Beiträge von TheStoneOfThor

    Hallo Stephan,


    jau, sowas fehlt mit noch in meiner Sammlung.

    Ich glaube, da gab es mal eine ähnliche Les Wood

    Bark mit Metall-Ring, die wäre es für mich, natürlich

    mit Filter. Auf jeden Fall :thumbup:


    Viel Spaß mit dem Rauchholz


    Thorsten

    Hallo Jens,


    mann, die wird immer atraktiver für mich.

    Diese Wölbung hat mich an der so filigranen Pfeife

    etwas gestört, aber mit geradem Mundstück kommt sie

    Crossies Pipe (und meiner Vorliebe) sehr nahe.


    Ich schau mich mal um....


    Gruß


    Thorsten

    Hallo Jens,


    auch sehr schön, die hatte ich genauso auch schon überlegt,

    denn da gehen die 6mm-Filter rein (meine ich zumindest).


    Rauch die für mich schon mal vor


    Thorsten

    Hallo Jens,


    Sommer, da scheint es wieder schöne Pfeifen zu hageln.

    Auch diese gefällt mir sehr gut. Musst mir nur verraten,

    wie in so einen filigranen Holm der Filter rein geht ;)


    Viel Spaß an dem guten Stück


    Thorsten

    Hallo Manni,


    kann ich mir vorstellen, dass Du dem nicht widerstehen konntest.

    Wirklich sehr schönes Teil. Ich hoffe nur, dass Dich bei der Beantwortung

    auf die Frage Deiner Frau, was das Ding denn gekostet hat, nicht eine

    unbeabsichtigte Nasenverlängerung ereilt hat.


    Viel Freude an dem sehr schönen Stück


    Thorsten

    Hallo Sebastian,


    das Problem kenne ich. Wahrscheinlich bin ich ziemlich oFi-inkompatibel. Allerdings hatte ich eine

    durchwegs positive Erfahrung mit dem Amphora Burley, der meine Zunge kaum stärker gestresst hat

    als miFi. Den kannst Du auf jeden Fall probieren. Ansonsten ist es bei mir egal ob ich leicht, mittel oder

    stark stopfe ODER ziehe, meine Zunge brennt dann immer. Und das Kondensat, das immer entsteht,

    wobei die Mengen je nach Tabak/Stopfen/Ziehen variieren, bleibt nicht am Filter hängen, sondern wird

    manuell per Pfeifenreiniger raustransportiert. Schau mal in meine Reviews, meistens teste ich das Kraut

    auch oFi. Unaromatisierte Latakia-Mischungen kann ich auch gut ohne Filter rauchen, wenn, wie

    Jens schon angemerkt hat, der Tabak nicht zu feucht ist.


    Gruß


    Thorsten

    HU Tobacco


    Clans of Scotland


    Livinghardt


    Hans Wiedemanns Tabake animieren mich stets zum Ausprobieren, auch wenn ich
    mich bei seinen künstlich gealterten Tabaken bisher auf Grund der geringen
    Verfügbarkeit und der relativ hohen Preise zurückgehalten habe. Aufgeschoben ist
    aber nicht aufgehoben…
    Nun hat er aus Reminiszenz an die kernigen Frauen und Männer und der rauen
    Schönheit der nordbritischen Region Schottland eine Serie aromatisierter Tabake
    herausgebracht, die er den Clans der Highlands widmet. Dabei hat er es von
    vornherein darauf angelegt, Latakia-Mischungen so zu aromatisieren, dass sie
    polarisieren. Also nicht „Everybody’s Darling“, eher „Eat or Die“.
    Stephan war so nett, mir seine beiden Dosen zu überlassen und sie mir zu zuschicken.
    Von hier nochmal meinen Dank dafür
    Die erste Dose ist der Livinghardt, den ich nun einige Male verköstigt habe und die
    sechs Seiten Notizen, die ich dabei zusammengekritzelt habe, jetzt zusammenzufassen
    versuche.


    Hans sagt zu dem Tabak:
    „Beim Livinghardt habe ich lange mit mir gerungen, ob ich diesem Blend überhaupt
    eine Aromatisierung mit auf den Weg geben soll. Die Mischung aus Virginia, Orient,
    Latakia und Kentucky hat mich pur geraucht schon ordentlich beeindruckt. Die
    Begeisterung hält an, auch wenn wir dem Blend jetzt ein ausgewogenes Aroma aus
    säuerlichen Ben Lommond Johannisbeeren und süßer Vanille verpasst haben. Eher
    dezent fruchtig und süß, jedoch mit der Kraft einer gestandenen englischen Mischung
    überzeugt der Livinghardt auf ganzer Linie.“


    Eigentlich kein Aromatenliebhaber, liebe ich aber Spezialitäten wie den Ennerdale
    Flake von Gawith & Hoggarth, den Rum-Plug Salty Dogs von DTM und, wenn es
    Latakia sein darf, den Navy Flake von Samuel Gawith oder Bob’s Chocolate Flake,
    ebenfalls von Gawith & Hoggarth. Ob der Livinghardt mich derart begeistern kann,
    muss sich herausstellen…



    Tabakbild


    Beim Öffnen der Dose wird man nicht gleich vom Stallgeruch des Latakia erschlagen,
    eher hat er einen weichen dänischen Ausdruck. Diese Weichheit führe ich auf die Vanille
    zurück, die ich nicht vom Gesamteindruck separieren kann. Wenn ich das Aroma schnell
    durch die Nase einsauge, kann ich tatsächlich etwas Säuerlich-Beeriges vernehmen, was
    auf die Johannesbeeren-Aromatisierung hinweist.


    Ungefähr die Hälfte des Blattgutes ist hell- bis mittelbraun, der Rest ist fast schwarz.
    Die Mischung besteht in erster Linie aus Ribbons, daneben einiges an Krümeln und,
    eher selten bei HU, ein paar Blattrippenstöckchen. Der Tabak fühlt sich recht feucht
    an, ist aber locker und entfaltet sich nach dem Zusammenpressen prompt wieder in
    seinen Ausgangszustand. Ich würde die Konditionierung als perfekt für die erste
    Pfeife bezeichnen.


    Ab in die Pfeife…


    Da es sich um einen mehr oder weniger feinen Ribbon handelt, wähle ich eine konservative
    Füllmethode und bringe ihn in Dritteln in die Pfeifen ein.


    Nummer




    1




    2




    3




    Marke




    Peterson




    VAUEN




    Oldenkott




    Bezeichnung




    Donegal
    Rocky
    X105.3




    De Luxe
    6081




    Rubin 312




    Typ




    Straight
    Billiard




    Full Bent
    Bulldog




    Straight
    Rhodesian




    Volumen




    12 cm³




    7,5 cm³




    11,5 cm³




    Größeres




    Kleineres




    Größeres




    Durchmesser




    19 mm




    19 mm




    21 mm




    Filter




    9 mm Meerschaum




    9 mm Meerschaum




    Ohne




    Tabakmenge




    4,5 g




    3,3 g




    4,1 g




    Packmethode




    Drittel-Methode




    Drittel-Methode




    Drittel-Methode




    Nachfeuern




    2




    1




    2




    Abbrand




    OK




    OK




    Teilweise einseitig




    Pfeifenkopf




    Teilweise heiß




    Teilweise sehr heiß




    Teilweise heiß




    Glimmdauer




    1 h 51 min




    1 h 21 min




    1 h 48 min




    ~ 25 min/g




    ~ 25 min/g




    ~ 26 min/g




    Kondensat




    Leicht




    Kaum




    Leicht




    Reinigung




    Normal




    Normal




    Versifft





    Ganz zu Anfang ist der Latakia stark gezügelt, der Rauch aber durch seine Anwesenheit
    schön weich. Die begleitende Fruchtnote wirkt nicht aufgesetzt und ist auch eher dezent.
    Beim Ausatmen schmeckt man die Beere, Vanille ist nur als Abrundung zu erahnen. Nach
    dem ersten Nachstopfen wird er sehr „krautig“ und undefinierbarer. Dann wird er heißer
    und die Säure der Lommond Johannisbeeren (natürlich habe ich diese Sorte gleich
    rausgeschmeckt 😉) tritt in den Vordergrund. Dabei wird er schärfer und die Fruchtigkeit
    geht verloren. Rund eine halbe Stunde nach dem Anzünden ist davon nichts mehr zu
    schmecken, oder vielleicht machen die eigenen Geschmacksknospen auch nicht mehr mit,
    jedenfalls übernimmt der Latakia die Regie mit Säure und Schärfe. Im Hintergrund etwas
    Blumiges, könnte der Oriental oder Reste der Aromatisierung sein. Der Rauch lässt daraufhin
    nach, etwas Kondensat beginnt zu gurgeln. Nach dem Abkühlen reizt er trotzdem die Zunge
    weiter. Er wird zwar wieder etwas fruchtiger, aber auch flacher. Dieser undefinierbare
    Geschmack ist ganz gefällig. Ohne Vorankündigung geht die Pfeife aus, das Nachfeuern
    quittiert der Tabak gleich wieder mit Hitze und Schärfe. Zum Ende hin wird er zum strengen,
    sauren Engländer, der mir ganz gut gefällt, auch wenn ich es bei Latakia lieber ein wenig
    samtiger mag. Das Aroma kann ich nicht mehr erschmecken. Das Finale ist schon sehr streng.


    Übrig bleibt eine grisselige mittelgraue Asche mit einigen unverbrannten „Strunken“.



    Der Filter ist erstaunlicherweise wenig verfärbt und normal feucht. Auch der Pfeifenkopf ist
    relativ trocken, der Pfeifenreiniger zeigt deinen normalen Grad an Verschmutzung.


    Ohne Filter geraucht hat er vom Anfang an einen Hang zur Bitterkeit und gibt mehrmals
    mittels Blubbern das Signal zur Pfeifenreiniger-Reise. Dabei hat er mehr von Pferdestall mit
    fruchtig-fauler Note. Dafür detektiert man im späteren Verlauf auch Holznoten. Das Finale
    erscheint mir weniger harsch. Dabei hinterlässt er in der Oldenkott sehr wenig dunkelgraue
    Asche mit wenig Unverbranntem, aber eine ordentlich versiffte Pfeife.



    Resümee


    Am Besten hat mir der Livinghardt, der derzeit für 12 Euronen im Fachhandel in der
    flachen Runddose erhältlich ist, in der kleineren VAUEN Deluxe gefallen. Darin
    hatte ich noch am Längsten etwas von der Aromatisierung und je nach Zugverhalten
    wechselten sich die Beeren und der Latakia lustig ab. Vielleicht mag er keine
    größeren Volumina. Seine Stärke liegt aus meiner Sicht etwas unter mittel.
    Er ist recht ergiebig was die Brenndauer angeht, was ich auf das sanfte Ziehen
    zurückführen würde um die Schärfe zu reduzieren. Allerdings brennt er nicht sehr
    gleichmäßig. Ich war erstaunt, dass ich ihn nicht häufiger nachzünden musste,
    teilweise brannte er nur zu 4/5.


    Umgehauen hat er mich nicht und empfehlen kann ich ihn nur eingefleischten
    Aromaten-Latakialiebhabern. Was mir überhaupt nicht gefällt, und meiner Frau
    schon mal gar nicht, ist der Raumduft, egal ob frisch oder alt. Selbst nach Tagen
    hat es im Zimmer gerochen, als wären im Pferdestall nebst Klepper noch ein Haufen
    Früchte vergammelt.



    Bewertung:


    Geschmacksintensität:  Laue Luft / Nett, aber dünn / Ausgeglichen / Dicht / Überwältigend


    Nicotin-Punch:                Cola / Milchkaffee / Schwarzer Tee / Doppelter Espresso / Kaffeeinstantpulver mit dem Suppenlöffel


    Aromatisierung:             Taschentuch unparfümiert / Frisch gewaschene Wäsche / Kuchen im Backofen / Duftbaum / Teermaschine


    Raumnote:                       Blümchen / Neue Ledergarnitur / Tabakfabrik / Wohnzimmer-Lagerfeuer / Scheidung


    Zungenaggressivität:    Glas Milch / Prickeln / kurzer Zungenstress / langzeitiger Zungenstress / kurzer Zungenbrand / langzeitiger Zungenbrand


    Empfehlung:                   Besser nicht probieren / Kann man probieren / Sollte man probieren / Muss man probieren / Wer nicht probiert ist selber schuld

    Hallo Jens,


    wenn ich häufiger oFi-Rauchen würde, wäre die Silver meine Wahl.

    Ordentliches Volumen, wenn mich die Gesamtgröße nicht täuscht,

    sehr filigraner Holm, klassisches Format und sehr schöne Struktur,

    die durch das Strahlen zum Vorschein kommt. :thumbup::thumbup::thumbup:


    Viel Freude mit Deinen zwei neuen Mädels


    Thorsten

    Hola Louis,


    I remember that I was corresponding with Hans directly several years ago about his

    creations after meeting him at the pipe fair in Lohmar. He's always excited about

    getting feedback and "talking" tabacco. So you should try to contact him.


    I took a look at my eMails but unforunately I lost some old ones after setting up

    new systems (always the same MS-story :rolleyes:), so I can't send you the adress.

    But I've seen that Carlito already took the chance and mailed a request to HU...


    Saludos


    Thorsten

    Hallo Manni,


    alle meckern immer über VAUEN. Dabei darf man nicht vergessen,

    dass sie schon lange die Fahne der deutschen Pfeifenmanufakturen

    in den Himmel strecken. Viele ihrer Innovationen und neuen Designs

    mögen ja gruselig sein, aber ich finde, dass die auch ein paar schöne

    Pfeifen im Programm hatten bzw. haben. Über die Qualität kann ich

    eigentlich nicht klagen, bis auf bei einer Pfeife, die schlimmstens

    Fehlluft gezogen hat und nicht dicht zu kriegen war und letztendlich

    im Müll landete. War aber auch ein ganz billiges Teil...

    Das es auch anders geht, zeigt ja Deine neue Errungenschaft an der

    ich Dir viel Freude wünsche.


    Gruß


    Thorsten

    Hallo Jens,

    Aber vorwiegend schaue ich mich schon eher bei Hans um, da gefällt mir das Konzept am besten. Getreu dem Mott: think global, buy local 8)

    Ja, beim Hans kann jeder glücklich werden, würde ich mal beahupten. Ich habe noch jede Menge seines

    Stöffchens hier eingelagert, komme aber auch nicht dazu, was Neues zu öffnen, da zu viel offen ist

    und ich auch weniger rauche und mir dafür lieber mehr Zeit geben möchte. Bist Du von den braunen

    Tabakrollen wieder ab, oder hast das auch reduziert?


    Gruß


    Thorsten

    Guten Morgen Jens, wiedergeborener Preusse 8o,


    welcome back to live. Das können wir auch gerne diskutieren, ich nehm Dir und Mats das

    aber zu 100% ab. Ich habe den Livinghardt gerade durch und muss noch das Review schreiben,

    komme nur gerade nicht dazu. Meine Empfindungen decken sich mit den Deinigen ziemlich.

    Aber es gibt bestimmt auch Leute, die das anders sehen, aber vielleicht nicht hier...


    Ich wünsch Dir zukünftig schönere/leckerere Tabake


    Thorsten

    Hallo Philipp,


    boh, dachte ich, hast Du toll gemacht, alle Achtung.

    Nee, hast Du gar nicht selber gemacht :D.

    Trotzdem schöne Äuglein auf der Unterseite, bestimmt

    was für Rolf.


    Viel Spaß an dem guten Stück,

    das Auge raucht da mit


    Thorsten

    Hallo Hoesy,


    wirklich schönes Teil, irgendwo zwischen

    klassisch english und danish. Die Kontrastbeizung

    ist sehr gefällig, aber...

    ... am Besten gefällt mir das Herausarbeiten der

    Maserung beim Sandstrahlen :thumbup:


    Gruß


    Thorsten

    Hola, buenas,


    ich muss gestehen, dass ich viel zu viele Tabake offen habe, derzeit sind es 17 plus

    die zwei "Schotten" von Stephan, von denen ich erst 2 Piepen hatte. Für Reviews

    brauche ich einfach Zeit, momentan Mangelware...

    Ich bleibe aber meiner Devise treu, den Pfeifen gewisse Tabake zuzuschreiben.

    Auch wenn ein Ghosting manchmal interessant sein kann, mag ich die Kräuter

    gern so schmecken, wie sie sein sollen?. Dabei kann es dann aber natürlich vorkommen,

    dass einige Pfeifen überhaupt nicht oder nur selten zum Einsatz kommen. Selber Schuld,

    wenn man 100 Stück hat. Davon kommt natürlich kaum eine an die Güte Deiner Hölzer

    ran, Luis. Einen Grundstock von ca. 10 Tabaken brauche ich aber schon, das sollte

    meine "Tabakbar" sein, aus der ich für mehr Abwechselung wähle, sonst würde mir

    geschmacklich langweilig werden. Aromaten kommen nur selten dazu, die Mehrzahl

    sind VaPies 8o


    Gruß


    Thorsten

    Hallo Manni,


    da bin ich ganz bei Karlo, vorne rund und hinten

    eckig - Super Kombi! Aber wahrscheinlich oFi und

    so überlasse ich sie Dir gerne und wünsche Dir

    viel Spaß mit dem Flammenkelch.


    Gruß


    Thorsten