Beiträge von PipeMats

    Hallo Karlo,


    nur Mut.:thumbup: Die beste Voraussetzung hast du doch, nämlich die Fähigkeit festzustellen, ob dir ein Tabak schmeckt oder eben nicht. Der Eindruck zu einem Tabak ist immer subjektiv, lass dich einfach von deiner Nase und deinem Geschmackssinn leiten und "bringe das zu Papier". So einfach ist das.:batman_wink:


    Gruß Mats

    Hallo Karlo,


    schön, dass dich mein Eindruck vom Edward G darin bestärkt hat, dir diesen auch einmal zuzulegen. Der von Rainer erwähnte "Director's Cut" könnte auch etwas für dich sein. Ich hatte das Glück, sowohl eine frische Dose, wie auch dank Rainer ein "älteres Döserl" zu verkosten. Der DC ist für mich persönlich noch etwas runder und weicher als der Edward G und dieses verstärkt sich meines Erachtens noch durch das "Einlagern". Aber das ist nur mein persönliches Empfinden, beide spielen unabhängig von einem eventuellen "Aging" zusammen in der "Premier League".


    Was den Indaba betrifft, so würde ich mich freuen, wenn du nach Erhalt und Verköstigung des "Pröberls" von Rainer einmal deine Eindrücke zu diesem Tabak in den Tabakreviews niederschreiben würdest.


    Gruß, bleib gesund und man liest sich,


    Mats

    Hallo Rainer,


    deinen Einspruch nehme ich an, möchte aber anmerken, dass ich für diese Liste lediglich die Rubrik "Was raucht Ihr gerade" durchforste. Mir unbekannte Tabake oder nicht bereits "Aufgelistete" recherchiere ich im Internet (Tobacco Reviews oder beim Hersteller direkt).


    Was zum Beispiel den Red Virginia von Robert McConnell betrifft, so findet sich in beiden Quellen der Hinweis unter Flavouring/Aroma "Cocoa/Chocolate bzw. Schokolade". Ich mache hier keine Unterscheidung, ob die verwendeten Grundtabake einem Casing, Topping oder Flavoring unterzogen wurden, denn dies würde nur ausufern und zu weiteren Diskussionen über die drei verwendeten Begriffe führen.


    Was den Scottish Flake angeht, so wird das Rum-Aroma lediglich noch bei Tobacco Reviews und einigen Online-Shops erwähnt, bei Kohlhase & Kopp wird dieser als "naturnah" geführt, also ohne jede zusätzliche "Aromatisierung".


    Die "ananassigen" Erinmores waren übrigens gestern Thema beim Pfeifenstammtisch und diejenigen, welche diese bislang geraucht haben- ich muss hier passen -, haben von eben diesem Aroma gesprochen.


    Ich werde deine Einwände in die Aromatenliste integrieren, so dass jeder Interessierte eine zusätzlichen "Entscheidungshilfe" hat, ob er den Tabak probieren möchte oder nicht.


    Gruß und man liest sich,


    Mats


    PS: Apropos "Aromatisierung....Ich sage nur "grüne Tomaten".:wink:

    Hallo Rainer, hallo Mitlesende,


    "auf Tour" im Elsass bedeutet für mich beispielsweise, dass


    - die Ladefläche meines "kleinen" Peugeot nur mit den trockeneren Vertretern des Rebensafts (z. B. Pinot blanc) vollgepackt wird

    - der wirklich sehr schmackhafte Münsterkäse nur im Elsass verkostet wird, somit sind nachhaltige "Geruchsbelästigungen" ausgeschlossen

    - Choucroute der klare Gewinner ist, auch gerne mal mit Fisch oder Wild

    - auch die salzige Variante eines Gugelhupfs einen Versuch wert ist

    - der Test des Gebrannten aus der Elsbeere für den Oktober auf die To-do-Liste kommt

    - Baeckeoffe man einfach mal, es können auch mehrere Male sein, gegessen haben muss

    - die Pâtissiers generell mit leckeren süßen "Schweinereien" aufwarten

    - eine "Tarte flambée" auch gerne mal mit Äpfeln belegt und dann mit einem "Grand Manier Cordon Rouge" flambiert werden kann

    - ich es ablehne, Froschschenkel zu essen...


    Man liest sich,


    Mats

    Gude zusammen,


    also das dieser Tabak "baugleich" mit der Nr. 1 sei soll, kann ich immer noch nicht glauben.:batman_shocked: Bei mir war es eine spürbare Essignote und florale Anklänge, bei Michael sind es ätherische Noten und Koriander... Und das alles mit Virginia und Kentucky? Respekt und Anerkennung. Auf jeden Fall ein Tabak, den ich mal auf meine "Merkliste" setze, um ihn in frischen Zustand zu probieren. Vielleicht kann ich dann noch etwas mehr rauskitzeln...


    Man liest sich,


    Mats

    Hallo Thorsten, hallo Mitverkoster,


    wenn ich so die Erfahrungen des edlen Spenders lese, so kann ich mich ja glücklich schätzen, dass der Genuss dieses "alten Krauts" zumindest bei mir keine allzu schmerzhaften Erinnerungen hinterließ. Wenn ich die einleitenden Worte von Thorsten lese, komme ich für mich zu dem Schluss, dass sich das "Aging" bei dem hier vorliegenden Tabak nicht rentiert hat.


    Nichts desto trotz bin ich wieder um eine Erfahrung reicher und dafür geht mein Dank:thumbup: an dieser Stelle - ich werde dies in den beiden anderen Flake-Besprechungen nicht mehr wiederholen - an Thorsten.


    Mats

    Hallo Thorsten,


    ich bin mir nicht sicher, ob Hans Wiedemann hier einen "nach Ketchup" riechenden Tabak "nachbauen" wollte. Ich denke, er fand einfach den Gedanken interessant, das Aroma von grünen Tomaten, sofern diese überhaupt ein Aroma haben:/, mal in einem Tabak "zu verbauen". Aber das sind Spekulationen meinerseits. Die wahren Beweggründe kennt nur er selbst. Dieser Tabak ist einfach auf der ganzen Linie nicht mein Geschmack.


    Aber wie du schon angemerkt hast, verfügt er über ein großes Angebot an wirklich hervorragenden (Spitzen)Tabaken, so dass ich persönlich ohne Probleme auf den Scotney verzichten kann.


    Gruß Mats

    Hallo zusammen,


    wie immer hatte ich eine wunderbare Zeit im Elsass und ausreichend Zeit, die beiden oben genannten Tabake in aller Ruhe zu verkosten. Wie sie mir gemundet haben und was es mit dem „endgültigen Abschied“ auf sich hat, werdet ihr im weiteren Verlauf lesen können...


    Anfangen möchte ich mit dem Edward G, einem Ready Rubbed-Tabak, in welchem sich hin und wieder Curlys und Flakestückchen finden. Eine wahrlich ansprechendes Tabaksbild, welches sich farblich im hell- bis dunkelbraunen Bereich bewegt. Bei der Zusammensetzung dieses Tabaks war ich dann doch etwas verwirrt, denn im Buch von Hans Wiedemann wird von Red Virginia, etwas Perique, Brown Virginia und einer Spur Kentucky gesprochen. Das Dosenetikett führt daneben noch Burley, Black Cavendish und Orient-Tabake auf. Wieso und weshalb dem so ist, kann ich nicht beantworten und lasse es einfach mal so stehen.


    Der Tabak verströmt im Geruch eine angenehme Heuigkeit und ich meine auch im Hintergrund einen leichten Duft nach Schokolade wahrnehmen zu können, was neben den Virginias auf die Anwesenheit von Burley hindeuten könnte. Das Ganze wird noch von einer verhaltenen Säure (Perique) begleitet.


    Der Tabak lässt sich problemlos in einen Pfeifenkopf einbringen und ohne Probleme unter Feuer nehmen. Diese Mischung hat es nicht auf eine „verwöhnende“ Süße der Virginias abgesehen, lediglich ein leichtes Hauch Zitrusaroma erinnert an deren Anwesenheit. Im Vordergrund stehen hier erdige und malzig-würzige Noten, welche ab und an durch eine leichte florale Prise ergänzt werden. Dass dieser Tabak auch eine gewisse Pfeffrigkeit aufweist, wird beim Ausatmen durch die Nase und dem damit bei mir verbundenen leichten Kribbeln deutlich.


    Der Edward G wurde von mir in unterschiedlichen Pfeifen – mit und ohne Filter - „verraucht“ und zählt für mich eindeutig zu den Tabaken, welchen es gelingt, aufgrund dem sich ständig wechselnden Zusammenspiel seiner einzelnen „Komponenten“ daraus ein Raucherlebnis zu machen.



    Widmen wir uns nun dem Scotney zu, ebenfalls einem Ready Rubbed-Tabak aus Virginiatabaken und Perique. Farblich ähnlich dem Edward G, zudem finden sich auch hier Flakestückchen in der Mischung wieder.


    Der Geruch ist heuig, zudem nehme ich leichte Anklänge von Trockenobst und bei intensiverem Riechen eine gewisse Säure wahr. Somit sind hier schon einmal einige Merkmale der verwendeten Tabake vorhanden.


    Auch der Scotney lässt sich ohne Probleme unter Feuer nehmen, allerdings bin ich seinem Geheimnis trotz mehrmaliger Versuche in unterschiedlichen Pfeifen – ebenfalls mit und ohne Filter - nicht auf die Spur gekommen. Die im Geruch wahrgenommenen Noten habe ich nicht einmal ansatzweise wiederfinden können. Zudem rätselte ich darüber, welche Rolle hier das Topping des Tabaks – grüne Tomaten – spielen sollte. Dient es der Unterstützung der oben beschriebenen Säure des Perique? Keine Ahnung. Meine Raucherlebnisse mit diesem Tabak waren so eintönig, dass ich keine der Pfeifenfüllungen zu Ende geraucht habe.


    Jetzt wird wahrscheinlich auch klar, was der „endgültige Abschied“ in der Überschrift bedeutet. Stets willkommen wird mir der Edward G sein, der Scotney dagegen wird nicht mehr zu mir finden.


    Bleibt gesund und man liest sich,


    Mats

    Hallo Freunde der bedruckten Seiten oder stromangetriebenen E-Books,


    heute möchte ich euch mal wieder eine Krimi-Reihe vorstellen, welche ich gerade förmlich verschlinge. Es handelt sich um die Fälle des Sean Duffy, aus der Feder von Adrian McKinty, einem in Belfast geborenen Schriftsteller, welcher mittlerweile in Australien lebt.


    Sean Duffy, die Hauptfigur dieser Reihe, geboren in Londonderry, verschlägt es nach einem Universitätsstudium und Zwischenstationen in Enniskillen und South Tyrone nach Carrickfergus, einer kleinen Stadt nordöstlich von Belfast. Dort versieht er seinen Dienst bei der örtlichen RUC (Royal Ulster Constabulary). Wir lernen ihn im Jahr 1981 kennen, kurz nachdem Bobby Sands und Francis Hughes im Maze Prison gestorben sind. Wer jetzt aber einen korrekten Beamten erwartet, der wird enttäuscht sein. Sean Duffy hat auch seine dunkle Seiten...


    Für alle, die näheres über ihn wissen wollen, empfehle ich den Einstieg mit "Der katholische Bulle".


    Gruß Mats

    Servus zusammen,


    den Worten von Bibi kann ich mich nur anschließen. Spaß hat's gemacht. Bei den Tabake haben sowohl der "Semois" wie auch der "Maltese Falcon" auf ihre jeweilige Art einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.:wink:


    Dir Uwe vielen Dank und bis demnächst....


    Gruß Mats

    Hallo Michael,


    ich denke, du hast die richtige Entschiedung getroffen, deine Hörbuchtipps hier "einzustellen". Irgendwie verbinde ich Lesen doch mit einem Buch, welches man in der Hand hält und neben dem Inhalt den Duft des Papiers "aufsaugt".:wink: Okay, ich höre jetzt schon wieder die Stimmen "Und was ist mit einem E-Book?" ...egal.:batman_mrgreen:


    Michael Preute mit seinen Eifel-Krimis hat mich, wie ja schon an anderer Stelle erwähnt, zum Pfeifenrauchen gebracht. Ich habe einen Teil seiner Werke zu meiner "E-Book-Zeit" regelrecht verschlugen und kann die Geschichten um Siggi Baumeister wirklich weiterempfehlen. Dazu gehört auch der "Eifel-Blues".:thumbup:


    Aber Jacques Berndorf gibt es auch "musikalisch" angehaucht. Hier kann ich "Samiras Blues" und "Nuttenbunker" empfehlen. Beides eine Art Hörbuch, gesprochen von ihm selbst, mit Christian Willisohn an den Tasten.


    Gruß Mats

    Hallo zusammen,


    für meine Urlaube habe ich mir zum Transport meiner Pfeifen vor zwei Jahren - Werbung an - eine Umhängetasche aus Leder von Mike Lyons aus Oberthal im beschaulichen Saarland zugelegt. Dieses schöne handgefertigte Stück kann bis zu sechs Pfeifen beherrbergen und hat darüber hinaus ausreichend Verstaumöglichkeiten für Tabakgläser und/oder -dosen, Pfeifenreiniger, Feuerzeuge usw. - Werbung aus.:wink:


    Bei den Tabaken kommen 3 - 4 "alte Bekannte" mit, ich will ja im Urlaub keine bösen Überraschungen erleben.:batman_mrgreen: Aber die Auswahl ist abhängig von der Reisezeit. Im Sommer eher leicht, spritzig, "fruchtig" und frisch. In der kälteren Jahreszeit kann es dann auch mal "schwerer und dunkler " zugehen.


    Die Pfeifen richten sich demnach auch nach den "Reisetabaken". 6 gehen in die Tasche, dazu nochmal 3 - 4, um den Pfeifen ausreichend Pause zu gönnen.


    Neben einem Old Boy kommen Streichhölzer mit. Dann ein handschmeichelnder Pfeifenstopfer und ein Tscheche. Dazu ausreichend Pfeifenreiniger und Weinkorken und schon kann die Reise losgehen.


    Zur "Pfeife on the way" halte ich es genauso wie du. Tabak rein, Korken drauf, Streichhölzer und Tscheche. Das alles in die Jacken- und/oder Beintaschen oder in einen Rucksack.


    Gruß Mats

    Hallo Uwe,


    für uns würde ich folgendes geltend machen:


    "Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, bei denen Zuschauerplätze eingenommen werden, sollen die Sitzplätze personalisiert vergeben werden, um eine Rückverfolgung im Fall einer Infektion zu ermöglichen. Das gilt nicht für Tischgesellschaften."


    Allerdings sollten wir hier sicherheitshalber beachten:


    "Weiterhin gilt, dass zwei Hausstände bzw. maximal zehn Personen sich gemeinsam ohne Mindestabstand bei Veranstaltungen und im öffentlichen Raum aufhalten können."


    Kurzum, frag einfach mal an.:batman_up:


    Gruß Mats

    Hallo Manni,


    bei diesen ganzen "Äuglein" käme ich mir irgendwie beobachtet vor.:wink: Nein im Ernst, ein wahrlich schönes Stück mit einer interessanten Formgebung des Pfeifenkopfes.:batman_up:


    Gruß Mats