• Hallo zusammen,

    Da ich persönlich bisher keine weiteren Pfeifen Raucher kenne, mal die Frage hier in die Runde.

    Da ich mich immer komplett in ein Thema stürze, habe ich mir ein paar alte gebrauchte Bücher über das Pfeiferauchen besorgt, welche durchaus amüsant geschrieben sind. Besonders witzig finde ich immer Bemerkungen wie gut doch das Pfeife Rauchen in die 70er Jahre passt, da diese ja die stressigsten und schnelllebigsten Zeiten wären die Menschen je erlebt hätten, weshalb das innehalten beim Pfeiferauchen so Wertvoll wäre 😁

    1. Hochrain Helmut; Das Taschenbuch des Pfeiferauchen, 20.Ausgabe 1974, Heyne Verlag

    2. Altman Walter; Pfeiferauchen von den Anfängen bis zur Perfektion, 1983, Heyne Verlag

    3. Hochrain Helmut; Das Lexikon des Pfeifenrauchers, 5.Auflage 1984, Hayne Verlag

    Nun habe ich hier gelesen (hier ging es wohl eher nicht um gefilterte Pfeifen, ist aber nicht klar ersichtlich) dass auch durch die Pfeife ausgeatmet würde um Kondensat aus Mundstück usw wieder in die Brennkammern zu bringen. [2, S.93] Nun hat ja unser Atem weitere Feuchtigkeit die er einbringen würde. Außerdem habe ich heute von Pfeifenrauchwettbewerben gelesen, bei denen die Regularien sogar verbieten in die Pfeife zu pusten.

    Wie haltet ihr das und was haltet ihr von der Bemerkung?

  • …es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti nur sonst nur…ähem…:oops::lol:

    Ältere Pfeifenbücher haben ihre Meriten, und entsprechen dem seinerzeitigen Zeitgeist. Ich hatte früher keine Alternativen, und „Hochrain“ war quasi Pflichtlektüre…heutzutage teils amüsant, und es wird noch doller wenn man Amibücher liest…z.B. Sir Richard Carleton Hacker…heftige Lacher all-inclusive… noch doller wirds mit Blendaxgebisslächeln von R. Newcombe, der allen Pfeifenmacher der Welt klar gemacht hat wie man den Rauchkanal einer Pfeife richtig aufbohrt dass sie rauchbar wird und nicht sabbelt… oh man, was haben wir auf so ultimative Tipps sehnlichst gewartet…:lol:

    Apropos Amis… es gibt dort wissenschaftlich fundierte Studien dass Pfeifenraucher länger leben als Nichtraucher ! …wegen dem was du „Innehalten“ nennst…

    In Sachen Sabbelei…es macht natürlich Spaß das Zeug nach vorne zu pusten, das macht dann so schön ZZZZisch…:P

    Ernst beiseite…bei einer ordentlichen Pfeife und einem ordentlich konditioniertem Tabak sabbelt nix. Punkt. Und wenn doch, da passt dann was nicht so richtig… und falls, ein Pfeifenputzer mal kurz von hinten reinstecken, vollsaugen lassen und Ruh iss. Außer ihm wird der Weg durch einen Filter versperrt….🤷‍♂️

    Plan B: Es muss nicht gleich eine Opa Gesteckpfeife mit Wassersack sein, evtl. tuts auch ne gebogene Peterson Standard mit kleiner Sabbelkammer, die man dann alle paar Minuten dank des Steckermundstücks ausleeren kann…;)

    Happy puffing

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Hallo Christoph,

    Rainer hat das Wesentliche ja schon erklärt - das "Blasen" war bei Hochrain&Co nicht als festes hereinpusten, sondern ganz leicht (noch leichter als beim "Ziehen" ) Kondensat Richtung Brennkammer zu befördern.

    Bei OFi-Pfeifen ist ein Entstehungsherd für Konden am Mundstückzapfen Vorderseite, und das kann zum berüchtigten "Schmurgeln" führen....also "drückt" man das Zeugs nur im Bedarfsfalle so weg in den Rauchkanal (Richtung Mund will man es ja nicht wirklich haben).

    Beste Grüße - Manni

    pfiffig kommt von Pfeife...