Schürch No. 146 Mogano

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Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Do 13. Dez 2018, 19:44

Schürch No. 146 Mogano

Vorhanden ca. 400g in Gläsern. Von Januar 2006.
1 x 180g beschriftet (ca. 182-186g)
1 x 120 g Neu-vakuumiert im Glas. Erstmalig geöffnet und wieder in frischem Glas unter leichten Unterdruck verpackt.

2 x 50g in Dosen.

Meine Kurzbeschreibung nach drei vor kurzem bis heute gerauchten Füllungen

Einige Reviews darüber u.a. hier:
http://www.tobaccoreviews.com/blend/104 ... mogano-146

Nach jetzt ca. 13 Jahren präsentiert er sich IMO wie folgt:

Die ersten Züge relativ süss und noch nie so klar nach SYRISCHEM LATAKIA schmeckend.
Geschmack etwa 60% RED VIRGINIA + 30 % syrischer Latakia + 10 % sonstiges (Orient, heller Virginia + Havana).

Nach etwa 10-15 Zügen wird er dann zu einer Gewürz-Kanone und sehr komplex im positiven Sinn.
(vielfach wird ja Komplexität mit Dissonanz verwechselt).
Nicht aber hier bei diesem Tabak. Da wird meist von Cremigkeit geschrieben.
Das stimmt eigentlich auch nicht. IMO würde es mit Konsonanz besser beschrieben sein.

Jedenfalls kitzelt der über die Nase ausgeblasene Rauch trotz der geballten Würze, dieselbe nur leicht.
Ab Beginn des 2. Drittels wird der Tabak allmählich, aber stetig kräftiger.

Zu Beginn des letzten Drittels musste ich, der ich diesen Tabak etwas zu gierig rauchte, erstmals neu anzünden.
Das behagt diesem nicht so ganz. Es dauert ein paar (4-6) Züge, bis er sich wieder einpendelt.
Während dieser wenigen Züge raucht (schmeckt) es sich wie eine Mischung mit hohem Anteil von Zyprischem Latakia und etwas Virginia und sonst gar nichts. Aber wie gesagt nach wenigen Zügen schon ist dieser Spuk wieder vorbei.

Das Finale (letztes Zehntel) wird aber dann plötzlich und erst- und letztmalig: HAVANA.
Das ist sicher ein kritischer Punkt für den einen oder anderen Pfeifen-Raucher.
Ich rauche hier fertig.

Es wurde nicht ein einziges Mal ein Pfeifenreiniger zum Kondensat absaugen benutzt. Und das mache ich häufig, ohne das es dies wegen Gurgelnd bedürfte.

Waldemar
Zuletzt geändert von aged tabac am Do 13. Dez 2018, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Do 13. Dez 2018, 19:48

Drei Bilder dazu:

Mogano-Tabak + -PipeJPG.JPG
Mogano-Tabak + -PipeJPG.JPG (168.12 KiB) 629-mal betrachtet
Mogano-Tabak + -PipeJPG.JPG
Mogano-Tabak + -PipeJPG.JPG (168.12 KiB) 629-mal betrachtet
Mogano im 250g Glas.JPG
Mogano im 250g Glas.JPG (334.47 KiB) 629-mal betrachtet
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und als Asche.JPG
und als Asche.JPG (92.28 KiB) 629-mal betrachtet
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Do 20. Dez 2018, 16:08

Mundstücks-Bohrlöcher neu links und alt rechts.JPG
Mundstücks-Bohrlöcher neu links und alt rechts.JPG (81.14 KiB) 551-mal betrachtet
mogano pipes zum vergleich.JPG
mogano pipes zum vergleich.JPG (152.07 KiB) 551-mal betrachtet
Mogano Pipes alt und neu + Asche aus der NEUEN.JPG
Mogano Pipes alt und neu + Asche aus der NEUEN.JPG (132.26 KiB) 551-mal betrachtet



Mogano Pipes (23,5 mm) und 20,4 mm - Kopf- Bohrungen. Und noch größerer Unterschied bei den Mundstücksbohrungen.

Die neue ist nicht optimiert. :D
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Do 20. Dez 2018, 21:51

rolf hat geschrieben:Zum Schürch schon mal folgende Anmerkungen: ich glaube, dass der Tabak gut und recht lange (~10J) gereift ist. Er ist sehr sanft, der Latakia und die Cigarrentabak-Anteile mischen sich gut in ein Gesamtbild. Nichts sticht hervor. Ich bin kein ausgesprochener Latakia-Experte, daher erkenne ich selten Unterschiede zwischen zyprischem und syrischem Latakia, erst recht nicht, wenn dieser so gut mit der Gesamtmischung verschmolzen ist. Wenn ich denn mal syrischen L bewußt in der Pfeife habe, d.h., wenn's draufsteht sind meine Erfahrungen derart, daß ich syrischen L für sanfter halte als seinen zyprischen Kollegen. Macht aber nichts, wenn man dem Tabak seine Aufmerksamkeit schenkt, wird man mit einem schönen Gesamtgeschmack belohnt :) Herzlichen Dank an Waldemar für die Probe, ich bleibe im neuen Jahr dann dran :)

Ich wünsche schon mal allen frohe Weihnachten Bild und einen guten Rutsch ins neue Jahr (Y), beste Grüße,

Rolf :)


Servus Rolf

Jetzt hab ich einen Teil Deines Beitrag aus "Was raucht ihr gerade" nochmals hierher Zitiert um meinen Senf zum Latakia hinzuzufügen.

Das Alter s.o. 13 Jahre
Zum Syrischen vs. Zyprischen (eigentlich Türkischem, da IMO 95 % aus der Türkei kommen.
Das Kraut dafür ist Shek-el-Bint und wurde mit syrischer Eiche geräuchert. Bereits 1960 fing man langsam an, dieses Tabakräuchern (mit Eiche) zu unterbinden.
Das war mal strikter, mal weniger.
In jüngster Zeit käme noch die politische Situation hinzu.

Jedenfalls konnte sich ein von der Menge her kleiner Abnehmer wie Schürch, der zudem (IMO :D ) noch den Vorteil hatte, Schweizer zu sein, relativ lange syrischen sichern.

Zum Geschmack siehe Thread "Was raucht ihr gerade“, vielleicht noch ergänzend:

Zyprischer ist meist relativ süss. Das rauchige ist da IMO mehr über das Aroma gestülpt, und lässt überwiegend nur das Süsse + den leichten Rauchgeschmack zu. So mein Eindruck. Ich mag Latakia, aber in Maßen, da ja jede Mischung nur maximal insgesamt 100% Tabak hat. :D

Der syrische ist neu (und auch geaged) subtile-würziger und erinnert ein wenig an Rotwein. Das ist sein vordergründiges Erkennungszeichen !
Eine Mischung mit 40,50 % syrischem Latakia + BlackCavendish ist mir zumindest kaum vorstellbar.

Damit genug für jetzt mit dem siebengscheidsein.

Beste Grüsse
Waldemar
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon rolf » Fr 21. Dez 2018, 22:45

Hallo Waldemar,

zunächst vielen Dank für die vielen Informationen rund um den syrischen Latakia :)
Und auch Danke für das Review mit den detaillierten Geschmackseindrücken. Werde bei Wiederaufnahme der Rauchtätigkeiten im neuen Jahr mal drauf achten.

Beste Grüße

Rolf :)
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Sa 22. Dez 2018, 16:27

rolf hat geschrieben:Hallo Waldemar,

zunächst vielen Dank für die vielen Informationen rund um den syrischen Latakia :)
Und auch Danke für das Review mit den detaillierten Geschmackseindrücken. Werde bei Wiederaufnahme der Rauchtätigkeiten im neuen Jahr mal drauf achten.

Beste Grüße

Rolf :)


Servus Rolf,

Das ist jetzt schon extrem übertrieben, noch dazu hättest Du diesen Smiley verwenden sollen -> ;)

war gerade auf der Suche, was so für den relativ neuen Renaissance Reserve von GLP verlangt wird.

Der hat mit dem Mogano zwar nur gemeinsam, beide Latakiatypen zu beinhalten. Trotzdem war ich neugierig, da ich nicht weiss, was der Mogano so wert sein könnte.
Orientiert am gleichaltrigem Bohemien Scandal wären es für 8 Unzen 660 US Dollar :D

Okay mal 2 Links dazu:

http://www.glpease.com
Renaissance Reserve - sehr begrenzt mit 2016 wiederaufgetauchtem Syrian Latakia :roll:
29. Juni 2016

Dazu unter anderem vom:
https://dutchpipesmoker.wordpress.com/2 ... e-reserve/

Beste Grüsse
Waldemar
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » So 23. Dez 2018, 14:26

Servus Rolf

gerade ist mir so richtig wieder bewusst geworden, an was der Syr. Latakia noch erinnert:

Weihrauch :D

Beste Grüsse
Waldemar
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Di 25. Dez 2018, 20:09

zum 1. Weihnachtsfeiertag präsentiert sich der Mogano

in der kleineren Pfeife (geringerer Kammer- und Mundstücksrauchkanaldurchmesser)
beim Wiederanzünden überhaupt nicht zickig
und das Finale mit der Havanadominanz nur in genau den letzten 3 (in Worten drei) Zügen. :D

Waldemar
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Di 1. Jan 2019, 11:48

2 - 120 g.JPG
2 - 120 g.JPG (215.73 KiB) 296-mal betrachtet
1.1.19 = 25 von > 250 g Kopie.JPG
1.1.19 = 25 von > 250 g Kopie.JPG (186.3 KiB) 296-mal betrachtet



Jetzt sind aus 2 Gläsern (> 180g + > 250 g) 4 Gläser (>180g / 120g / 60g / <25g) geworden :D

Ein Gutes Neues Jahr allen

Waldemar
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3 - 60 g .JPG (226.29 KiB) 296-mal betrachtet
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon rolf » Mi 2. Jan 2019, 15:15

Hallo Waldemar,

Eine schöne Krippe hast Du da, mit Königen, die räucherbaren Weihrauch bringen (wenn auch die Schafe und der Hirte mit dem Lämmchen auf der Fluch erscheinen :lol: )
Ich werde heute Abend mit dem Prozedere fortfahren, Pfeife liegt schon bereit (eine David Enrique Gamme Billard). Ich bin gespannt :D

Beste Grüße

Rolf :)
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Mi 2. Jan 2019, 15:31

Schürch Sobranie (Torina).JPG
Schürch Sobranie (Torina).JPG (228.31 KiB) 263-mal betrachtet


rolf hat geschrieben: mit Königen, die räucherbaren Weihrauch bringen (wenn auch die Schafe und der Hirte mit dem Lämmchen auf der Fluch erscheinen :lol: )
Ich werde heute Abend mit dem Prozedere fortfahren, Pfeife liegt schon bereit (eine David Enrique Gamme Billard). Ich bin gespannt :D

Beste Grüße

Rolf :)


Servus Rolf,

Was Du nicht alles siehst :lol:

Hab das jetzt gleich anders gestaltet mit der letzten Dose vom Schürch Sobranie (aus 2003 im August 2014 verraucht).

Bin gespannt auf Deine Erkenntnisse :D

Beste Grüsse
Waldemar
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon rolf » Mi 2. Jan 2019, 17:40

aged tabac hat geschrieben:
Schürch Sobranie (Torina).JPG


rolf hat geschrieben: mit Königen, die räucherbaren Weihrauch bringen (wenn auch die Schafe und der Hirte mit dem Lämmchen auf der Flucht erscheinen :lol: )
Ich werde heute Abend mit dem Prozedere fortfahren, Pfeife liegt schon bereit (eine David Enrique Gamme Billard). Ich bin gespannt :D

Beste Grüße

Rolf :)


Servus Rolf,

Was Du nicht alles siehst :lol:

Hab das jetzt gleich anders gestaltet mit der letzten Dose vom Schürch Sobranie (aus 2003 im August 2014 verraucht).

Bin gespannt auf Deine Erkenntnisse :D

Beste Grüsse
Waldemar


Da will wohl der Löwe eher zu den Weisen als zum Lamm: Veganer? :lol:

Beste Grüße

Rolf :)
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Fr 11. Jan 2019, 11:34

Servus FdT

und speziell @ Rolf

Inspiriert Durch Deinen Beitrag in DAS ENDE DUNHILLS, mein Senf zu wirklich alten REIFEN :D Tabaken.

Ein Tabak, der 40 Jahre alt ist (Okay, meine persönliche Erfahrung reicht nur an 20 Jahre alte heran), sollte nach Öffnung sehr rasch konsumiert werden.
Wird er das nicht, bzw. im Extremfall: wird er wochenlang mit anderen (zum Teil sogar Nachbauten) verglichen, ist das Ergebnis gewaltig verzerrt.
Und damit ein echter Vergleich (noch viel mehr) zur Makulatur. Um nicht zu sagen: Spinnerei. :lol:

Am 13.12.2018 habe ich das Glas Mogano geöffnet. Weiter oben schrieb ich ja schon, dass er zügig verrraucht werden sollte, oder
NEU Vakuumiert, also sein IST-Zustand sozusagen bleibt und die Wette neu beginnt. Er wird sich auch da anders entwickeln, als wenn er nicht geöffnet worden wäre. Die Reifung läuft weiter, die Unterbrechung aber bleibt.

Nun vorgestern am 09.01.2019 (= 27 Tage) nach Öffnung des Glases beginnt er sich schon sehr zu verändern. Er wird u.a. viel mehr Havannalastig.
Die sich über die Jahre entwickelten Extraaromen (mir fällt jetzt kein passenderer Ausdruck ein) verblassen viel, viel schneller als bei frischen.

Ist einfach so. IMO je älter der Tabak und je länger, die sich aufbauten, umso schneller.

Das mag man als Nachteil reifer Tabake sehen, okay. Aber dann sollte man halt einfach den richtigen Zeitpunkt abwarten.

Beste Grüsse
Waldemar
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Re: Schürch No. 146 Mogano

Beitragvon aged tabac » Mo 21. Jan 2019, 18:59

Servus

Was ich zum einen noch gar nicht erwähnte und zum anderen leider versäumte :?
Die Bestandteile IMO und ein Bild mit den 3 seperarierten Bestandteilen Syrischer, Zyprischer Lat + Havana.

Jedesmal beim Rauchen hab ich es mir vorgenommen und wieder vergessen.
Und jetzt sind im Glas nur noch Brösel. Das klappt auch bei Tageslicht nicht mehr richtig zu fotografieren. Es ist aber noch genug an Mogano da. :lol:
Kann also nachgeholt werden.

IMO hat der Schürch 8/8, bzw. 16/16 genommen und dann mindestens 1 Jahr lang (diesen Zeitraum hat mal einer erwähnt, der dabei war) feinabgestimmt.

1/8 syrischer LAT
2/8 zyprischer LAT
1/8 Havana
1/ 8 Orient
1/16 Burley
5/16 Virginia (hell + gehörig Dark Fired)

Aromareichtum hinsichtlich Latakia also zu Beginn, (wenn man dies messen könnte) Syrischer Lat entsprechend ca. 1:1 zu zyprischem Latakia

Waldemar
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