Manchmal auch gegen meinen Willen, wenn Hand und Pfeife die Trennung voneinander verweigerten.
Ein Satz der mich an eine Situation vor vielen Jahren erinnert:
Ich war auf der Pfeifenmesse in Lohmar, mit meiner Beute rundherum zufrieden und eigentlich auf dem Heimweg. Es sollte nur ein letzter Rundgang sein und dann sah ich sie. Buchstäblich versteckt hinter einer großkopferten “Ichweißnichtmehr” lag eine wunderschön geflammte Eastate-barbi und lächelte mich schüchtern an. Ausführliches Begutachten (Begrapschen würde die Sache auch beschreiben, sich aber irgendwie zweifelhaft anhören) ergab, daß sie kein Original-Mundstück hatte (egal), aber auch, daß sie weit über der Summe lag, die ich je für eine Pfeife ausgegeben hatte (nicht egal).
Das wiederum bedeutete nicht nur, daß ich sie an meiner Herzallerliebsten vorbeischleusen musste, viel schlimmer war die Problematik, daß ich sie wieder aus den Händen geben mußte um mich mit Bargeld einzudecken.
Der Geldautomat war auf der anderen Straßenseite, kaum fünf Minuten entfernt, eine schier endlos wirkende Entfernung, in der ich mir ausmalte, wie rücksichtslose Plünderer sich meiner Pfeife bemächtigten.
(Glücklicherweise ging alles gut und meine Frau hat sechs Monate später auch wieder mit mir gesprochen 😏)
Sorry für meine Redseligkeit, ich befürchte ich habe etwas mehr als zweifingerbreit Indus und bin in Quwassellaune.
Allerbeste Grüße
-Frank-