Dunhill‘s Early Morning Pipe - Rezension

  • 1. Einleitung:
    Dunhill’s Early Morning Pipe gilt seit 1952 als ein zurückhaltender Klassiker unter den Englischen Blends – in frühen Stunden ein sanfter Begleiter, der bewußt dezent gestaltet ist. Seit Dunhill 2018 die Tabakproduktion einstellen ließ (zuletzt bei Orlik/STG), setzt Peterson bei STG die Rezeptur in unveränderter Form fort.

    2. Optik & Schnitt:
    Der Tabak zeigt ein elegantes Farbspiel: Helles Virginia-Gold, oliv- bis rötlichbrauner Orienttabak und dezente, dunkle Latakia-Partien in perfektem Dunhill Ribbon-Cut. Er wirkt lebendig, aber nicht zu feucht und ist sofort rauchbereit.

    3. Kaltaroma:
    Beim Öffnen der Vakuumdose entströmt ein feines, heuartiges Bouquet mit Lederakzenten und einer dezenten, rauchigen Tiefe. Die Latakia-Note ist eher leicht und unterschwellig als dominant.

    4. Rauchverlauf:

    Anfang:
    Die Mischung eröffnet mit milder, grasiger Süße der getoasteten Virginias, ergänzt durch eine trockene, floral-kräuterige bis ätherische orientalische Würze. Latakia tritt nur als sanfter Schatten in Erscheinung – eine strukturgebender Nuance, keine deutliche Präsenz.

    Mitte:
    Das Rauchbild bleibt relativ konstant, ausgewogen, mild-rauchig und elegant. Keine Ausreißer, vielmehr eine verläßliche Harmonie, die sowohl bei achtsamen Genußpausen als auch bei beiläufigem Rauchen trägt.

    Ende:
    Der Tabak brennt gleichmäßig, zurückhaltend, ohne bitter zu werden mit sauberer, heller Asche; bei moderatem Tempo bleibt Überhitzen und Zungenbiß aus.

    5. Wirkung & Raumduft:
    Die Stärke liegt im milden bis mittleren Bereich; kräftig ist der Tabak nicht, aber präsent genug, um aufmerksam zu bleiben. Die Raumnote ist eher als angenehm und unaufdringlich zu beschreiben – der typische „Stallgeruch“ Englischer Mischungen findet sich hier eher weniger.

    6. Eignung:
    Dunhill‘s Early Morning Pipe eignet sich für:

    • Liebhaber Englischer Blends ohne starke Latakia-Akkorde.

    • Genießer, die sanfte, aber strukturierte Tabake bevorzugen.

    • Novizen der „Englischen Tabakrichtung“.

    • Pfeifenraucher, die einen Begleiter für den frühen Morgen oder stille Stunden suchen.

    Weniger geeignet erscheint sie mir für:

    • Liebhaber kraftvoller, scharfer Latakia-Präsenz.

    • Raucher, die einen starken Nikotin-Hit suchen.

    • Ausgesprochen monomane Liebhaber von stark parfümierten Aromaten.

    8. Fazit:
    Dunhill’s Early Morning Pipe ist eine meisterhafte Dosierung von Zurückhaltung und Finesse. Der Tabak verzichtet auf Offensive, um in seiner moderaten Eleganz zu wirken. Getoastete Virginias liefern sanfte, grasige bis heuige Süße, Orienttabake sorgen für ätherisch-florale Tiefe, Latakia ergänzt lediglich mit diskreter Würze – zusammen ergibt sich ein deutlich orientbetonter, unaufdringlicher, aber gehaltvoller Rauch. Early Morning Pipe ist wie ein gedämpfter Monolog am Kamin – zurückhaltend, kultiviert und kkassisch britisch understated.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Einmal editiert, zuletzt von Sven (11. Januar 2026 um 18:46)

  • Servus Sven,

    Sehr schönes review. Es entspricht ganz meiner Einschätzung.Vielen Dank.

    Irgendwo habe ich aber mal gelesen, daß der Early morning bei der Namensgebung die Stunden vor dem zu Bett gehen meinte.

    Gruß

    Stephan

  • Hi Stephan & Gemeinde,

    es gibt bekanntermaßen viele Stories, Legenden und Tabaklatein, aber hier an dieser sehr speziellen „tageszeitlichen“ Zuordnung könnte was dran sein.

    Ich kenne den EMP noch aus der zweiten Hälfte der 70er, also noch London made, und hab ihn kräftiger in Erinnerung als kontemporäre Mischungen. Auch hatten zwei Lehrer von mir den EMP fast als „Dauerbrenner“ und die hatten es auch gerne etwas kräftiger.

    Die Legende besagt dass der „Early Morning“ ein Synonym für die Zeit war als die Pubs zur Sperrstunde vorne die Tür geschlossen haben und die Läden runtergelassen, und drinnen wurde dann noch vor den Blicken des Constables geschützt bis ins Morgengrauen munter weitergezecht und natürlich ordentlicher Tobac dazu geraucht. Man hätte den Tabak vllt auch „Backdoor Escape“ nennen können, aber das wäre zu offensichtlich gewesen…;)

    Irgendwann hat sich aber eingebürgert dass man den „Morning“ mit der korrekten Tageszeit assoziiert wo der Tabak gerne bissel leichter sein darf… Speziell auffällig war die Zeit wo sich Dunhill vorerst mal vom Amerikanischen Markt zurückgezogen hat ( so um ca. 2008) und es schossen div. Mischungen div. Hersteller fast wie Pilze aus dem Boden um eventuellen Defiziten entgegenzuwirken, also Attribute wie „Early“ oder „Morning“… und am besten gleich mit zeitlicher Zuordnung …und den Nightcap nicht vergessen.

    Bezeichnend z.B. die London Serie von Großmeister Pease: Chelsea Morning - Meridien ( für mittags, mein pers. Favorit von dem Trio) und der Quiet Nights, nur um mal ein Beispiel zu nennen, C&D, Hearth&Home und Konsorten haben da auch mitgezogen. Von Pease natürlich auch der London Mixture Nachbau aka Westminster und mit etwas weniger Lärm der Ashbury als Sullivans Gentlemans Mixture Nachbau…

    Bekannt und begehrte Tabake bieten ja immer Anlass hier mit einer ultimativen Reinkarnation zu kommen. Wir kennen die Story um Balkan Sobranie, und auch die Bengal Slices waren so ein Objekt der Begierde…

    Egal…War Stories…(Dt.: Schnee von gestern) und der EMP der wie alle Dunhills ordentlich von der einen zur anderen „Manufacturing Location“ weitergeschupst wurde ist heute so wie er ist, und das ist gut so, und von Sven sehr passend beschrieben.

    Also, happy weiterpuffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

    2 Mal editiert, zuletzt von Rainer (11. Januar 2026 um 18:53)

  • Hallo Stephan und Rainer,

    Das ist sehr interessant! War mir nicht bekannt.

    Ich habe als Student in der Regel drei Pfeifen am Tag geraucht: Morgens EMP, nachmittags London Mixture oder MM 965, abends Nightcap. Irgendwie hatte ich EMP, auch wegen des suggestiven Etikettendesigns mit der aufgehenden Sonne und dem Hahn, immer mit morgens assoziiert. Aber nicht nur für Studenten ist der Begriff morgens ja relativ 😂.

    Bezüglich der“Stärke“ der Mischung im historischen Verlauf muß ich leider passen. Original bei Dunhill gefertigte EMP-Mischungen habe ich m.E. nicht mehr gehabt. Eher Murray und später Orlik. Die fand ich gegenüber London Mixture oder MM 965 immer deutlich leichter.

    Allerdings beschleicht mich immer wieder das Gefühl, daß früher einfach mehr Latakia war 😉.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Servus Sven,

    ich kenne den EMP noch aus den 70er jahren. Ich konnte mich immer in der Tabak Bar meines Vaters bedienen. Da waren sie alle vertreten, BS, EMP, John Cottons, Nihgt cap, Three Nuns, Four Square usw.

    Aber ich könnte heute mit Sicherheit nicht sagen, dass sie anders waren als heute. Schöne Erinnerungen kamen auf, zum Besispiel als der John Cottons in den USA neu aufgelegt wurde und ich mir gleich eine ganze Ladung bestellt habe. Ähnlich sicher. Aber mehr ist glaube ich Einbildung.

    Gruß

    Stephan

  • früher einfach mehr Latakia war

    Ein neuer Loriot ist erstanden ! :D:love:

    Herrlich, Manni ! :thumbup::) Herr von Bülow hätte seine wahre Freude an dir gehabt…;)

    Ernst beiseite… mir persönlich wirft Latakia einige Fragen auf, und dazu müsste man wahre Zeitzeugen dazu befragen, da die generellen Geschichten zum Latakia überfrachtet sind mit Mythen, Theorien und verwirrende Paradigmen und eher dem Merketing Geschwafel zweckdienliche Geschichten…

    Kurz: Es muss ja nicht unbedingt an dem gravimetrisch- volumetrischem Anteil an Latakia liegen, sondern auch an dessen Intensität und diese wiederum sehr wahrscheinlich abhängig von der Herkunft, dem dafür verwendeten Orient Tabak, der Holzsorte zum „Räuchern“, die Dauer usw….

    Mein damals verehrter Sullivans hatte augenscheinlich relativ wenig Latakia, aber der hatte es wohl in sich, weil er im Gesamtgeschmacksbild sehr prägend war, die Latakiafetzen rabenschwarz und speckig-ölig glänzend waren. …Zypern, Syrien, Libanon, Türkei… so what… und zur weiteren Verwirrung trägt dann noch mittels „Zutaten“ ein angeblicher Zypriot auf Syrien getrimmt …und um die Verwirrung komplett zu machen… wieviel „Cyprus“ kommt eigentlich aus Zypern…?;) Gyros oder Döner ? :P

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

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  • Hallo Rainer,

    Genau das denke ich auch!

    Die englischen Mischungen, die ich in den 1980ern geraucht habe, hatten sicherlich eher weniger Latakia, als viele heutige „Latakiabomben“ (>50% Latakiaanteil), doch erschien mir das damalige Latakiaaroma wesentlich kräftiger als das heutige.

    Entweder ist meine Sensorik über die Zeit abgestumpft, oder der heutige Latakia ist einfach ungleich schwächer als der damalige.

    Früher war eben doch alles besser 😉.


    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Loriot… Karl Valentin… echt lustig hier, so solls sein…:)

    @ Sven, es ist natürlich schwer die olfaktorisch-sensorischen Erlebnisse aus unserer Jugendzeit in unsere Gegenwart zu übertragen, liegen ja n’ paar Jährchen dazwischen…;) …aber ich tendiere wie schon gesagt zu deiner Ansicht 2 dass der Lat. früher kräftiger war… Vielleicht spielte auch der Faktor „Zeit“ bei der Reifung/Räucherung usw. mit rein, Prozessschritte die dann später teils mehr betriebswirtschaftlich orientierten Belangen folgen mussten…? Who knows…?
    In Sachen Latakia generell gibt es einige interessante Beiträge im Blog von Arno van Goor…

    dutchpipesmoker.com

    …und mal Latakia als Suchwort eingeben, da kommt einiges. Warnhinweis: Man stolpert da auch über so was wie „ChocoLat“…;)

    Arno hat m.E. immer gut recherchiert und auch einige pers. Kontakte zu div. „Mischmeistern“ namhafter Hersteller gepflegt, Mac Baren, Samuel Gawith, sowie zahlreiche Messebesuche incl. Intertabak in Dortmund usw… seine Darstellungen typisch sachlich „Holländisch“ „Bodenständig“ „Offen“ :Dohne Verblümtheiten wie man es von anderen Blogs teils kennt…;)

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Zuweilen erschien mir der Blog ja ganz interessant und amüsant. Insbesondere die Beiträge von PH fand ich immer sehr informativ und qualitativ hochwertig. Ansonsten war aber auch einiges an Selbstbeweihräucherung dabei - wer‘s braucht 🤔.

    Naja, de mortuis nil nisi bene - oder so ähnlich.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Zuweilen erschien mir der Blog ja ganz interessant und amüsant. Insbesondere die Beiträge von PH fand ich immer sehr informativ und qualitativ hochwertig. Ansonsten war aber auch einiges an Selbstbeweihräucherung dabei - wer‘s braucht 🤔.

    Naja, de mortuis nil nisi bene - oder so ähnlich.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Hi Sven,

    fairerweise muss man bedenken dass es oft einen Unterschied gibt zwischen dem Mensch an der Tastatur und dem Mensch in persona (auch im Berufsleben vielerlei erlebt…) Ich kenne ein paar Protagonisten persönlich, allesamt liebe nette Leute, natürlich auch teils mit einer ordentlichen Kompetenz. @ Jens: „PH“ war hier bei und auch mal sehr aktiv.

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Hallo Rainer,

    Das denke ich auch. Der „Stil“ war m.E. gewollt „Oscar Wilde-mäßig“ dandyhaft - was ja recht amüsant sein kann. Allerdings fand ich den TAK-Totalverriß sehr verstörend.

    Ich finde es schade, daß PH hier nicht mehr postet.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Hi Sven,

    ein „Totalverriß“ funktioniert wohl am besten wenn man einen „Bayrischen Grant“ in den Genen hat…;), den aber BF wegen anderem Migrationshintergrund nicht haben kann… aber mit seinem Totalverriß des SG Black XX Segelbootplankenabdichtungszeugs gehe ich 100% mit…:P

    TAK ist eine andere Geschichte die ein „Gschmäckle“ haben könnte…und somit vllt etwas zum Totalverriß beigetragen hat? Jedenfalls, um bei reinen Fakten zu bleiben, gab es mit dem Aufkommen der TAKs einen „Powerreviewer“ der wohl erst ein halbes Jahr Pfeife raucht und ein Review nach dem anderen rausgehauen hat, selbiger Hype auch in Englisch bei tobaccoreviews.com, was bekanntermaßen eine breite Gemeinde auch außerhalb Amiland erreicht. Es kann sich jeder seine eigene Meinung bilden ob das polarisiert war oder nicht… Ich hab die Sache nur am Rand verfolgt weil Hans sich etwas Sorgen gemacht hat wegen diesem neuen Label aus Kiel und dem vielen Geschreibsel darüber. So viel zu den reinen Fakten…es gäbe noch mehr, das könnte aber wiederrum polarisieren…;)

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • „Latakiabomben“ (>50% Latakiaanteil)

    Hallo Sven,

    da muss ich doch wieder eine Lanze für die "afrikanischen" HU-Tabake brechen,
    da wird jeder Latakia- und/oder Orient-Freund mindestens einen Tabak für sich finden.
    Ich habe sie fast alle durch (der Karthoum steht hier noch verschlossen, kommt aber nach
    den drei Gladoras ran) und es wurde besser und besser und besser..
    ..und endete für mich beim Port/Sweet Latakia, der straight Latte ist, aber dabei
    weich, süß, mild.
    Aber diese extrem ätherische Würze des alten Syrers wird es wohl nicht mehr geben.

    Gruß
    Thorsten

    "Every morning I wake up thinking, 'Good, another 24 hours of smoking'"

    - J.R.R. Tolkien - 1966 -

  • Hallo Rainer,

    Interessante Hintergrundinformationen. Wobei das Kieler Label ja nun wirklich nicht neu ist. Es sei denn, man betrachtet ein Gründungsjahr in den 1970ern als neu. Tom Darasz hat ja den Laden samt Rezeptbuch von Herbert Motzek übernommen.

    Aber ja: Das „Hypen“ mag ich auch nicht besonders, wobei gerade dies ja im besagten Blog recht häufig aus einer bestimmten Fanfare vorkam - nur eben nicht bezüglich TAK.

    Letzlich finde ich es immer schade, wenn über ein Hobby Streit und Unfriede entsteht. Aber das gab es leider schon bei d.a.f.t..

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • Hallo Thorsten,

    Nur um Mißverständnisse zu vermeiden:

    Ich mag „Latakiabomben“ sehr gerne! Ich habe nur den Eindruck, daß trotz stetig steigendem Latakiaanteil die heutigen Mischungen weniger typisches Latakiaaroma transportieren.

    Was ich tatsächlich nicht mag, ist „kratziger“ Burley (es gibt Ausnahmen) und Virginia/Burley/Black Cavendish Mischungen vom Typ Rauchpappe mit Bonbonaroma. Aber das ist natürlich ganz subjektive, persönliche Präferenz. Es soll doch ein jeder nach seiner Façon selig werden 😉.

    In meinen Rezensionen versuche ich grundsätzlich, meinen persönlichen Bias zurücktreten zu lassen, was mir nicht immer gelingt 🤭.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

  • PS Rainer :

    Ich mag ja den Black XX 😂 (volle Deckung …).

    Nicht jeden Tag, aber dann und wann. Leider verbannt mich meine Regierung dann nach draußen 😩.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️