Beiträge von TheStoneOfThor

    Mahlzeit zusammen,

    ich möchte nochmal auf meinen Vergleichstest hinweisen:

    TheStoneOfThor
    19. April 2021 um 11:57

    Da habe ich die Malerdosen mit verschiedenen Glasbehältern verglichen.
    Sieger waren die Ball Maison Jars, aber die "großen" Ikea-Schnappdeckelgläser
    tuns auch, Fido-Gläser werden denen nicht nachstehen und sind praktisch
    quadratisch...

    Gruß
    Thorsten

    Hallo Sven & Co.,

    ich hatte ihn gestern wieder zwischen, nachdem ich jetzt auch The Eagle immer wieder in der Piepe
    habe und muss sagen, dass es eine suchterzeugende Hass-Liebe zum Sligo ist.
    Er brennt besser und wesentlich länger als der Seifenadler und macht keinen Hehl daraus, was er ist:
    Brutaler Seifen-Parfümist mit wirklich guter, reiner Tabakgrundlage. Der Adler "versumpft" mir gerne
    im Rauchholz , ist nicht so ergiebig, aber auch gefälliger, gibt sich dem Aromen-Hammer nicht hin.
    Sligo brennt super bis zur Asche runter, dafür nicht auf der Zunge.
    Mein Tipp für alle, die das Parfümierte mögen, aber auch helle, mittelstarke Virginias nicht aus dem
    Tabakregal schubsen.
    Nach jeder Pfeife denke ich: "Boahh, jetzt reicht es aber..." um mich anschließend ein paar Tage später
    wieder um das Glas schlawenzeln zu sehen. Bin kein besonders großer DTM-Fan, aber der
    hier ist schon was besonderes (neben Limerick, Formers Private Flake, Golden Flake, St. Bernard....)

    Gruß
    Thorsten

    Moin, alaaf, helau, egal,

    gestern habe ich den wiederbefeuchteten Gladora Pesse Canoe Latakia Flake 20
    in den Deerstalker gestopft und bei schönem Wetter, leider mit kaltem Wind,
    in Rauch umgewandelt.

    Zwei Dinge fallen auf:

    1. Der Tabak mag wieder in einer passenden Luftfeuchte untergebracht sein,
      doch wüstensandtrocken fühlt er sich an. Trotz drei Humydrole im Glas
      zerfällt der Tabak bei Berührung in kleine Krummen:

      Das sieht nicht mehr nach einem Flake aus, auch keine Ribbons, nur Gebrösel...
    2. Der Hammer kam eigentlich nach dem Anzünden und "Einreiten", also kaum
      brannte die Pfeife vernünftig, blieb die Luft in der Pfeife stecken. Mein Verdacht:
      Mini-Krümel in der Tröte oder vor dem Filter.
      Auseinander genommen, um den Piekser mal von hinten in den Kopf zu bohren,
      zeigt allerdings der Gegendruck beim Zug am Mundstück, dass das Problem wohl
      am Filter startet. Kurz geguckt und etwas angeekelt fetsgestellt:

      Völlig zugesiffter Filter bei dem an der Zugsteite bereits irgendwelche braune Plörre
      rausguckt. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, diese "Fehlbohrung" als Ursache
      auszumachen, ich bin froh die Meerschaum-Patrone zu haben, sonst würde ich das
      Zeug wohl langsam wegsubbeln.
      Für mich hat es sich aber nun mit den Gladora-Trockenscheiben.
      Die Aromaten habe ich noch, was Neues wird nicht nachkommen...

    Gruß

    Thorsten

    Mahlzeit Rainer,

    bezüglich Darreichungsform gibt es ihn ja auch als Plug, namens Epikur aus der bayuwarischen Hauptstadt...

    das wäre mal lieber noch so. Irgendwann war er aus
    und ist seither nicht wieder gekommen.

    Falls Du andere Infos hats, lass hören,
    ich hatte mir vor dem Ende noch einige Döschen gesichert.
    Wenn man bedenkt, dass da der 100g-Plug soviel gekostet
    hat wie heute ein Döserl FVF....

    Gruß
    Thorsten

    Moin,

    der Sligo Bay ist auch bei mir momentan im Einsatz. Er ist tatsächlich ein Vertreter,
    der Dich mit einem penetranten Aroma anlockt, mit dem überbordenden Geschmack
    erstickt er den Tabak und führt zu einer Monotonie, die etwas ermüdet über den Rauchverlauf.
    Den Virginia kann man nur in der filterlosen Pfeife durchschmecken, das Ghosting ist
    überragend gut/katastrophal, er braucht seine eigene Pfeife. Bei mir ist es eine der
    Former's Private Flake-Pfeifen, der eine seichtere Version darstellt, man könnte auch noch
    den Bulldog Golden Flake reinstopfen.
    Aber der Sligo ist schon besonders heftig und auch wenn man genug von ihm hat, drängelt
    er sich trotzdem immer wieder ins Gesichtsfeld. Aber nicht jeden Tag, schon gar nicht
    mehrmals. Nach meinen eher ernüchternden Erfahrungen mit dem neuen "Blümchen"-Ennerdale
    bin ich ganz happy mit diesem Davidoff Classic Eau de Toillete-getränkten Tabak, der in der
    Raumluft ein Aroma von "überparfümierter Hausmeister mit Reval" hinterlässt.
    Meine Frau beschwert sich ausnahmsweise bei dem nicht...

    Gruß

    Thorsten

    Mahlzeit,

    ich könnte jetzt mal die hier in den Ring werfen:

    Hab ich in letzter Zeit hier aber zu häufig gesehen...8o

    Schluss mit lustig, ich werfe dieses unmögliche, abgelederte Rauchholz in den Ring:

    Eine völlig überrauchte Peterson Sherlock Holmes Deerstalker, rustiziert und mit Fishtailmundstück,
    man kann auf dem Bild hier sehen, wie abgeknabbert sie den Weg zu mir gefunden hat:

    Die Rauchkammer ist auf extra-groß ausgebrannt. Würde sie gerne nochmal
    kaufen, denn sie smoked Latakia-Blends extrem gut, aber leider sehe ich die immer
    nur mit P-Lip-Mundstück..

    Gruß
    Thorsten


    p.s. Auf Grund des durchgebissenen Mundstücks habe ich die auch mal mit
    Gummiüberzieher geraucht. Fazit: Speichel sammelt sich darunter, wird ekelig
    und rutschig und ich habe Zahnschmerzen beim Beißen auf den Gummi
    gekriegt. Alle im Müll gelandet, geht auch so.

    Mahlzeit,

    die meisten Tabake, die ich nach dem Öffnen der Dose sofort in Gläser
    umfülle (man erinnere sich an meinen Wassertest zum Feuchteverlust),
    sind bedeutend feuchter als Zigarren im Humidor, die sich bei ~72% rLF
    recht pudelwohl fühlen. Dose auf, Teil in die Piepe, Rest ins Glas,
    Hygrothermometer dazu, normalerweise am nächsten Tag 75-80%!!!!

    Außer der Pesse Canoe Latakia 20, der war unter 70%, furztrocken und
    zerfiel nach Berührung zu kleinen Bröseln. Drei Humydrole, die die rLF
    zeitweise auf 80% erhöht haben, konnten nix dran ändern.

    Die DDLNRs, über 10 Jahre alt, aus der Dose pimpen die rLF teilweise auf
    86%!! Wird wohl am Propylenglykol liegen. Im Tabak ist jede Menge
    Benzoesäure-Zeugs, hält gut die Feuchte und verhindert Schimmel.
    Ich würde es mit einem kleinen Schälchen 50:50 Destwasser & Propylenglykol
    versuchen...

    Gruß

    Thorsten

    Hallöle,

    puh, dass Burley so ein Spalter ist...

    Rainer hattet schon recht gut auf den Punkt gebracht: Die Mischung macht's!
    HH Burley habe ich noch ne Menge da, den Solani Silver fand ich erst super,
    dann ging er mir irgendwie auf die Nerven wie eine alte Tapete.
    Den Amphora Burley fand ich schon ganz gut, aber für mich ist die #1:

    HU Tobacco Nyala -> Beste Grüße an Hans, toller Stoff...

    Gruß
    Thorsten

    p.s. Ich weiß, was Du meinst, Sven. Mir gefällt dieses strenge, quasi
    adstringierende Ende des HH so überhaupt nicht, aber Burleys
    Erd- und Kakao-Noten finde ich schon interessant. Muss nur gut
    gemacht sein und das Finale nicht sooo gradzisch

    Mahlzeit,

    ja, der Meermin ist schon ganz OK, aber eher süßer, leicht bissiger
    Virginia. Bei mir ist er in den selbstgestopften Zigaretten gelandet.

    Ich möchte aber bezweifeln, dass es der Calume Kiowa-Cut-Ersatz
    für Dich werden wird, dafür ist er zu sehr auf der VA-Seite des Lebens.

    Ich denke eher, wie Sven angeraten hatte, den Kentucky Bird,
    den Sweet Dublin Irish Whisky oder den Jock Scott Creamy Malt,
    bitte schlagt mich nicht :P

    Heute rauche ich die nicht mehr, aber in Punkto Aromat fand ich die
    damals ganz angenehm. Jetzt sind es bei mir auch die Kräuter-
    Seifen-Dinger aus Nordengland...

    Gruß
    Thorsten

    Hallo Sven,

    vielen Dank auch für dieses Review.
    Deine Erfahrung habe ich ebenfalls gemacht, dieser Tabak ist höchstens
    für Straßenasphaltbeschichtungsexperten gedacht, die die Geschmacksknospen
    abgehärtet und sowieso immer ein hohes Nikotin-Level haben.

    Für mich auf einer Linie mit den Hoggarth-Ropes (z.B. Sweet Rum Twist) oder dem
    ehemaligen Dunhill Royal Yacht. Bei denen habe ich große Couch-Affinität und
    Schweißausbrüche. Muss ich nicht haben.

    Gruß
    Thorsten

    „Latakiabomben“ (>50% Latakiaanteil)

    Hallo Sven,

    da muss ich doch wieder eine Lanze für die "afrikanischen" HU-Tabake brechen,
    da wird jeder Latakia- und/oder Orient-Freund mindestens einen Tabak für sich finden.
    Ich habe sie fast alle durch (der Karthoum steht hier noch verschlossen, kommt aber nach
    den drei Gladoras ran) und es wurde besser und besser und besser..
    ..und endete für mich beim Port/Sweet Latakia, der straight Latte ist, aber dabei
    weich, süß, mild.
    Aber diese extrem ätherische Würze des alten Syrers wird es wohl nicht mehr geben.

    Gruß
    Thorsten

    Hallo Hoesy,

    ich bin nicht wirklich Fan von der Form, aber was diese Pfeife so
    einzigartig macht, ist dieser Rest an Borke im Rand.
    Wie der Leberfleck auf dem Po einer schönen Frau.

    Dieser hier ist mir aber zu klein und doch zu ausladend 8o

    Aber sehr schöne Arbeit, viel Erfolg damit,
    vielleicht hat sie die Chance in good old Europe zu bleiben.

    Gruß
    Thorsten

    Hallo Rainer,

    bevor er vor einigen Jahren gänzlich aus dem Programm verschwand,
    meine eingelagerten Prügel gab es bis 2020, war er gut 25% günstiger
    als die Dosenware bei, für mich, keinem erschmeckbarem Unterschied.

    Damals hatte ich zwei Keulen für pro Stück (Taschentuch bereithalten)
    58€ gekauft. Kann schonmal fast doppelt so teuer werden in 5 Jahren...

    Der Original-Motzek wurde mir zwar immer wieder empfohlen, aber
    bei den neueren Auflagen wurde immer vor Schimmel gewarnt,
    so ist er nie bei mir eingezogen. Es kann sein, dass Sven (?) mir mal ein
    Stück geschickt hatte, scheint aber nicht so einen großen Eindruck
    hinterlassen zu haben.

    Alles egal, hab jetzt noch einen Prügel, 16 Dosen Peterson und 6 Dosen
    Dunhill, das sollte erstmal reichen...

    Gruß
    Thorsten