Beiträge von Kniggi89

    Hallo zusammen.

    Nachdem ich 3 Wochen mit Lungenentzündung außer Gefecht war, bin ich nun wieder unter den Genesenen.
    Auf diverse Empfehlungen hier habe ich mir noch eine Rossi Vintage zugelegt (welche aber noch nicht eingeweiht wurde) und eine Hickory Hill Corn Cob.
    Letztere habe ich gerade in Benutzung mit einem Peterson Standard Mixture. Gefällt mir ziemlich gut. Vom Geruch her erinnert es mich sofort an torfige Whisky‘s.
    Habe noch Proben vom Peterson Early Morning Pipe und Peterson Nightcap.

    Bin mir noch unschlüssig, mit welchem Tabak ich die neue Rossi erstmalig zünden werde. Vermutlich mit einem von den vorhandenen und bereits bekannten Tabaken, um zu schauen, ob diese für mich angenehmer sind als in der Pfeife aus dem Einsteiger-Set.

    Bin auf jeden Fall zufrieden, dass mir der Standard Mixture aus der Hickory Hill schonmal gut gefällt und ich die Pfeife in einem durchrauchen konnte ohne nachzufeuern (außer einmal, da musste ich sie 15 Minuten zur Seite legen)


    Also, er macht Fortschritte 😃


    Habt einen schönen Abend

    Update:


    Habe jetzt schon einige Pfeifen hinter mir und blicke optimistisch der Entwicklung entgegen. Nach 4-5 Pfeifen mit dem MB Scottish Blend in der Bruyere Pfeife habe ich einfach mal den Kentucky Bird in meiner Corn Cob probiert.

    Das war für mich ein richtiges Aha-Erlebnis. Hier konnte ich zum ersten Mal andere Nuancen wahrnehmen und diese leicht süße Note erkennen. Floral auf jeden Fall auch. Habe dann mal den Bird in der normalen Pfeife probiert, auch gut, aber anders. Eher weniger intensiv als in der Corn Cob.

    Dann habe ich mal andere Tabake in der Corncob probiert (hatte noch 3 Proben von Vauen Tabaken da).
    Die gefielen mir alle gut und ich war einfach froh, etwas zu schmecken. Mittlerweile schaffe ich sogar tatsächlich vereinzelt, dass ich kaum nachfeuern muss. Ich brauche aber mehr zum anfeuern. Also mit anfeuern, glätten und nochmal anfeuern ist es bei mir nicht getan. Ich muss nach dem ersten nachfeuern meist nochmal glätten und dann nochmal feuern, manchmal sogar noch ein viertes mal. Aber dann bleibt sie meist durchgehend an. Nur gegen Ende muss ich noch so 2-3 mal nachfeuern, ehe sie dann ganz erlischt.
    Macht übel Spaß. Vor allem der Fortschritt dabei.
    Habe dann nach etlichen aromatisierten Pfeifen mal wieder den MB probiert und konnte dann schon deutlich mehr mit ihm anfangen und auch als angenehmer empfinden.

    Was mich ein bisschen fuchst ist, dass ich mehr Geschmack mit der Corncob hinbekomme, obwohl dort von der Menge her deutlich weniger reingeht. Das Teil hat 4,95 gekostet.

    Ich denke, dass ich die Bruyere eventuell noch minimal fester stopfen muss und noch etwas kühler rauchen muss.

    Sottern hatte ich tatsächlich nur ein einziges Mal in der Bruyere, was aber von alleine wieder weg ging (habe dann einfach deutlich langsamer geraucht und so hat es sich von selbst gelöst).

    Alles in allem macht es mir übel Spaß und fordert mich heraus, noch mehr Geschmack aus der Bruyere zu holen. Vermutlich werde ich mir eher kurzfristig als mittelfristig noch eine Bruyere und noch eine Corncob zulegen. Vielleicht macht eine andere Pfeife nochmal einen Unterschied.
    Da gehe ich mal zum örtlichen Händler und schaue mich mal um.

    Ich bleibe dran.

    Bis dahin!


    Habt noch einen schönen Feiertag ihr Lieben.

    Vielen Dank Euch allen.
    Gestern gab es dann die dritte Pfeife.

    Vorgestern habe ich eine kleine Menge Tabak wie empfohlen einige Stunden offen liegen lassen, etwas mehr eingefüllt als beim ersten Versuch und konnte schon einen deutlichen unterschied schmecken und empfinden. Es war weitaus angenehmer als beim ersten Mal und hab nur die Hälfte an nachzündern benötigt wie am ersten Tag. Ich konnte sogar mal eine kurze Zeit lang süßliche Nuancen wahrnehmen. Dann ganz euphorisch gestern mit Filter versucht, aber Tabak direkt aus dem Glas genommen. War wieder ernüchternd. Also gibt es heute wieder vorgetrockneten Tabak ohne Filter, um einfach mit der Zugtechnik zu experimentieren.
    Und natürlich der Füllmenge. Wird schon, bin auf jeden Fall weiterhin sehr motiviert.

    Ich werde mich definitiv mal nach einem Stammtisch umschauen und mir Live-Tipps einholen.

    Pfeifenläden sollte auch kein Problem sein. Habe 20 Minuten bis Bamberg und circa 45 bis Nürnberg.
    Falls da jemand gute Tipps hat, gerne her damit.

    Ich werde natürlich mal verschiedene Tabake probieren, aber für den Moment habe ich beschlossen, erstmal nur bei dem einen zu bleiben, bis ich mit dem das Gefühl habe, die richtige Handhabung zu haben. Jeder Tabak ist ja verschieden und dann fällt es mir schwerer abzuwägen, ob ich jetzt etwas richtiger mache als vorher.

    Richtig heiß war die Pfeife bis jetzt nur einmal, trotzdem habe ich das Gefühl, dass es dem Tabak immernoch ein wenig zu warm ist und es noch angenehmer wäre, kälter zu rauchen.

    Das steht für heute auf der Agenda. Wirklich nur nippen. Es müssen ja nicht die gleichen großen Rauchschwaden mit jedem Zug aus dem Mund kommen, wie dies beim anzünden der Fall ist.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden. Vielen Dank für die hilfreichen bis jetzt :)


    Viele Grüße

    Hallo in die Runde,


    heute habe ich meine Jungfräulichkeit in Bezug auf Pfeife rauchen verloren.

    Eine sehr spannende Erfahrung.

    Nochmal kurz zu mir, falls jemand meine Vorstellung nicht gelesen hat.
    Absoluter Neuling, Nichtraucher, keinen Pfeifenraucher im Bekanntenkreis.
    Ich bin immer fasziniert von dem Duft und wollte nun endlich selber den Genuss testen.

    Also habe ich mir kurzerhand ein Anfängerset bestellt und 3 verschiedene Tabake.
    Und zwar den Clan, Kentucky Bird und Mac Baren Mixture Scottish Blend.
    Der Mac Baren hat es in meine erste Pfeife geschafft.

    Ich habe mich entschieden die Pfeife voll zu stopfen und ohne Filter zu rauchen, weil nach einiger Recherche es so einfacher ist den Zug zu kontrollieren.
    Zugprobe nach dem ersten Versuch: kein Unterschied zur Zugprobe mit leerer Pfeife. Also viel zu locker. Dann erneut versucht. Pfeife circa halb voll mit Tabak, mit dem kleinen Finger leicht Plan gedrückt, dann wieder befüllt, mit dem Zeigefinger minimal stärker runter gedrückt und dann nochmal befüllt und mit dem Daumen für meine Verhältnisse fest angedrückt.
    Beim auf dem Kopf stellen der Pfeife blieb alles drin, beim drücken auf den Tabak federte dieser wieder zurück und bei der Zugprobe war definitiv ein Widerstand zu spüren.
    Also habe ich beschlossen, dass das gut ist und bin ans zünden gegangen.
    Was soll ich sagen 😂

    Ich wollte: die Flamme über den Tabak halten und vorsichtig in den Kopf reinziehen. Was war: die Flamme hat sich nicht bewegt. Also habe ich stärker gezogen und die Flamme hat sich tatsächlich Richtung Tabak bewegt.
    Nach 2-3 versuchen kam auch tatsächlich Rauch. Geschmeckt hat es einfach nur verbrannt. Wie Aschenbecher. Tabak hat sich aufgebäumt. Den hab ich dann mit dem Stopfer geglättet und wieder gezündet. Es kam wieder Rauch. Aber für mein empfinden ohne Geschmack. Nur Aschenbecher. Aber kaum Zugwiderstand. Der Tabak hat sich wieder aufgebäumt. Diesmal habe ich ihn dann etwas fester gestopft, damit Zug entsteht. Der ganze Inhalt ist ca um ein Drittel nach unten gesunken (nach ca 6-8 Zügen)

    Vermutung: zu locker gestopft?

    Habe die Pfeife ständig an die Wange gehalten. Sie war warm, aber nie heiß.
    Meine Frau kam dann und meinte, dass es schon nach Pfeife riecht, aber nicht so gemütlich.
    Habe die Pfeife dann komplett kalt werden lassen und dann gezündet. Nach dem anzünden abgelegt. Da hat es dann noch so circa 10 Sekunden aus dem Kopf geraucht. Habe gelesen das sollte es im besten Falle nicht.
    Ziehe ich zu stark?

    So habe ich immer weiter verfahren. Ich wollte nicht zu heiß rauchen, daher habe ich immer wieder abgelegt.
    Ich glaube ich habe die Pfeife bestimmt 20 mal angezündet.

    Fazit: leider net schön, aber darauf war ich vorbereitet.
    Ich will es aber weiter und wieder versuchen. Am besten morgen Abend nach der Arbeit, dann konnte die Pfeife auch circa 30 Stunden ruhen.
    Habt ihr Tips für mich?
    Wie muss ich ziehen? Wenn ich locker ziehe bekomme ich die Flamme nicht in den Tabak.
    Übrigens wenn ich an der Pfeife während sie aus ist, schmecke ich auch nichts von dem herrlichen Tabak. Nur Asche.
    Liegt es daran, dass ich Nichtraucher bin?
    Muss ich fester stopfen? Ich hatte vor erstmal bei dem Tabak zu bleiben, bis ich „Erfolg“ bzw in diesem Fall Geschmack verzeichne. Vielleicht doch keine gute Wahl für den Anfänger?

    Fragen über Fragen.
    Ich freue mich auf jeden Fall über Tips, welche ich gleich morgen umsetzen kann. Hab schon überlegt mir eine günstige Corncob zu kaufen und zu schauen, ob es da ähnlich ist. Hab gelesen, dass die etwas mehr verzeihen. Vielleicht muss die Pfeife erstmal eingeraucht werden? Ist eine Bruyere.

    Ich konnte die Pfeife gegen Ende auch länger anbehalten. Zungenbrand blieb aus. Die ersten 10 Minuten hab ich leicht was gemerkt, jetzt aktuell auch beim Essen und trinken usw keine Einschränkung.

    Rauchdauer war circa 1,5 Stunden.

    Ich bleibe am Ball.

    Also vielen Dank fürs lesen und vorab schonmal vielen Dank für Tips.

    Euer Greenhorn


    Marcel


    PS: Ich hänge ein paar Fotos an.

    Hi,


    auch wenn das Thema schon uralt ist, wollte ich dennoch mal meinen Senf dazu geben, da dies das einzige Thema ist, bei dem ich aktuell mitreden kann😂

    Jedes Glas ist erlaubt und was gefällt. Die von beschlo erwähnten Gläser von Olaf Tappert besitze ich auch.
    Ansonsten typische Gläser wie Glencairn oder The Roll.

    Es kommt halt auch darauf an, aus welchem Anlass man Whisky trinkt. Zum verkosten empfehle ich natürlich Nosing-Gläser. Weil man dort einfach besser die Aromen einfangen kann. Will man einfach nur einen Whisky genießen, den man schon gut kennt, wieso dann kein Tumbler nehmen?

    Schmecken muss es. Und wer Tumbler bevorzugt, hat recht. Wer Nosinggläser benutzt hat ebenfalls recht :)


    Bis dahin 😃