Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Austausch über die Anfänge, Fragen und Feedbacks

Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon Krautwickler » Sa 12. Jan 2019, 00:29

Hallo liebe Pfeifenfreunde,

ich sitze hier gerade gemütlich mit einer Pfeife und denke gerade darüber nach, wie alles anfing. Meine erste Pfeife, mein erster Tabak und das erste Mal Rauchen einer Bruyere Holzpfeife.

Damals hatte ich keine Ahnung. Ich stopfte irgendwie und rauchte darauf los. Einfach so. Doch halt, was ist mit dem Einrauchen?

Seit dieser ersten Pfeife ist viel Tabak ins Land gegangen und natürlich besitze ich mittlerweile auch einiges an Pfeifen. Erfahrung kam dazu, Technik, etwa das Stopfen und natürlich auch, wie man standesgemäß eine neue Pfeife einrauchen könnte. Denn schließlich fängt das Leben einer neuen Pfeife ja mit dem ersten und Einrauchen an.

Es gibt unzählige Gerüchte über das Einrauchen einer Pfeife, kaum etwas scheint so mythisch und mystisch zu sein, wie einer neuen Pfeife das Leben einzuhauchen. Scheinbar unzählige Techniken, Tipps und Tricks, die es zu berücksichtigen gilt. Alles mit dem Ziel die Pfeife quasi hitzefest zu machen, einen kleinen aber feinen Cake entstehen zu lassen um so die Pfeife für quasi normales Rauchen vorzubereiten. Von der Drittel Methode über Dampfbäder, Vorbehandlung mit Honig, Stopftechniken bis hin zur Wahl eines geeigneten Tabaks. Doch wie raucht man denn nun am besten eine Pfeife ein? Ich beschreibe einmal wie ich das so mache und gehe auf die ein oder anderen Tipps und Mythen ein.

Zunächst einmal gibt es diese Drittel Methode, die besagt, dass man die Pfeife in Schritten einrauchen soll, um das Holz quasi stufenweise zu härten und an die Hitze zu gewöhnen. Dabei stopft man die Pfeife die ersten zwei, drei Füllungen nur zu einem Drittel, die nächsten zwei, drei Füllungen etwa zur Hälfte und dann ganz zum Schluss dann erst ganz voll.

Ich muss sagen, so etwas habe ich nie gemacht. Ich rauche von Anfang an meine Pfeifen immer ganz voll durch. Schon immer. Und meinen Pfeifen ist noch nie etwas beim Einrauchen passiert. Über diese Drittel Methode kann ich also nicht viel sagen, ich weiß nicht, was sie taugt. Aber offensichtlich MUSS man das Holz nicht unbedingt stufenweise an die Hitze gewöhnen, es geht ergo auch in einem durch. Also kann man diese Methode wählen, wenn man denn der Tradition dienen will, es ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Vielleicht teste ich sie ja mal aus...wer weiß

Ich persönlich ermutige neue Pfeifenraucher dazu ihre Pfeifen von Anfang an bis oben hin voll zu rauchen, das macht ja auch mehr Spaß gleich richtig los zu legen, als dieses stufenweise aufbauende Modell.

An die Hitze Gewöhnen…Bruyere ist ein Holz. Ein besonders hartes, hitzebeständiges Holz. Doch immer noch Holz. Es muss gehärtet werden und benötigt eine Schutzschicht aus Kohlenstoff damit es nicht verkokelt beim Rauchen oder durch zu große Hitze reist. Dazu nimmt diese Schutzschicht auch Feuchtigkeit auf, die beim Rauchen entsteht und schont so das Holz.

Diese Schutzschicht wird in Pfeifenraucher Kreisen Cake genannt und dient somit der Pfeife. Wie dick dieser Cake sein soll, darüber streiten sich die Geister. Manche sagen so dünn wie möglich, andere züchten ihn regelrecht in ihrer Pfeife. Eine landläufige Meinung ist, dass der Cake etwa einen Millimeter Durchmesser habe solle, um das Holz optimal zu schützen.

Der Cake entsteht bei der Verbrennung von Tabak durch die Verbrennung von Zucker, der im Tabak enthalten ist. Deshalb empfehlen manche Pfeifenraucher auch ihre Pfeifen innen vor dem ersten Rauchen etwa mit Honig, Zuckerwasser oder ähnlichem vorzubehandeln. Ich persönlich würde davon abraten. Das Zeug führt letzten Endes nur dazu zu sottern, verklebt die Pfeife und dient nicht dem Aufbau eines wirklichen Cakes.

Mehr Sinn macht es eher auf zuckerhaltige Tabake zurück zugreifen beim Einrauchen. Etwa Virginia Blends. Die meisten Virginia Tabake enthalten relativ viel Zucker und bilden einen stabilen porösen Cake, so wie man ihn haben will.

Ich persönlich rauche meine Pfeifen immer mit Virginia ein, zum einen wegen des Cakes, zum anderen weil Virginia kein nennenswertes Crossover hinterlässt.

Doch Vorsicht: Virginia raucht sich schnell heiß und übermäßige Hitze hält eine neue Pfeife nicht aus, zu Erinnerung, sie muss zunächst gehärtet werden und sollte einen Cake aufbauen, bevor sie übermäßige Hitze verträgt.

Darum sollte man beim Einrauchen auch nur locker stopfen und wirklich ganz in Ruhe rauchen, damit die Pfeife nicht überhitzt. Ich persönlich, lasse die Pfeife bei den ersten paar Rauchfüllungen zwischendurch mal ausgehen, damit sie mir nicht zu heiß wird. Lege sie ab und zu weg und zünde sie dann wieder an.

Andere Pfeifenraucher plädieren beim Einrauchen z.B. auf Burley Tabake, da Burleys verhältnismäßig kühl abbrennen. In diesem Falle dauert es natürlich etwas länger, bis sich ein Cake aufgebaut hat, da Burley weniger Zucker enthält.

Wie gesagt ich selber nehme Virginias und lasse die Pfeife zwischendurch auskühlen. Es schadet der Pfeife nicht, wenn sie zwischendurch mal ausgeht, der Cake entsteht trotzdem.

Ein alter Mythos ist es, dass man eine Pfeife beim Einrauchen unbedingt durchrauchen muss. Das ist schlicht und ergreifend Blödsinn. Im Gegenteil, es dient der Pfeife eher, wenn sie gerade beim Einrauchen kühl bleibt und man sie dafür zwischendurch mal abkühlen lässt. Auch als geübter Pfeifenraucher kann es mal passieren, dass die Pfeife zu heiß wird, dann eben erst mal weglegen.

Ein nächster Punkt ist es, dass die Pfeife bis unten hin leer geraucht werden soll. Dieser Regel kann ich zustimmen. Man sollte sie wirklich beim Einrauchen leer rauchen, damit sich auch unten am Boden ein Cake bildet.

Später hingegen, wenn die Pfeife einmal eingeraucht ist, schadet es ihr nicht, wenn sie nicht jedes Mal komplett bis unten hin durch geraucht wird.

Letzter Punkt Crossover. Ob Virginias oder Burleys, Aromaten oder Latakia, mit welchem Tabak man nun letzten Endes seine Pfeifen einraucht ist jedermanns eigene Sache. Eine dünne Schutzschicht, der Cake, bildet sich schließlich und endlich mit jedem Tabak.

Doch ich würde davon abraten, allzu aromatische Tabake zu verwenden. Also weder die qietschige Fruchtbombe, noch die kräftig-deftige Latakia Granate. Stattdessen würde ich eher zu milden unaufdringlichen Tabaken raten, einfach um vorne hinein ein Crossover zu vermeiden. Burley Blends eignen sich dafür, oder wie ich es mache mit Virginias. Milde Aromaten oder eine leichte englische Mischung gehen natürlich auch. Dann ist die Pfeife auch nach dem Einrauchen noch für alle Geschmacksrichtungen offen, und ihr könnt euch in Ruhe entscheiden, was für Tabake ihr nun aus dieser neuen Pfeife rauchen wollt.

Habt ihr hingegen bereits einen festen Tabak für die Pfeife vorgesehen, dann raucht ihr sie natürlich am besten mit diesem Tabak ein. Dann nimmt sie am besten das Geschmacksbild des Tabaks an.

So. Noch mal das Wichtigste in Kürze…

Eine Neue Pfeife muss sich erst an die Hitze gewöhnen und sollte einen dünnen Cake aufbauen

Deshalb ist es wichtig, die Pfeife die ersten Füllungen wirklich langsam und kühl bis ganz unten hin leer zu rauchen, man kann sie auch dazu zwischen drin einmal ablegen und auskühlen lassen

Es besagt die Drittelmethode eine besondere Vorgehensweise beim Einrauchen. Dies kann man machen, muss man aber aus eigener Erfahrung heraus nicht zwingender maßen. Man kann seine Pfeifen, wenn man sie denn kühl raucht, auch von Anfang an ganz voll machen

Honig, Cola, Rum und Ähnliches im Pfeifenkopf schaden mehr der Pfeife als das sie bei der Entstehung des Cakes dienlich sind und sollten daher keine Verwendung finden

Eine Pfeife sollte beim Einrauchen MÖGLICHST bis ganz unten hin leergeraucht werden, damit sie auch unten am Boden diese Schutzschicht erfährt.

Die Wahl des geeigneten Tabaks, sinnvoll sind Zucker haltige Tabake mit eher mildem Aroma wie helle Virginias, damit sich ein stabiler, poröser Cake bildet und es beim Einrauchen keinen Crossover gibt

Dies waren nun meine Gedanken zum Einrauchen. So rauche ich bis jetzt jede meiner Pfeifen ein, und ich bin bisher mit dem Ergebnis zufrieden.

Spannend fände ich es natürlich auch zu erfahren, wie andere beim Einrauchen vorgehen. Es gibt sicher noch weitere Punkte zum Thema Einrauchen, die mir nun entgangen sind. Welche Tabake wählt ihr? Macht ihr daraus ein Ritus so wie ich, oder habt ihr euch darüber noch nie wirkliche Gedanken gemacht?

Was habe ich vergessen, was könnte ich selber vielleicht sogar noch besser machen?

Ich freue mich auf Antworten und bedanke mich fürs Lesen, auch wenn es etwas länger geworden ist.
Liebe Grüße
Krautwickler
 
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon aged tabac » Sa 12. Jan 2019, 01:17

Krautwickler hat geschrieben:Dies waren nun meine Gedanken zum Einrauchen. So rauche ich bis jetzt jede meiner Pfeifen ein, und ich bin bisher mit dem Ergebnis zufrieden.

Spannend fände ich es natürlich auch zu erfahren, wie andere beim Einrauchen vorgehen. Es gibt sicher noch weitere Punkte zum Thema Einrauchen, die mir nun entgangen sind. Welche Tabake wählt ihr? Macht ihr daraus ein Ritus so wie ich, oder habt ihr euch darüber noch nie wirkliche Gedanken gemacht?

Was habe ich vergessen, was könnte ich selber vielleicht sogar noch besser machen?

Ich freue mich auf Antworten und bedanke mich fürs Lesen, auch wenn es etwas länger geworden ist.
Liebe Grüße


Servus Krautwickler,

da Hast Du dir im Sinne und zum Nutzen: von Tipps für Pfeifenraucher ‹ Erfahrungen zu Beginn des Pfeiferauchens
viel Arbeit gemacht. Mit dem meisten gehe ich mit. Und wo es etwas zwiespältig ist, ist es eigentlich egal wie der (oder diejenige :D) vorgeht.
Erfahrung muss man am eigen Leib, oder besser Zunge machen.

Nun ich habe die letzten ca. 10 Jahre nur 4-5 Pfeifen eingeraucht und davon alle die letzten 3-4 Monate.
Und dabei hab ich mir nur wegen des Tabaks Gedanken gemacht. Und zwar welchen ich für die jeweilige Pfeife künftig rauchen möchte . Dies kann man aber gerade am Anfang ohne weiteres umändern.

Was Du IMO vergessen hast, und da werden mir die wenigsten hier Zustimmen. Anfänger sollten nur mit Zündhölzern die Pfeife von A-Z befeuern.
Dass ich mich immer noch als Anfänger fühle, siehst Du daran, dass ich immer noch zu 97 % mit Zündhölzern von Anfang bis Ende rauche.
Und für jedes der anderen 3 Prozent habe ich ein eigenes Colibri Feuerzeug. :D
Wegen des Cakes braucht man sich IMO keine Gedanken machen. Wird er zu viel, kann man ihn entfernen.

Beste Grüsse
Waldemar
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon manni-wan » Sa 12. Jan 2019, 11:05

Hallo Sebastian,

was meist in diesen Tips zusammengewürfelt wird ist:

Es sind Tips zun Einrauchen einer neuen Pfeife
UND:
Tips für den Beginner .

Daher auch wohl die Punkte:
Methode Drittelstopfung
Methode mit einem neutralen (VA) Tabak
Methode Zündholz
(Methode Honig)

Als erfahrener Raucher kann man diese Punkte wohl ignorieren, als Beginnner sind sie nicht unwichtig.
Eigentlich sollten solche Tips in 2 Blöcke (neue Pfeife / neuer Raucher - vielleicht auch noch: neuer Raucher+Estate Pfeife ? ) aufgeteilt werden,
allerdings schaden sie aber auch nicht...

Ich rauche immer wieder neue Pfeifen ein und nehme dann meist einen ähnlichen Tabak,
wie nachher für die Pfeife vorgesehen ist - so kann ich jedesmal neue Tabake gleich mit testen
(meist Jahresmischungen etc) - und 50-100g/Pfeife reicht zum Einrauchen :mrgreen:

Bei der Nutzung von Flakes/Curlies oder Feinschnutt würde ich eine bereits eingerauchte Pfeife nehmen
(oder eben sehr aufpassen...was einen Anfänger überfordern kann (aber nicht muss)...)

Beste Grüße - manni
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon getz » So 13. Jan 2019, 00:46

Servus,
ich bin irgendwie in das Pfeife rauchen reingewachsen. Mein Vater rauchte Pfeife und zwar fast ausschließlich Latakia Mischungen. Ich erinnere mich vor allem noch an die Balkan Sobranie, John Cottons, auch mal Three nuns oder Dobies Four Square, wenn es mal kein Latakia war. Die ersten Pfeifen, die ich rauchte, waren eingeraucht. Ich habe nämlich heimlich Papas Pfeifen und seine Tabake geraucht, die ja überall im Haus herunmlagen. Das war frühkindliche Prägung auf Latakia und VA/PE. Mit 14 oder 15 bekam ich dann von meinem Vater die erste Pfeife geschenkt. Eine Petersons Army mount. Ich weiß bis heute nicht sicher, ob er mich damit vom Zigaretten rauchen abhalten wollte, oder ob er doch gemerkt hat, daß ich seine Pfeifen rauche. Ich vermute ersteres. So hat er sich zumindest geäußert. Es versteht sich von selbst, daß ich natürlich seine Tabake rauchte, weshalb mir kein Aromaten unterkamen. Das Brimborium, das wir hier mit Pfeifen veranstalten, polieren etc war ihm fremd. Er sagte mir nur, mach sie voll und rauche sie zu Ende. Und: Filter oder ähnliches haben in einer Pfeife nichts zu suchen (damals wurden Pfeifen in der Regel mit Metall "Filtern" ausgeliefert, die sofort in die Tonne wanderten).
Daß ich heute einen Polierblock im Haus habe und mit Alkohol ab und an die Pfeifen von Grund auf reinige liegt daran, daß ich nach fast 40 Jahren Rauchen im Internet auf Foren wie dieses bzw seine Vorläufer stieß.Besser schmecken die Pfeifen deshalb auch nicht. Aber irgendwie macht es Spaß.
Gruß
Stephan
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon Preusse » So 13. Jan 2019, 12:48

Servus Krautwickler,
in der Tat, ein schöner Text und mit viel Mühe zusammen getragen.
Auf den Punkt gebracht, macht man mit Sicherheit nichts falsch, wenn man diese Tips beherzigt, wirklich wichtig ist aber vor allem ein Punkt: sie darf nicht heiß werden, da anfangs die Glut mangels Cake direkt mit dem Holz in Berührung kommt, es besteht also die Gefahr von Einbrennern, also punktuellen Stellen, an denen die Glut das Holz tatsächlich anbrennt und dort ein Loch entsteht. Von der Temperatur her macht der Cake keinen Unterschied, die Schicht ist viel zu dünn, als dass sie temperaturmäßig was bewirken würde.
Ich sehe auch keinen Unterschied in der Tabakart. Dass ein Virginia heißer abbrennt, als ein Burley erschließt sich mir nicht ganz, letztlich befindet das größte Problem am Ende des Mundstückes.
Wer nicht mit Geduld und Ruhe an die Sache herangeht, wird jeden Tabak heiß bekommen, andersherum gilt das aber auch.
Also wichtig ist, dass man von Anfang an langsam und bedächtig raucht, gut stopft und Muße genug hat, auch mal eine Füllung abzuschreiben, wenn sie nicht will, was besser ist, als sie unbedingt zu Ende zu rauchen.
Von der Drittelmethode halte ich im Übrigen auch nichts, aber die Anwendung derselben ist jedoch völlig unschädlich, und immer noch besser, als die Pfeife mit irgendwelchen Dingen einzustreichen oder sonst so was in der Art.

Gruß Jens
Die schönste Beerdigung taugt nichts, wenn man selber die Leiche ist (Lord Peter Wimsey)
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon aged tabac » So 13. Jan 2019, 13:30

getz hat geschrieben:Servus,
ich bin irgendwie in das Pfeife rauchen reingewachsen. Mein Vater rauchte Pfeife und zwar fast ausschließlich Latakia Mischungen. Ich erinnere mich vor allem noch an die Balkan Sobranie, John Cottons, auch mal Three nuns oder Dobies Four Square, wenn es mal kein Latakia war. Die ersten Pfeifen, die ich rauchte, waren eingeraucht. Ich habe nämlich heimlich Papas Pfeifen und seine Tabake geraucht, die ja überall im Haus herunmlagen. Das war frühkindliche Prägung auf Latakia und VA/PE. Mit 14 oder 15 bekam ich dann von meinem Vater die erste Pfeife geschenkt. Eine Petersons Army mount. Ich weiß bis heute nicht sicher, ob er mich damit vom Zigaretten rauchen abhalten wollte, oder ob er doch gemerkt hat, daß ich seine Pfeifen rauche. Ich vermute ersteres. So hat er sich zumindest geäußert. Es versteht sich von selbst, daß ich natürlich seine Tabake rauchte, weshalb mir kein Aromaten unterkamen. Das Brimborium, das wir hier mit Pfeifen veranstalten, polieren etc war ihm fremd. Er sagte mir nur, mach sie voll und rauche sie zu Ende. Und: Filter oder ähnliches haben in einer Pfeife nichts zu suchen (damals wurden Pfeifen in der Regel mit Metall "Filtern" ausgeliefert, die sofort in die Tonne wanderten).
Daß ich heute einen Polierblock im Haus habe und mit Alkohol ab und an die Pfeifen von Grund auf reinige liegt daran, daß ich nach fast 40 Jahren Rauchen im Internet auf Foren wie dieses bzw seine Vorläufer stieß.Besser schmecken die Pfeifen deshalb auch nicht. Aber irgendwie macht es Spaß.
Gruß
Stephan



TOP-Beitrag Stephan
den hab ich hab ich jetzt komplett zitiert, da ich keine Stellen fand, die ich herausselektieren könnte. (Evtl. nur als Quintessenz die fett markierte) :D
D.h. es wären soviel, dass wieder Dein ganzer Beitrag herauskäme.

Waldemar
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon aged tabac » So 13. Jan 2019, 13:35

Preusse hat geschrieben:.
Von der Drittelmethode halte ich im Übrigen auch nichts, aber die Anwendung derselben ist jedoch völlig unschädlich, und immer noch besser, als die Pfeife mit irgendwelchen Dingen einzustreichen oder sonst so was in der Art.

Gruß Jens


Servus Jens,

doch doch IMO hat die 3.tel - Methode schon Sinn für uns Brimborium-Raucher.

Und zwar dann, wenn uns die Pfeife am Anfang noch nicht so gut schmeckt.
Wenn ich das so sagen darf: ich rauche die 1. Füllung voll und die weiteren dann je nach Ergebnis dieser 1. Füllung auch mal nur mit einem Drittel, oder eben ?? :lol:

Waldemar


P: S.

Imho ist noch nicht besprochen, wann ist eine Pfeife eingeraucht ?

manni-wan hat geschrieben: und 50-100g/Pfeife reicht zum Einrauchen :mrgreen:

Beste Grüße - manni


Für mich dann, wen ich ich nach obiger Methode die (3.- 5. -7. ???) volle Füllung meiner Erwartung entspricht.
Ohje, was muss ich auch meinen Senf dazugeben.
Es soll ja Hilfestellung für BEGINNER sein :D

das führt zwangsläufig zur Frage, wie oft und in welchem Abstand kann oder soll man eine einzuhauchende Pfeife rauchen ?
IMO so oft man Zeit und Lust dazu hat. Das kann also durchaus 3-5 x pro Tag sein. Wenn der Pfeife das zu viel wird, dann schmeckt sie halt nicht. Ganz einfach.
aged tabac
 

Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon manni-wan » So 13. Jan 2019, 16:09

aged tabac hat geschrieben:
doch doch IMO hat die 3.tel - Methode schon Sinn für uns Brimborium-Raucher.


Naja, die Drittel-Methode geht von Brennräumen normaler Höhe aus,
bei einer Prince könnten auch 1/2 Füllumg, bei einer Kaminpfeife vielleicht 1/4 besser sein...so sind eben ALLGEMEINempfehlungen ;)

aged tabac hat geschrieben:Imho ist noch nicht besprochen, wann ist eine Pfeife eingeraucht ?


Ob 3 Füllungen reichen wage ich zu bezweifeln...
Das Holz soll komplett im Brennraum durch die Hitze oberflächlich durchhärten und carbonisieren
und der Tabak brennt ja nicht 100% ig gleichmäßig ab an der Wandung.
Für mich ein Richtwert ; 50g , 100g schaden nicht, manchmal tuns auch 34,375 g :P

aged tabac hat geschrieben:das führt zwangsläufig zur Frage, wie oft und in welchem Abstand kann oder soll man eine einzuhauchende Pfeife rauchen ?
IMO so oft man Zeit und Lust dazu hat. Das kann also durchaus 3-5 x pro Tag sein. Wenn der Pfeife das zu viel wird, dann schmeckt sie halt nicht. Ganz einfach.


Und vielleicht schmeckt sie dann recht lange nicht mehr :roll: also Hopp und weg ?

Klar kann man 3-5x am Tag rauchen (vielleicht ja auch 6x ?) - alles eine Frage der persönlichen Ekelgrenze 8-)
Danach sollte sie aber Zeit zum Austrocknen haben (34,875 h 12 min 3 sec ;) ) - ansonsten wirds bitter-sauer :o

Beste grüße - manni
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon aged tabac » So 13. Jan 2019, 16:23

manni-wan hat geschrieben:
aged tabac hat geschrieben:
doch doch IMO hat die 3.tel - Methode schon Sinn für uns Brimborium-Raucher.


Naja, die Drittel-Methode geht von Brennräumen normaler Höhe aus,
bei einer Prince könnten auch 1/2 Füllumg, bei einer Kaminpfeife vielleicht 1/4 besser sein...so sind eben ALLGEMEINempfehlungen ;)

aged tabac hat geschrieben:Imho ist noch nicht besprochen, wann ist eine Pfeife eingeraucht ?


Ob 3 Füllungen reichen wage ich zu bezweifeln...
Das Holz soll komplett im Brennraum durch die Hitze oberflächlich durchhärten und carbonisieren
und der Tabak brennt ja nicht 100% ig gleichmäßig ab an der Wandung.
Für mich ein Richtwert ; 50g , 100g schaden nicht, manchmal tuns auch 34,375 g :P

aged tabac hat geschrieben:das führt zwangsläufig zur Frage, wie oft und in welchem Abstand kann oder soll man eine einzuhauchende Pfeife rauchen ?
IMO so oft man Zeit und Lust dazu hat. Das kann also durchaus 3-5 x pro Tag sein. Wenn der Pfeife das zu viel wird, dann schmeckt sie halt nicht. Ganz einfach.


Und vielleicht schmeckt sie dann recht lange nicht mehr :roll: also Hopp und weg ?

Klar kann man 3-5x am Tag rauchen (vielleicht ja auch 6x ?) - alles eine Frage der persönlichen Ekelgrenze 8-)
Danach sollte sie aber Zeit zum Austrocknen haben (34,875 h 12 min 3 sec ;) ) - ansonsten wirds bitter-sauer :o

Beste grüße - manni



Servus Manni

genau deswegen habe ich:
aged tabac hat geschrieben:Ohje, was muss ich auch meinen Senf dazugeben.
Es soll ja Hilfestellung für BEGINNER sein :D
hin-geschrieben.

Wegen des zu erwartenden Brimboriums.
Das Holz soll carbinieieren etc. Nicht jedes Holz ist gleich. Manchmal sind sogar Einrauchpasten darüber noch drin.
Der langen Rede kurzer Sinn. Die Pfeife soll schmecken.
Und wenn das Holz gut (viel weiche Anteile) ist - eigentlich nur so RICHTIG trocken, dann sind am Anfang viele Füllungen pro Tag möglich.

Ich hab schon beim getz (Stephan) - Beitrag ein paar Zeilen über den Vater meiner besseren Hälfte geschrieben, aber vor Absendung gelöscht. BRIMBORIUM :D

Beste Grüsse
Waldemar
aged tabac
 

Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon HaJo » Do 17. Jan 2019, 22:55

Hallo zusammen,

nun habe ich diesen Thread mehrmals durchgelesen und möchte einige Bemerkungen aus Sicht
des Pfeifenbauers dazu machen.
Obwohl man aus einer vielen Hölzer Pfeifen bauen kann, belasse ich es zuerst bei Bruyere.
Holz härten geht nicht. Langsam an Hitze gewöhnen ebenfalls nicht. Weiche oder harte Holzteile
gibt es zwar aber man kann es sich bei einem Stück Bruyere Plateaux/Ebouchon nicht aussuchen.
Ist halt so gewachsen. Also hat ein Pfeifenkopf beide Bestandteile.
Es gibt fein geschliffene Brennkammern oder eben ungeschliffene/rauhe.
Dann gibt es ja auch noch die mit einer Einrauchpaste versehenen Tabakkammern. Gleich vorweg,
das ist keine Carbonisierung aber sehr nahe daran. Die Paste sollte geschmacksneutral sein und
deshalb nur aus Kohlepulver und Wasserglas bestehen.
Wirkliches Einbrennen der Tabakkammer, dass also eine Kohleschicht entsteht, geht nur mit extremer
Hitze bzw. Glut. Das macht keiner mehr. Aber hier ein Link wie so etwas möglich ist bzw. war.
http://blakemar.co.uk/latest-news/?dir= ... eated_time

Das Einrauchen bedeutet aus meiner Sicht, den sogenannten Kake an der Brennkammer rundum und
möglichst gleichmäßig zu erzeugen.
Der Drittelmethode messe ich keine Bedeutung zu, da wie Manni schon geschrieben hat, es ja größere
Modelle gibt bei denen ein Drittel ja schon eine ganze Füllung einer kleineren ist.
Einrauchen sollte man in der Tat mit einem naturnahen Tabak (Mixture). Auch ohne Latakia wg möglichem
Crossover.
Bitte keinen Honig da der karamellisiert und auch sonst keine zusätzlichen 'Hilfsmittel'.
Wenn nun der Tabak in der Brennkammer glimmt ensteht Hitze/Glut, Asche und Kondensat.
Der somit entstehende Belag an der Wand der Tabakkammer besteht nur minimalst aus verbranntem Holz.
Größtenteils besteht dieser Kake aus Kondensat und damit aus allem was beim verglimmen von Tabak sich
als Kruste/Kake an der Wandung festbrennt. Zum Beispiel Teer.
Jeder der schon Plugs geschnitten hat kennt die Reste die auf dem Messer kleben bleiben und etwa so sieht
es beim Kake aus. Dies zur Anschauung und nicht als wissentschaflicher Erguss.
Nach und nach entsteht somit eine harte Kruste = Kake = Schutzschicht.
Wenn sich nach einigen Füllungen in der Pfeife ein flächendeckender dunkler Belag gebildet hat, hat die Pfeife
ihre erste Bewährungsprobe überstanden und kann mit Lieblingstabak gefüllt werden.
So in etwa macht ihr es ja immer mit den Pfeifen.
Ach ja, die Qualität einer Handmade Pfeife hat rein garnichts mit einer rauhen, geschliffenen oder mit einer
mit Einbrennpaste versehenen Tabakkammer zu tun!

Happy puffing, HaJo

falls Fragen anliegen dann schreibt bitte oder ruft einfach an
Ps.
Mooreiche bitte mit Einrauchpaste
Olive mit Paste
Heimische Hölzer mit Paste
Corn Cob bei mir mit Paste
Viele Grüße vom Frankenstein, HaJo
http://www.ziglpipes.de
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon aged tabac » Do 17. Jan 2019, 23:36

Servus Hajo

Bitte nicht falsch verstehen: Brimborium :D

HaJo hat geschrieben:Hallo zusammen,

nun habe ich diesen Thread mehrmals durchgelesen und möchte einige Bemerkungen aus Sicht
des Pfeifenbauers dazu machen.
— Weiche oder harte Holzteile gibt es zwar aber man kann es sich bei einem Stück Bruyere Plateaux/Ebouchon nicht aussuchen.
Ist halt so gewachsen. Also hat ein Pfeifenkopf beide Bestandteile.


IMO Theoretisch (+ Praktisch) schon ein wenig - aber lassen wir das, wird sonst Überbrinboriom.

HaJo hat geschrieben:Das Einrauchen bedeutet aus meiner Sicht, den sogenannten Kake an der Brennkammer rundum und
möglichst gleichmäßig zu erzeugen.
Der Drittelmethode messe ich keine Bedeutung zu, da wie Manni schon geschrieben hat, es ja größere
Modelle gibt bei denen
ein Drittel ja schon eine ganze Füllung einer kleineren ist.

Das ist Brimborium, wie ich es meinte. Der sich verbreitete Begriff aber heißt halt nun mal Drittelmethode, und nicht 45 Prozent-Methode. Meine Drittel gehen da von ca. 30 -65 % (also knapp unter 2/3) :D

HaJo hat geschrieben:Einrauchen sollte man in der Tat mit einem naturnahen Tabak (Mixture). Auch ohne Latakia wg möglichem
Crossover.
oder noch einfacher mit dem, mit dem man die Pfeife später rauchen will. :D

HaJo hat geschrieben:Größtenteils besteht dieser Kake aus Kondensat und damit aus allem was beim verglimmen von Tabak sich
als Kruste/Kake an der Wandung festbrennt. Zum Beispiel Teer.
Jeder der schon Plugs geschnitten hat kennt die Reste die auf dem Messer kleben bleiben und etwa so sieht
es beim Kake aus. Dies zur Anschauung und nicht als wissentschaflicher Erguss.
Nach und nach entsteht somit eine harte Kruste = Kake = Schutzschicht.
Das sieht dann nach Teer aus, wenn Aromaten geraucht wurden. Ansonsten so wie Bleistift oder eben trockener KOHLE . :D

HaJo hat geschrieben:Wenn sich nach einigen Füllungen in der Pfeife ein flächendeckender dunkler Belag gebildet hat, hat die Pfeife
ihre erste Bewährungsprobe überstanden und kann mit Lieblingstabak gefüllt werden.
So in etwa macht ihr es ja immer mit den Pfeifen.
Okay, aber mit schlechtem, bzw. einem dem EINRAUCHENDEN nicht schmeckenden, sollte er IMO nicht anfangen. ;)



HaJo hat geschrieben:Happy puffing, HaJo

falls Fragen anliegen dann schreibt bitte oder ruft einfach an
Ps.
Mooreiche bitte mit Einrauchpaste
Olive mit Paste
Heimische Hölzer mit Paste
Corn Cob bei mir mit Paste


Evtl. Missverständnisse geklärt ?

Beste Grüsse
Waldemar
aged tabac
 

Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon manni-wan » Fr 18. Jan 2019, 18:18

aged tabac hat geschrieben:
HaJo hat geschrieben:Größtenteils besteht dieser Kake aus Kondensat und damit aus allem was beim verglimmen von Tabak sich
als Kruste/Kake an der Wandung festbrennt. Zum Beispiel Teer.
Jeder der schon Plugs geschnitten hat kennt die Reste die auf dem Messer kleben bleiben und etwa so sieht
es beim Kake aus. Dies zur Anschauung und nicht als wissentschaflicher Erguss.
Nach und nach entsteht somit eine harte Kruste = Kake = Schutzschicht.

Das sieht dann nach Teer aus, wenn Aromaten geraucht wurden. Ansonsten so wie Bleistift oder eben trockener KOHLE . :D


Brimborium ! :lol: :lol:
"Teer ensteht durch Aromaten (nur der wahre naturreine Va brennt zu medizinisch reiner Kohle)"
Könnte von Foxnews / direkt aus dem weissen Haus / oder Gerds Märchenbuch stammen :mrgreen:

HaJo hat geschrieben:Holz härten geht nicht.


Hm...
Feuerhärten wird oft und immer wieder kontrovers diskutiert (Speerspitzen, Holzplanken usw) - aber selbst
wenn es ginge, bringt es zum Einrauchen einer Pfeife keinen direkten Vorteil (so man nicht mit spitzen Gegenständen rumstochert 8-) )

SCNR - manni
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon aged tabac » So 27. Jan 2019, 14:20

manni-wan hat geschrieben:Brimborium ! :lol: :lol:
"Teer ensteht durch Aromaten (nur der wahre naturreine Va brennt zu medizinisch reiner Kohle)"
Könnte von Foxnews / direkt aus dem weissen Haus / oder Gerds Märchenbuch stammen :mrgreen:

SCNR - manni



Wenn Du meinst, dann trügen mich halt meine Augen, ob der Besichtigung zugegebenermaßen sehr weniger solcher Aromaten-Cakes. ;)

Cake von 7 Pipes - 1  neu.JPG
Cake von 7 Pipes - 1 neu.JPG (207.37 KiB) 382-mal betrachtet


unterstehend frisch vor 1 Stunde etwas vom Cake befreite Pfeifen.
Darunter eine, seit dem 08.12.2018 neu eingerauchte (ca. 24-25 Smokes mit sehr naturnahem Tabak :D), habe leider deren Cake (es war die 3./4. von 7) nicht separat fotografiert.

Beste Grüsse
Waldemar
aged tabac
 

Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon manni-wan » So 27. Jan 2019, 18:57

Hallo Waldemar,

so sieht es bei mir auch aus, egal ob Nuss-Tabak oder Navy-Rolls / Durbar oder gar Ennerdale :mrgreen:
(entgegen manch kolportierter Postings rauche ich sowohl Aromaten als auch "naturnah" und kann daher ganz gut vergleichen
- deshalb auch meine vorherige Anmerkung)

Beste Grüße - manni
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon Rainer » So 27. Jan 2019, 23:19

...also dann schreib ich mal besser zu dem Thema hier nix... ....nicht dass da auch noch ein kolportiertes Posting daraus wird... :twisted:

Happy reaming,
Rainer
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon aged tabac » So 27. Jan 2019, 23:49

manni-wan hat geschrieben:Hallo Waldemar,

so sieht es bei mir auch aus, egal ob Nuss-Tabak oder Navy-Rolls / Durbar oder gar Ennerdale :mrgreen:
(entgegen manch kolportierter Postings rauche ich sowohl Aromaten als auch "naturnah" und kann daher ganz gut vergleichen
- deshalb auch meine vorherige Anmerkung)

Beste Grüße - manni



Servus Manni,

Na dann musst Du es natürlich besser wissen.
Bei meiner Anmerkung könnte da eine Rolle spielen, dass bei Aromaten (zwar nicht von mir erwähnt)
auch noch diese Stöpsel im Holm (Pfeifenfilter) diesbezüglich mitspielen ? :? Hab da echt null Ahnung :lol:


Beste Grüsse
Waldemar
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Re: Gedanken zum Einrauchen einer Pfeife

Beitragvon manni-wan » Mo 28. Jan 2019, 00:06

Hi Waldemar,

mit papiergefüllten Fehlbohrungen kenne ich mich auch nicht aus :lol: dürfte aber der Kohleschicht auch weitgehend egal sein.
Schlimmer ist wahrscheinlich unverbrannte Tabakreste - sowohl an der Wandung als auch "unten"...

Beste gRüße - manni
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