peking, also erst mal Ticket nach Berlin gekauft…da hatte man so eine leise Ahnung von Peking, aber nix genaues war bekannt, also Fahrkarte erst mal nach Moskau. Der Mann am Schalter in Moskau hats dann einigermaßen geschnallt und konnte dem Pfälzer die gewünschte Fahrkarte nach Peking verkaufen, wenn auch mit Umsteigen in Wladiwostok, aber egal…

    Nach ca. 2 Wochen in Peking möchte der Pfälzer wieder nachhause und fragt am Pekinger Bahnhof am Schalter nach einer Fahrkarte nach Weidenthal. Da fragte ihn der Chinesische Schalterbeamte: Voldel odel Hintelweidenthal ? :lol:

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

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