Beiträge von PipeMats

    Hallo Frank,


    ein wahrlich schönes Stück hat da wieder zu dir gefunden, so ganz ohne "Ferz mit Krigge".:thumbup: Und was die Auswahl der Begleiter zu dieser Pfeife angeht, hast Du genau die richtige getroffen.:wink:


    Gruß und guten Genuss Mats

    Hallo Manni,


    da hast Du ja wieder zwei schöne Schätzchen an Land gezogen.:thumbup:Mir persönlich sagt die "knuffige Beckerin" eher zu, bei der Knudsen wurde ich sofort an eine Kaffeetasse mit dem Ebenbild des "Prince of Wales and Duke of Cornwall" erinnert, welche man anlässlich seiner ersten Hochzeit im Jahre 1981 in "Great Britain" käuflich erwerben konnte. Das Lustige an dieser Tasse war, dass sie zwei Henkel in Form der Ohren des Thronfolgers hatte.:lol:


    Aber egal, sie sollen dir gefallen und vor allem "munden".:batman_up:


    Gruß Mats

    ...Bis jetzt aber alles im sehr grünen Bereich: ein Flake bleibt eine Flake und ein Engländer bleibt ein Engländer, ...

    Hallo Rolf, hallo zusammen,


    bislang habt ihr euch wirklich wacker geschlagen.:batman_up:


    Es ist ja schon schwer genug, einen Tabak so zu "erschmecken", wenn man die Dose und die Beschreibung vor sich hat. Mir gelingt das in den meisten Fällen bei den ersten Füllungen nur sehr schwer oder überhaupt nicht. So etwas braucht Zeit und Ruhe und selbst dann kommt es vor, dass ich von dem versprochenen immer noch nichts wahrnehme.


    Um einiges schwieriger wird es mit der "nackten Tatsache", sprich einem umverpackten Tabak ohne Hinweis etc.. Hier gehört schon Mut dazu, diese "Challenge" anzunehmen. Hier nochmal "Chapeau" an euch alle.


    Gruß Mats


    PS: Rainer : In froher Erwartung einen herzlichen Dank.

    Hallo zusammen,


    auch ich war mal wieder erstaunt über Rainers Geruchs- und Geschmacksdetektoren. Deren Ergebnisse dann auch noch mit der dazugehörigen "Tabakdatenbank", wo diese sich auch befinden mag:batman_confused:, abzugleichen und fasst eine Punktlandung hinzulegen, ist mir fast schon unheimlich...:wink:


    Der "BBBB" war selbst für mich "Neuland" und meine Erfahrungen mit ihm decken sich mit einigen von euch hier zu lesenden. Er ist ohne Zweifel ein gut gemachter Tabak, aber für mich eher auf Stärke als auf einen "runden" Geschmack ausgelegt und wird keinen festen Platz in meinem Tabakvorrat einnehmen.


    Gruß Mats

    Ein aromatisierter Tabak sollte nach meinen Vorstellungen das zur „Blindverkostung“ zusammengestellte Trio ergänzen. Hier in diesem Forum ist an anderer Stelle ja nachzulesen, dass auch „Aromaten“ das ein oder andere Mal Einzug in ein Rauchgehölz finden. Was diesem Tabak den Zuschlag gab, war seine etwas anderer Art der Darreichungsform.


    Von Vertriebsseite ist folgendes zu hören:

    „Ein wunderschöner, dunkel schattierter Flake, mit einem hohen Anteil an pechschwarzem Black Cavendish, hellem Virginia und nussfarbenem Burley. Ein hocharomatisch-fruchtiger Geschmack.“¹


    Nun lasst uns mal sehen, wie die „Tester“ diesen Tabak bewertet haben...


    Frank

    „Probe Nr 3 kommt direkt als Broken Flake daher. Schon beim ersten öffnen des Beutels entströmt ihm ein angenehm süßlicher Geruch. Eindeutig ein Aromat! Meine Baustelle ;-)


    Farblich dominiert ein dunkles Braun mit gleichmäßig verteilten schwarzen und goldenen Sprenkeln. Der Geruch erinnert an getrocknete Pflaumen mit leicht alkoholischer Note. Die einzelnen Flakestückchen machen einen schweren Eindruck, der mich kurz überlegen lässt den Tabak noch etwas ausgasen zu lassen, bevor ich ihn in eine altehrwürdige Karl Erik verfrachte, gebe mich dann aber doch direkt der Neugier hin.


    Wie erwartet zeigt Probe Nr 3 sich vom Anzünden zunächst unbeeindruckt. Einzelne Tabakfasern bäumen sich zwar etwas lustlos auf, aber insgesamt benötigte ich drei Streichhölzer um die Sache zufriedenstellend in Betrieb zu nehmen. Dann finde ich aber sofort einen spritzigen Virginia, wahrscheinlich Burleyunterstützt, in einer herrlichen Melange die mich an Pflaume, Honig, Vanille und Rum erinnert. Das Ganze ist erstaunlich Aromastabil, bis weit ins letzte Drittel schafft es die Aromatisierung die Tabakbasis auf Augenhöhe zu unterstützen. Erst zum Schluss hat der sicherlich vorhandene Black Cavendish das meiste seines Aromas abgegeben und die Süße lässt etwas nach, ohne den Gesamteindruck zu beeinträchtigen.


    Probe Nr 3 ist unzweifelhaft ein Hocharomat. Ich bin an diverse Jahrestabake erinnert, ohne sie näher benennen zu können. Der geringe Aromaverlust lässt darauf schließen, daß mehr mit Soßen, als mit aufgesprühtem Aroma gearbeitet wurde.


    Die Raucheigenschaften sind durchaus anspruchsvoll und ich bin mir sicher der ein oder andere wird bei Genuss dieses Rauchkrautes mit den Tücken des Kondensates zu kämpfen haben. Unter Kontrolle gehalten macht er jedoch wirklich Spaß bis zum letzten Zug!“


    Michael

    „Nach dem öffnen des dritten und letzten Beutels kam mir ein sehr leckerer Duft von was fruchtigem in die Nase. Ich bin da ziemlich schlecht drin, aber ich tippe mal auf was beeriges, etwa Brombeere.

    Der Geschmack setzt sich in der Pfeife konsequenterweise fort, evtl. mit etwas Kirsche.

    Ich fühle mich da sehr stark an meine ersten Rauchversuche mit der Pfeife erinnert.

    Da kamen mir ausschließlich Aromaten in die Pfeife.

    Das Aroma ist aber nicht zu aufdringlich, alles erschlagend. Nein, alles sehr angenehm.

    Es ist zwar schon mindestens 5 Jahre her, aber der Tabak erinnert mich sehr an den Treasures of Ireland Shannon Flake.

    So ist das mein Tipp für den 3. Tabak.“


    Rainer

    „Auch bei Rätseltabak Nummero 3 handelt es sich eindeutig um einen Flake, er kommt aber rein visuell noch etwas dunkler daher als die #2...

    Gegensätzlich zu #2 handelt es sich bei diesem Kameraden hier allerdings um eine Geruchsbombe! Gelegentlich schenkt mir meine Mutter einen Beutel HARIBO COLORADO... und wenn man den Rüssel in Probenbeutel 3. Akt reinhängt, riechts auch nicht viel annerschder... nix gegen das Gummizeugs... und bei bestimmten Bürotagen hat so ein Kalorienträchtiger Beutel bei mir eine Halbwertszeit von weniger als einem halben Tag... höchstens... und wenn noch Kolleginnen da sind... geht es eher in den Sekundenbereich...

    Mats, du hast somit Glück dass ich gelegentlichem Süßbapp nicht abgeneigt bin, und somit auch das Risiko eingegangen bin, diese Aromabombe in meine beste Castello von allen reinzustopfen... no Risk, no Fun... und enthebt dich somit jedweder Regresspflichten... die Alternative wäre gewesen, dass ich dich zu einem Pfund Ennerdale verdonnere, um die arme Pfeife damit in die REHA zu schicken...

    Aber nun zurück zu dem dem Wundergebrösels... natürlich ist da so rein visuell Virginia als Hauptrollenspieler mit drin, aber auch anderes dunkles Tabak-Zeugs, das heftige Casing vereitelt aber weitere forensische und nasologische Abenteuer... aber auch hier vermute ich Böhrli, und vielleicht auch Black Cavendish....

    Das ganze mal geraucht, bestätigt die Nase... Süß, opulent, fruchtig, mit einer etwas öligen Note (nein, kein Mineralöl natürlich...) und trotz allem Süßbapp noch ein sehr, sehr guter Tabak dabei... kein Bruder Leichtfuß, und fernab von minderwertigem Tabakgebrösels mit Fruchtsoße ! Echt klasse Tabak, mit einem deutlichen Gruß aus der Aromastoffindustrie....

    So ganz früher hätte ich gesagt, der Tabak hat was vom Hans sein ehemals genialen Herbal Fruit, der ist aber leider nicht mehr im Sortiment... schade, es sei denn man hätte einen „Keller“...

    Zurück in die Gegenwart... diese Tabak ist meiner bescheidenen Meinung nach was aus dem Klon Solani Tropical Flake, bzw. baugleich dem Huber sein Maryland Flake für bissel weniger Euros..., oder vielleicht sonstige „Hausmischungen“ irgendwo...

    Egal auch... „Passiflora-Mango“ Aroma ist hier angesagt... nundenn... klasse Tabak für die Süßbappmomente im Leben, und als Papa von zwei monetär resourcenschluckenden Söhnen würde ich aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen dem Huber sein Maryland den Vorzug geben.“


    Rolf

    „Die Probe 3 kommt als recht bunter "Crumble-Flake" daher. Die Scheiben sind ca 8cmx4cm in der Fläche und etwas dicker als 1mm geschnitten. Entnimmt man die Probe der Verpackung, fällt die Scheibe schnell auseinander. Der Tabak ist feucht, aber nicht allzu feucht in der Verpackung.


    Die Farben variieren von tiefen schwarz - vermutlich Black Canvendish - bis recht hell goldgelb - vermutlich Bright Virginia - mit ein paar Einsprengseln dazwischen. Insgesmt ist der Flake gleichmäßig mit den verschiedenen Provenienzen durchsetzt.


    Gleich nach Öfnen der Packung kommt ein sehr süß-sauer-fruchtiger Duft nach vorn. Hautsächlich Pflaume, im Hintergrund Citrus, vielleicht Vanille, die ja in solchen Mischungen häufig dabei ist. Dieser ist mir so oder ähnlich noch deutlich in Erinnerung …


    Der Crumble-Flake läßt sich einfach in die Pfeife füllen und ist auch leicht zu entzünden. Gleich zu Beginn entwickelt sich das fruchtige Aroma und hält bis etwa über die Mitte der Füllung stand. Danach ist von der Frucht nicht mehr viel aufzuspüren. Vielleicht muss man noch langsamer rauchen, um dieses Aroma länger zu halten. Zum Ende hin ist noch ein wenig vom Tabak zu erschmecken, aber da die Mischung insgesamt sehr leicht ist, kommt da nicht viel. Immerhin meine ich das typische Hausaroma von W.O.Larsen/STG zu erahnen.


    Die Brandeigenschaften sind gut, entgegen der relativ hohen Feuchte der Flakes. Ich kann bis unten durchrauchen, ohne (viel mehr als einmal) nachzünden zu müssen.


    Fazit: Ist eine in Flakes gepresste Version der Richtung süß-und-fruchtig von STG. Für Liebhaber wohl etwas Feines, ich selbst mag aber kein Obst (ohne "-ler"). Mein Tip: Indigo Flake, allerdings aus einer neuen/länglichen, vielleicht nicht ganz kürzlich geöffnet Dose.“



    Nun denn, schauen wir mal, um welchen Tabak es sich hier handelt und nehmen, wenn auch zu letzten Mal, "etwas Spannung vom Bogen".:wink: Hinter dem Tabak Nr. 3. verbirgt sich der "Maryland Flake" von Pfeifenhuber aus München.



    Gruß Mats


    ¹Quelle: Dan Pipe, URL: https://www.pfeifen-huber.de/p…tabak-maryland-flake.html (Stand 29.08.2019)

    Da ja schon in der ersten Jahreshälfte feststand, dass dieses „Blindreview“ in einem Sommermonat stattfinden sollte, fiel meine Wahl recht zügig auf einen Tabak, der für mich in dieser Zeit, begleitet mit kühlen Getränken, die Sonnenuntergänge genießen lässt...


    Auch hier nun zuerst die Angaben des Blenders:

    „Kräftige Virginia-Grades aus Indien werden mit einem spritzigen, süß-herben Virginia von den Philippinen gemischt und drei Tage kalt gepresst. Anschließend erfolgt eine 30-tägige Nachpressung in der Spindelpresse. Das Ergebnis ist ein süffig-süßer Flake in bester englischer Flaketradition. Ein reiner, mittelkräftiger Virginiaflake mit schön ausbalancierten Geschmacksnuancen.“¹


    Was haben hier nun unsere „Blindverkoster“ dazu zu sagen...


    Frank

    „Geruchstechnisch tue ich mich etwas schwer Probe Nr2 einzuordnen. Ich schätze, daß ich einen Virginiaflake vor mir habe. Wahrscheinlich unaromatisiert, aber ich finde den Duft irgendwie muffig, gar nicht einladend. Aber warten wir ab, Probe Nr 1 hatte mich schließlich auch überrascht.:wink:


    Da es sich um einen Flake handelt, tue ich das was ich immer mit Flakes mache. Ich nehme ein Scheibchen, lege es auf die ausgestreckte Hand, bewundere es und balle eine Faust:)


    Den so entstandenen Broken Flake verfrachte ich in den Pfeifenkopf und Feuer frei.


    Wie zu erwarten glimmt der Tabak willig an und bildet fast sofort einen fast weißen Deckel. Während bei Probe Nr 1 jetzt das Aha Erlebnis eintrat, blicke ich etwas zweifelnd in den Pfeifenkopf. Sicher, da ist der Virginia zu erahnen, aber selbst der wirkt irgendwie dumpf, als wäre er im Hintergrund, nur was ist denn dann der Vordergründige Geschmack? Kurz: Ich weiß es nicht. Ich habe Probe Nr 2 jetzt dreimal geraucht und komme nicht dahinter. Ich empfinde einen verdünnten Virginia, der mich (ich hoffe Mats verzeiht es mir) bestenfalls an Zigarettentabak erinnert. Dabei bin ich schon der Meinung das es kein reiner Virginia ist, wenn ich raten würde viele meine Wahl auf einen Burlyanteil, dessen Aufgabe es zu sein scheint den Virginia in die Schranken zu weisen ohne selber etwas sinnvolles beizutragen.


    Positiv zu vermelden ist jedoch der Abbrand. Probe Nr 2 glimmt willig und ist eigentlich nicht aus zu bekommen. Selbst grobe Fehler verzeiht er und glimmt scheinbar kondensatlos bis zum Schluß. Selbst die Asche ist wirklich weiß.


    Fazit:


    Ich glaube es überrascht nicht wenn ich schreibe, daß ich mit diesem Tabak nichts anfangen kann. Meiner Meinung nach taugt er allenfalls zum Einrauchen einer neuen Pfeife aufgrund seiner hervorragenden Raucheigenschaften.“


    Michael

    „...diesen Tabak habe ich zuerst probiert.

    Nach dem aufschneiden des Beutels habe ich daran geschnuppert aber nur einen undefinierbaren Geruch nach Tabak und ... (?) wahrgenommen. Ich kann den Geruch absolut nicht einordnen.

    In der Pfeife dann kam ein schönes Virginiaaroma zur Geltung. Am Anfang dachte ich noch es ist ein ziemlich leichter Tabak, doch im nach dem ersten Drittel ging es auf mittlere Stärke (rein geschmacklich).

    Aber da passierte noch was anderes: ich meinte etwas schokoladiges zu schmecken (ist vielleicht Burley mit drin?).

    Aber das, und jetzt wirds wild, war das Mundgefühl...

    Klingt komisch und ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll, aber stellt euch vor ihr steht in einem sehr kleinem Raum und jemand wirft 2 Handvoll Kakaopulver in die Luft und schließt die Tür.

    Beim einatmen bekommt ihr das Kakaopulverstaub in den Mund. Es fühlt sich an als ob der Mund trockener wird und ihr den Kakao auf der Zunge spürt.

    Und genau dieses Gefühl hatte ich bisher nur bei einem einzigen Tabak und zwar bei Timms No Name Gold.

    Witzigerweise ist dort von keinem Schokoaroma oder Burley in der Beschreibung die Rede, aber so hab ich das vor ca 3 Jahren empfunden als ich ihn mal probierte.


    Also hier mein Tipp: No Name Gold"


    Rainer

    "Bei Matsens Rätseltakak Nummero Zwo handelt es sich schon rein visuell eindeutig um einen Flake.

    Im Zeitalter der Runddosen kann man der ob der Schnittlänge kaum noch auf den Hersteller schließen, ist ja aber auch egal...

    Vielleicht macht sich ja der Protagonist die Mühe, die Rätselkräuter mal bildlich zu zeigen, und die schwitzenden Kandidaten können sich eine Beschreibung des Tabakbildes ersparen... Jedenfalls... das ist rein visuell ein Virginia Flake mit noch was drin... also was aus der Ecke Burley-Käntucki und vielleicht sogar ne Prise Perique...?

    Geruchsmäßig recht neutral, leicht grasig/heuig, etwas „ölig“, leicht würzig und in Summe sehr angenehm und vor Allem vielversprechend... fast zum Reinbeißen, aber wir rauchen das Presskraut besser mal...

    Huiuiui... der ist gut, gewissermaßen $@ugut !

    Natürlich dominiert der Virginia, mit seiner wuchtigen und oft gelesenen und breitgelatschten „Virginiasüße“... und die Zutaten aus der o.g. Kräuterecke (und wenn Perique mit im Spiel ist, dann nur eine zarte Prise davon...) spielen hier munter mit rein. Klasse Tabak !

    Und jetzt kommt mein Dilemma... weil ich in meinem kleinen Leben schon so einige Flakes geraucht habe... er kommt mit irgendwie bekannt vor...

    Jedenfalls scheint er mal das Licht der Welt ursächlich in Dänien erblickt zu haben... STG und so... ...aber unter welcher Flagge er nun segelt ist eine andere Geschichte... Dunnhill oder Diehl oder... und Konsorten... „Dark Flake“ ? Jedenfalls kann man Deja Vues haben, denn es gibt mehr Tabaknamen als Tabake... evtl. sogar einer unter der Robert Mc Connell Flagge, Scottish Dingens und so... egal auch. Mats, ich hoffe du wirst deinen Beitrag zu meiner ungestörten Nachtruhe leisten ! Entweder hab ich von dem Wunderkraut genug im „Keller“, oder ich muss auf dringendste nachbessern. Jedenfalls hast du mir mit Nummero Zwo ein echtes Luxusproblem verursacht!"


    Rolf

    "Probe 2 ist ein sehr ordentlicher Flake. Die Schnittmaße sind geschätzte 7*3cm bei einer Schnittbreite von ~1.2mm. Der Flake kommt intakt und ordentlich aus der Packung, ist allerdings recht locker gepresst und läßt sich leicht in seine Schichtfasern zerteilen.


    Die Farbe ist über wiegend mittelbraun mit ein paar (sehr wenigen) dunkleren Fasern dazwischen. Daher vermute ich, dass es sich um einen Virginia/Perique-Flake mit recht geringem Perique-Anteil handelt.

    Der Packungsgeruch bestätigt die Vermutung: über wiegend angenehmer, unaufdricnglicher Heuduft, mit Nauncen von Perique. (Nebenbei: ich habe immer etwas Schwierigkeiten, Perique mit Pflaume oder anderen Fruchtdüften zu bezeichnen. Für mich riecht Perique nach Perique und sonst nach nichts). Dabei ist der Tabak wohlkonditioniert, so daß die Scheiben weder zerbröseln noch papig kleben.

    Wie bei den meisten Flakes, lasse ich die Scheiben möglichst ganz, ohne sie zu zerreiben. Vielmehr werden die Scheiben mehrfach geknickt und als Pflock/Zylinder mit der Zylinderachse vertikal zur Faserrichtung in die Pfeife gedreht. Dabei zerfällt dieser Flake in ausreichendem Maße, weiteres Auflockern ist also gar nicht notwendig.


    Das Anzünden ist bei einem solch wohlkonditionierten Tabak leicht und schnell: Flamme dran, ein paar mal (6-10) gezogen, dann kann man weiter rauchen, ohne Nachzünden zu müssen. Der Virginia kommt gleich zu Anfang gut zur Geltung, wird dann vom Perique im Laufe der Füllung eingeholt, ohne zu überholen, sondern um im Hintergrund ein wenig Würze beizusteuern. Das Ganze ergibt vor allem zum Ende hin ein überzeugendes Geschmacksbild. Dabei bleibt der Tabak insgesamt im Bereich leicht bis mittel. Falls man mal neu entzündet, wird man nicht bestraft, auch nicht belohnt, sondern man kann da wieder weitermachen, wo man zuvor aufgehört hat, der Tabak bleibt im wesentlichen wie er ist. Es ist mir wegen der Leichte dabei einmal passiet, das die Füllung fast unbemerkt nahezu ganz aufgeraucht war. Die Sorte glimmt bis zum Ende gut vor sich hin, ohne zu Sottern, zu Stottern oder sonstwie zu kapriolieren.


    Fazit: Anfängertauglicher Flake ohne Probleme. Der Tabak ist allerdings recht leicht und könnte für mich ein wenig mehr "Wumms" haben. Aufgrund der Schnittart, der lockeren Pressung und des sanften Perique-Anteils vermute ich, dass es sich um einen DTM-Flake handelt. Allerdings vertreibt DTM auch Flakes meist in Runddosen, vermutlich ist dieser mit chirurgischer Vorsicht aus der Dose heraus geholt worden, denn die Scheiben sind intakt. Von diesen leichten Flakes hat DTM eigentlich nur zwei im Angebot, nämlich den TNNGold und den Tordenskjold Flake. Den TNNG habe ich als etwas kräftiger in Erinnerung, daher tippe ich auf den Tordenskjold Virginia Slices."


    Wie bereits in der Einleitung etwas versteckt erwähnt:wink:, handelt es sich bei Tabak Nr. 2 und den "Sunset" von HU Tobacco.



    Gruß Mats


    ¹Quelle: Wiedemann, Hans: HU Tobacco – Pfeifentabake 2018, 1. Aufl., WIRmachenDRUCK GmbH, Backnang 2018

    Tabake wie der „Balkan Flake“ von Samuel Gawith oder der „English Balkan“ von Pfeifen Huber waren in den letzten Monaten hier im Forum in verschiedenen „Threads“ sehr präsent. Gerade letztgenannter führte zu einer sehr angeregten Diskussion und als ich im Vorfeld dieses „Blindreviews“ über die möglichen Tabake nachdachte, war mir schnell klar, dass ein „Balkan Tabak“ dabei sein sollte.


    Das nun sagt der Hersteller dazu:

    „Beste Virginia Grades, viel Orientblattgut, etwa 10% Dark Fired Kentucky, gut 40% Latakia (!) und eine gute Prise Louisiana Perique sind in dieser Mixture vereint. Wer den alten, kräftigen und vollen Latakia-Blends nachtrauert, die fast gänzlich aus unserer Tabaklandschaft verschwunden sind, wird hier vollauf getröstet. Das ist Nostalgie pur!“¹


    Schauen wir mal, welchen Eindruck er bei den vier Mutigen hinterlassen hat...


    Frank

    „Rein optisch habe ich eine klassische Mixture vor mir. Neben einigen wenigen hellen Tupfen Virginias, dominieren Solche dunklerer Farbe neben einer Portion Perique und einer Prise Latakia.


    Meine Nase nimmt hauptsächlich den Perique war, vielleicht mit Anklängen dunkeln Brotes und einem Hauch Haselnuss. Jedenfalls keinen Virginia, oder irgendeine Art von künstlichen Aromen.


    Latakia … (was die Möglichkeit, diesen Tabak richtig zu erraten gleich Null setzt) … etwas zögernd schaue ich auf die Uhr, noch etwa 3 Stunden bis die Chefin nach Hause kommt. Ich beschließe es zu wagen, immerhin kann man ja lüften …


    Verstohlen lege ich die zuvor ausgesuchte Bentley zur Seite und wähle stattdessen eine wenig gerauchte Falcum Hauspfeife.


    Das Stopfen dürfte niemanden vor ein Problem stellen. Die etwa 1,5 mm langen, optimal konditionierten Fasern, schmiegen sich wie von selbst in die Rauchkammer. Oben etwas verdichten und Feuer frei:wink:


    Die Fasern brennen willig an, bäumen sich etwas auf, bilden aber dann einen hübschen Deckel heller Asche. Zugegeben, ich hätte gerne mein überraschtes Gesicht nach den ersten Zügen gesehen. Ich war auf eine herbe, Latakia dominierte Va/Per Mischung eingestellt, aber mit dem was da, fast schon unanständig süß, meine Geschmacksnerven verwöhnte, hab ich nicht gerechnet.


    Probe Nr 1 kommt vollsüß daher, mit deutlichen Anklängen von Trockenobst und Röstaromen frischen Brotes, auf einer kaum zu erschmeckenden Virginiabasis. Auch der Latakia, obwohl im Raumduft nicht zu verleugnen, ist bestenfalls als würzige Spitze hintenheraus zu erahnen. Könnte aber auch sein, daß hier noch mit etwas Orient nachgeholfen wurde. Der Rauch ist von dichter, samtiger Struktur, ohne jede Schärfe, wie ich sie etwa von einem Virginia gleicher Süße normalerweise erwarten würde.


    Das Gesamtpaket ist stabil, erst am Ende des letzten Drittels lässt die Süße etwas nach und die Röstaromen treten mehr in den Vordergrund. Der Abbrand ist zu jeder Zeit tadellos, am Ende gibt es nur ein kleines Häufchen heller Asche.


    Fazit:


    Sehr lecker! Ich hoffe das Probe Nr 1 allgemein zugänglich ist und nicht etwa auf der anderen Seite des großen Teiches in einem geheimen Kämmerchen bei Vollmond von einem Schamanen zusammen gemischt wird, denn ich glaube fest das ein oder andere Döschen könnte sich hierher an den Rand der bewohnten Welt verirren.:)


    ...Ach ja, ich habe nicht die leiseste Ahnung was ich da geraucht habe“


    Michael

    „Ich hatte Tabak Nr. 2 zuerst probiert und die Proben Nr.1 und 3 mehrere Tage ungeöffnet im Briefumschlag gelassen.

    Als ich die beiden dann aus dem Umschlag holte kam mir der Duft von Latakia entgegen. Ich schnupperte an beiden (immer noch verschweißten) Beuteln und dachte "owei, da muss ein kräftiger Latakia dabei sein wenn beide Beutel von außen so riechen".

    Da beide Beutel so rauchig rochen entschloss ich mich mehr zufällig für den Tabak Nr. 1.

    Flux aufgeschnitten, dran geschnuppert und tatsächlich war das der mit Latakia.

    Der Geruch war sehr lecker, der Latakia dominierte in der Nase.

    Ganz anders als in der Pfeife: Der Latakia war zwar dominant, aber nicht erschlagend. Geschmacklich eine sehr schön ausgeglichene Mischung aus Latakia, Orient, Virginia und Perique (möglicherweise auch etwas Kentucky, aber dieser wenn nur ganz wenig zur Abrundung ).

    Der Latakia war stets präsent, lies aber auch holzige, ätherische Noten zur Geltung kommen (vermutlich vom Orient).

    Eine sehr gelungene Mischung die ich mir nach der Auflösung auf jeden Fall zulegen werde.

    Im Laufe der Pfeife kam eine leichte pfeffrige Note hinzu die ich mal dem Perique zuschreibe.

    Ich bin von dem Tabak echt begeistert.

    Vielleicht hat Mats, der Schelm, ja seinen Tuarekh verschickt. Mal kurz auf der HU Homepage nachgeguckt, die Beschreibung könnte passen.


    Nun habe ich nicht so viele Latakiamischungen geraucht das ich da große Vergleiche ziehen könnte, aber ich wage mal den Tipp das es der Tuarekh war.


    Er erinnert mich ein wenig an den Fayyum nur eben ohne den dark fired Kentucky (der mir ehrlich gesagt zu kräftig daher kommt).“


    Rainer

    „Also, wenn man 3 Tabakproben bekommt, fängt man konsequenterweise mit Numero 1 an, wenngleich auch die "2" und "3" schon rein vom Angucken wesentlich attraktiver daherkommen, wenigsten für mich mal...

    Egal auch...


    No. 1 kommt schon mal rein visuell als "Ribbon Cut" ziemlich dunkel daher... na, wenn da mal kein Latakia drin ist ?

    Das Beutelchen-Aufschneiden der sehr gewissenhaft und klimawandelresistent eingepackten Probe bestätigt den Verdacht... da ist definitiv Latakia mit drin, und davon so rein nasologisch nicht ganz wenig !

    Man riecht es deutlich... rauchig, irgendwie "kohlig"... Lagerfeuer.... und so... na, ihr wisst schon. Latakia halt, und davon sicher nicht wirklich wenig.

    Man könnte fast denken man steckt den Rüssel in ein Dösl Fayyum von Hans (HU-Tobacco), aber !!! ... beim Rauchen wird man aber eines Besseren (bzw. Schlechteren...) belehrt.

    Also, dann mal zu Rauchen... es raucht... heftig... das Kraut brennt fast ab wie Bohnenstroh... er ist als recht wenig "ergiebig" ...zudem die unbekannte Kräutermischung noch etwas "jung" erscheint, und es somit bissel zwickt beim Rauchen.

    Dazu gesellt sich dann eine gewisse "Weihrauchnote" die für derartige Tabake nicht unüblich ist.

    Aber ! Wenn ich schon mal Fayyum erwähnt habe...dem kann diese No. 1 nicht das Wasser reichen ! Es fehlt dieser Probe einfach an "Tiefe" und einer gewissen "Molligkeit" und "Fülle" die ich an Latakia-Mischungen so gern schätze... er kommt eher recht "Trocken" daher... zwar rauchig, aber ohne weitere Geschmackstiefen incl. einem Ticker an Süße... einfach nur trocken, fast "brut"... stark aber flach...

    Probiert habe ich ihn zweimal in einer Morta sowie einmal in einer Bruyere... ...der Grundtenor blieb der gleiche... leider...

    Kurz: Die Begeisterung hält sich bei mir auf Grund mangelnder Attribute für eine wirklich gute Latakia-Mischung in Grenzen...


    Zurück zur Rätselfrage: Eindeutig kein "Amitabak", jedenfalls nicht ureigentlich von Dorten... tja, also hierzulande... und wo da?


    Ein genauer Treffer ist quasi unmöglich, aber ich weiß dass es viele Tabake mit der Steuernummer 26602 deutlich besser können... und tendiere hiermit eher zu einem Produkt aus Lauenburg (DTM)... so was aus dem Old Ironside/Timm/Bill Bailey's Klon...“


    Rolf

    „Die Probe 1 ist ein kurzfaseriger Ribbon-Cut. Die Schnittbreite ist etwas mehr als 1mm, die Fasern sind selten über 2cm lang. Dazwischen sind Tabakstäube oder -Krümel. Das Tabakbild variiert zwischen mittel- und dunkelbraun zu etwas gleichen Anteilen mit wenigen hellen Einsprengseln.


    Gleich beim Öffnen der Verpackung zeigt sich ein kräftiger Latakia-Duft, kein Orient oder Perique ist hier zu erriechen. Der Tabak kommt für einen solchen klassischen Engländer (für mich) ideal konditioniert daher und ist leicht in die Pfeife zu füllen und zu entzünden.


    Zu Beginn der Füllung zeigt sich, dass die Nase schon beim Riechen aus der Packung recht gehabt hat: Viel Latakia und eine leichte Tabaksüße. Dieser Geschmack hält bis unten durch, wobei zum ab der Mitte der Virginia den größeren Anteil hat. Andere Tabak schmecke ich nicht heraus, also wohl wirklich kein (Frische bringender) Orient und auch kein (schwer-süßer) Perique. Problemloses Durchrauchen ist möglich, aber auch beim Wiederentzünden bleibt die Mischung wie zuvor, also ohne Bitterkeit. Ich denke, hier haben wir einen Samuel Gawith erwischt.



    Fazit: klassischer Engländer aus Virginia und Latakia, jeweils etwa zur Hälfte. Wer wissen will, wie Latakia schmeckt, kommt hier, vor allem zu Beginn der Füllung, auf seine Kosten. Gern mal wieder, allerdings wäre eine dritte Nuance auch interessant, wie zum Beispiel die klassischen Begleiter Orient oder Perique.

    Ich wage mal zu raten: Samuel Gawith Commonwealth?“



    Nun will ich aber die Spannung nicht noch künstlich verlängern.:wink: Bei dem Tabak Nr. 1 handelt sich um den "Bill Bailey's Balkan Blend" von DTM.



    Gruß Mats


    ¹Quelle: Dan Pipe, URL: https://www.danpipe.de/de/Bill…Baileys-Balkan-Blend_2797 (Stand 26.08.2019)

    Hallo werte "Blindverkoster", hallo geneigte Leserinnen und Leser,


    nachdem nun die drei Tabakproben verschriftlich wurden, legen wir einfach mal gemütlich los... Zuvor aber noch mein Dank an euch vier für die Bereitschaft, mal wieder "über den Tellerrand" zu blicken.:thumbup:


    Gruß Mats

    Servus Karl,

    Meerschaumpfeifen von Andreas Bauer sind sehr gut. Allerdings solltest Du wissen, daß die schon lange nicht mehr von Andreas Bauer in wien gefertigt werden, sondern die Namensrechte von einem türkischen Hersteller aufgekauft wurden - könnte sogar Altinay sein, ich weiß es aber nicht sicher. Der Grund liegt darin, daß bereits vor vielen Jahren die Türkei verboten hat, Blockmeerschaum auszuführen, mit der Folge, daß Bauer nicht mehr fertigen konnte.

    Meiner Ansicht nach sind die neuen aber auch nicht schlechter als die alten.

    Gruß

    Stephan

    Hallo Stephan, hallo Karl,


    im Internet ist zu finden, dass in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Firma "Andreas Bauer" mit der Firma "Koncak Meerschaum" in Eskisehir (TR) fusionierte. Seitdem werden die Pfeifen dort gefertigt. An anderer Stelle ist zu lesen, dass die Marke Bauer durch die Familie Koncak erworben wurde.


    Die Pfeifen selbst sehen wunderbar aus, aber ich finde den Preis übertrieben. Es gibt junge Pfeifenmacher in der Türkei, die für weitaus weniger Geld ebenfalls klasse Pfeifen herstellen, sogar filterlos und mit einem Bruyèrezapfen im Pfeifenholm. Aber das nur am Rande.


    Gruß Mats

    "...ledrig-ölig..., ...herb-säuerlich..., mit einem Anklang von Salbei...".

    Ledrig-ölig... da mir als Angestellter in einem Weinbetrieb bunte Satzfindungen und Adjektive bei Degustationsnotizen nicht gänzlich unbekannt sind, wirft mich fast nichts mehr um, aber ledrig-ölig ist schon sehr speziell, auch bei einem Bier... Himmel...

    Hallo Phil,


    deine Worte über Weinbetrieb, bunte Satzfindungen und Adjektive bei Degustationsnotizen haben mir eine Geschichte in Erinnerung gerufen, welche mir mein Schwager, den ich als Weinkenner bezeichnen möchte, vor einigen Jahren erzählte...


    Er war mit meiner Schwägerin über ein Wochenende in ein Wellness-Hotel gefahren und man begab sich am Abend in das angeschlossene Sterne-Restaurant. Meinem Schwager fiel auf der gutsortierten Weinkarte ein Wein auf, über den er schon einiges gelesen hatte und so wurde dieser edle Tropfen zum Essen bestellt. Wie es zu dem ganzen Brimborium:wink: in einem solchen Restaurant dazu gehört, kam dann der Sommelier mit der Flasche an den Tisch, öffnete diese vor den Augen der erwartungsvoll Wartenden, verköstigte einen "wönzigen Schlock":wink: und ließ im Anschluss daran auch meinen Schwager kosten. Als dieser zustimmend nickte, wurde auch das Glas meiner Schwägerin gefüllt. Beide widmeten sich weiterhin ihrer kurzzeitig unterbrochenen Konversation und so konnte der Wein sich noch ein wenig entfalten. Als nun meine Schwägerin einen Schluck dieses Weines nahm, sah sie sich sofort veranlasst, meinen Schwager zu fragen "was er denn da bitte bestellt habe?". Dies erregte wiederum die Aufmerksamkeit des Sommeliers, der geschwind an den Tisch eilte und fragend mein Schwägerin anblickte. Sie fragte ihn gerade heraus, ob den dieser Wein tatsächlich "nach Pferdestall riechen und nach Fäkalien schmecken müsse?". Der Somelier bekam ein leichtes Lächeln auf die Lippen und lobte meine Schwägerin mit den Worten "Ja, dieser Wein erinnert tatsächlich daran und muss so schmecken..." für ihr außerordentlich treffendes Geschmacksurteil bezüglich dieses Weines. Man war sich schnell darüber einig, dass man dieses Geschmackserlebnis nicht weiter fortsetzen wolle und bestellte eine andere Flasche Wein, welche dann durch meine Schwägerin verköstigt und für "trinkbar" befunden wurde.


    Gruß Mats


    PS: Ich hoffe, Rolf ist mir nicht böse, wenn ich von dem eigentlichen Thema etwas abgeschweift bin.:wink:

    Gude Rainer,


    die Adresse ist mir ein Begriff.;) Leider finden sich auf der "Internetseite" auch Getränke, welche dann im Laden nicht vorrätig oder teilweise auch überhaupt nicht geführt werden. Aber trotz allem findet man in dem riesigen Angebot schon das ein oder andere sehr interessante flüssige "Stöffsche".:batman_mrgreen:


    Gruß Mats

    Guten Morgen Rainer,


    da mir dieses Bier absolut unbekannt ist, habe ich mal schnell das "Internetz":geek: befragt und fand folgende Beschreibung:


    "...ledrig-ölig..., ...herb-säuerlich..., mit einem Anklang von Salbei...".


    Und ja ich denke, es könnte eine geschmackliche Ergänzung zum Tabak Nr. 1 sein, aber dass wirst Du wahrscheinlich schon ausprobiert haben.:wink:


    Gruß Mats

    Hallo Huub,


    diese kleine Kostbarkeit ist wirklich wunderschön. Durch "reinen Zufall" durfte ich sie bei einem uns beiden bekannten Pfeifenmacher im Original bewundern.:wink: Lass sie dir munden.


    Gruß Mats

    Gude zusammen,


    zum Thema "Harndrang" fällt mir jetzt spontan nichts ein und so stelle ich euch einfach mal meine bevorzugte "Sommer-Kombination" vor...

    ...eine Meerschaumpfeife mit einem aromatisierten Tabak auf Virginiabasis, wie hier im Bild der "Grousemoor" von Samuel Gawith oder der "Green Gold" von HU Tobacco. Es geht aber bei mir auch der "Daddy Gefftl" aus dem "gleichen Haus":batman_up: oder der Tabak Nr. 2 des August-Blindreviews.


    Euch noch ein schönes Restwochenende, wo immer ihr auch seid.


    Mats

    Hallo Hermann,


    so aus dem Stehgreif fällt mir bei einer Virginia-Latakia-Mischung der "Holly's Discovery" von DTM ein. Es ist ein Flaketabak mit diesen beiden "Komponenten". Ich persönlich finde ihn gut und kann ihn nur weiterempfehlen.
    Ansonsten gibt es von HU Tobacco den "Khoisaan" (hoher Latakiaanteil mit Virginia und Perique), den "English Breakfast" (Latakia, Orient und Virginia) und den "Port Latakia" (hoher Latakiaanteil mit Orient und Virginia).


    Gruß Mats

    Hallo zusammen,


    vor einigen Tagen bekam ich die Anfrage eines alten Freundes der Familie, ob ich denn immer noch Interesse an "berauchbaren Hölzern" hätte. Diese Frage war schnell beantwortet und so kamen gestern diese beiden Pfeifen zu mir.

    Die hintere ist eine Fiammata 3, Nr. 806, also eine der "Zweitmarken" von Savinelli, die vordere trägt den Schriftzug "Sinai" und die Nr. 13. Da bin ich bisher noch nicht weitergekommen.


    Was man alles mit einer Axt und roher Gewalt machen kann, zeigt euch nun dieses gute Stück:batman_mrgreen:...

    Nun ja, dieses Meisterwerk "schlichter Handwerkskunst" wird eher der erste Baustein für ein Kuriositätenkabinett sein.


    Gruß Mats