Beiträge von Krautwickler

    Hallo Manni, Jens und den anderen,


    ich muss zugeben die Farbgebung des Mundstücks spricht mich jetzt nicht besonders an. vermutlich gerade WEIL es eigentlich ein klassisches Shape ist. Aber auch ich glaube, aus der pfeife kann man gut rauchen.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo Jens,


    da ich selber wenig handwerkliches Geschick habe, und mir auch das Werkzeug fehlt habe ich das in der Vergangenheit tatsächlich mehrmals schon so mit meinen eigenen Pfeifen gemacht. Mir extra für meine Pfeifen eine Hobbywerkstatt mit Poliermaschine und PiPaPo einzurichten will ich nicht, ich glaube da steht die Ausgaben für Werkzeug und der dafür benötigte Platz nicht in Relation zu.


    Was ich selber mache ist Pfeifen ab und an mal von Hand polieren, ich habe einen Reamer, mit dem ich die Kohlekruste bearbeite, und ja, ich habe auch schon Pfeifen mit der Salz Alkohol Methode neutralisiert. Wenns um tiefergehende Arbeiten an der Pfeife geht, war früher DanPipe mein Ansprechpartner.


    Es ging damals zu seinerzeit z.B. darum ein Mundstückkanal etwas aufzubohren, die Filterkammer anzupassen, da ich eine Pfeife hatte, bei der nach dem Rauchen immer der Filter steckenblieb und solche Sachen. So etwas würde ich auch heute immer noch vom Profi machen lassen, einfach weil ich darin absolut keine Übung habe, und ich mir für solche gelegentliche Dinge nicht extra Werkzeug anschaffen will.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo in die Runde,


    ich selber habe schon gute Erfahrungen mit dem Isopropanol gemacht. Jedoch das 70%. Das mit dem einziehenden Salz in den Pfeifenkopf ist mir neu, aber ich les da mal was nach. Grundsätzlich funktioniert die Geschichte mit dem Salz Alkohol, nur ganz wichtig, darauf achten, dass kein Alkohol auf die Beize am Pfeifenkopf kommt. Ist mir selber schon passiert bei einer lackierten Pfeife, nun hat die Pfeife am Kopfrand einen Fleck. Gut, rauchen lässt sie sich trotzdem.


    Je nach dem, wie stark die Pfeife gemarkt ist durch den Vorgänger Tabak, muss man das Ganze dann jedoch ein, zwei mal wiederholen, aber grundsätzlich, es funktioniert.


    Grüße,

    Sebastian

    Tag auch,


    zum Thema Tee muss ich zugeben, ich mag den Twinings, sowohl ihren Earl Grey, als auch den English Breakfast. Der Lady grey, was ja eine Eigenkomposition ist von denenist finde ich auch ganz gut. Ich habe selber schon Bekanntschaft auch mit höherwertigen Tees gemacht, aber ein richtiger Teekenner bin ich absolut nicht. Also ich glaube, bei einer Blindverkostung könnte ich nicht herausschmecken ob es echtes Bergamotteöl ist, oder synthetisches Aroma. Was ich an höherwertigen Tees gerne trinke ist ab und an ein Darjeeling Flugtee, sehr mild, sehr angenehm, sind wunderbare Tees.


    Auf das Tabakergebnis bin ich mal gespannt. Selbst eigene Tabake zu mischen, reizt mich überhaupt nicht, aber wenn jemand das vorhat und durchzieht ist es ja schon interessant, was dabei dann auch raus kommt. Zum Etikett, sieht schön aus, aber wichtiger ist ja der Inhalt :).


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo Sven,


    das ist ja schön zu lesen, dann weiß ich auch, was ich nie probieren werde um meinen Tabak feucht zu halten. Allerdings habe ich nicht das Bedürfnis die Feuchtigkeit meines Tabaks zu regulieren, so lange sie noch in Ordnung ist. Ich greife tatsächlich erst ein, WENN sie dann mal trocken sind. Passiert mir aber ab und an, du hast mir ja schon nen Tipp bezüglich Aufbewahrungsmöglichkeiten gegeben. Meist lasse ich meine Tabake in der Originalverpackung, bei ein paar offenen geht das an sich ganz gut.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo Ben,


    mit den Boveda Pads hab ich mich nie wirklich auseinander gesetzt da ich eben diese Humidrole nutze. Sowohl für meinen Pfeifentabak, als auch für meinen Zigarettentabak. Aber so wie du die Frage stellst, hört sich das wirklich mal interessant an. Das würde ja bedeuten das diese Packs bei trockenem Tabak evt sogar kontraproduktiv wären. Bzw nicht zum gewünschten Erfolg führen.


    Grüße,

    Sebastian

    Handelsübliches destilliertes Wasser ist Trinkwasser hygienisch nicht überlegen. Im Gegenteil:

    • Trinkwasser unterliegt in Deutschland der Trinkwasserverordnung. Es wird regelmäßig mikrobiologisch und chemisch überwacht und ist ausdrücklich für den menschlichen Verzehr bestimmt.
    • Destilliertes Wasser wird zwar durch Destillation von gelösten Stoffen befreit, ist aber nicht steril. Nach der Abfüllung kann es sich problemlos wieder mit Keimen aus Luft oder Verpackung kontaminieren.
    • Es gibt bei destilliertem Wasser keine laufenden Hygienekontrollen wie beim Trinkwasser, da es nicht als Lebensmittel verkauft wird.
    • Mikrobiologisch gilt: „keimarm bei der Herstellung“ heißt nicht „keimfrei beim Gebrauch“.

    Fazit:

    Aus hygienischer Sicht ist Leitungs- oder abgefülltes Trinkwasser handelsüblichem, destilliertem Wasser klar überlegen. Destilliertes Wasser hat seinen Platz in Technik und Labor – nicht als hygienisch bessere Alternative zum Trinkwasser.

    Mast- und Schotbruch

    Sven ⚓️

    Hierbei muss ich Sven jedoch wirklich Recht geben, unsere Trinkwasser Qualität hat einen sehr hohen Standard, im Übrigen wird es stärker kontrolliert als handelsübliches Trinkwasser aus dem Getränkemarkt. Und es ist einfach so, dass offenes, stehendes Wasser immer Keime zieht, egal ob es vor dem Öffnen mal steril war oder nicht. Stehendes Wasser ist immer kontaminiert, früher oder später. Damit liegt unser Leitungswasser so fern es Trinkwasserqualität hat deutlich vor destilliertem Wasser, was dann nach Anbruch möglicherweise über Tage oder Wochen offen steht, bis es wieder in Gebrauch genommen wird.


    Darum auch mein Hinweis, immer frisches, neues destilliertes Wasser zu nehmen.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo Sven,


    dann habe ich dich tatsächlich missverstanden. Was die Wasserverordnungen betrifft dürftest du wesentlich mehr wissen als ich. Mit dem Thema Hygiene kenne ich mich als Pflegefachkraft jedoch ein bisschen aus.


    Ich behaupte jedoch mal, dass bei Dauereinsatz der Humidrole mit Leitungswasser mehr Nährboden für mögliche Keime gelegt wird, da es einfach verunreinigter ist als destilliertes Wasser. Eben diverse Ablagerungen im Wasser. Schimmelbefall tritt vor allem dann auf, wenn etwas permament feucht ist, und mit Sporen kontaminiert wird, Feuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung,


    Aber vordergründig geht es eher darum, dass keine Fremdstoffe wie Kalk, Rost usw in die Humidrole gelangt. Dabei hilft destilliertes Wasser.


    Ja Legionellen sind ab und zu mal ein Problem, höre ich und lese ich hin und wieder in den Medien. Ich schätze, die Dunkelziffer bei Legionellen Erkrankungen durch verunreinigtes Trinkwasser ist aber viel höher, als die Fälle, die bekannt werden. Aus einem einfachen Grund.


    Du hast Legionellen in deinem Wasser und wirst krank, Lungenentzündung, Bronchitis, irgendwie sowas. Nun gehst du zum Arzt. Der Arzt wird sich in den wenigsten Fällen die Mühe machen und den genauen Erreger bestimmen zu lassen. Er wird dir Medikamente verschreiben oder empfehlen, dich möglicherweise krankschreiben und dich damit auskurieren lassen. Eine genau Bestimmung des Erregers erfolgt meist nur im konkreten Verdachtsfall ( so wie es z.B. während der Corona Pandemie war). Dieses Procedere lässt für mich die Vermutung zu, dass wir uns tatsächlich häufiger mit bestimmten Erregern wie beispielsweise den Legionellen infizieren als tatsächlich auch bekannt wird. Daher meine Vermutung.


    Aber ja, was die Keimbesiedelung angeht, geht zum Tabakbefeuchten auch Leitungswasser. Angenommen, das destillierte Wasser, steht nur drei Tage offen, glaube ich, hat es schon mehr Keime intus, als das Wasser, was bei uns frisch aus der Leitung kommt.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo Sven,


    Was du dabei vergisst sind die Trinkwasserinstallationen beim Endverbraucher. Unsere Wasserleitungen daheim, enthalten sehr wohl Keime und Verunreinigungen und kontaminieren damit auch das Trinkwasser. Das stinknormale Wasser aus der Leitung beim Endverbraucher ist in den wenigsten Fällen wirklich rein. Es wird verunreinigt durch Ablagerungen in den Leitungen, wie Rost, Kalk usw usw. Bei der Keimbesiedelung dort geht es vielmehr um die Höhe der dort auftretenden Keimbelastung. Es dürfen von dem und dem nur so und soviel Mengen auftreten, dann gilt das Wasser als sicher. Überschreitet die Anzahl die festgesetzte Grenze, gilt das Wasser nicht mehr als sicher. Aber es ist nicht komplett frei von Verunreinigungen und Mikroorganismen.


    Wenn du etwas wirklich keimfrei haben willst, brauchst du es steril, an sonsten ist es nicht (mehr) keimfrei.


    Darum habe ich ja auch geschrieben, dass es eher um die Verkalkung der Humidrole geht und deren Dauereinsatz und nicht um Keimfreiheit des Wassers. Denn selbst steriles Wasser ist nicht mehr steril, wenn du es mal offen hast. Es sei denn natürlich du entnimmst es unter sterilen Bedingungen.


    Aber, da gebe ich dir Recht, unser Trinkwasser aus der Leitung hat im Allgemeinen eine sehr hohe Qualität. Wir haben hier in Deutschland da einen recht hohen Standard.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo zusammen,


    ich nehme auch diese kleinen Humidrole zum Wiederbefeuchten des Tabaks. Also diese kleinen Metalmünzen mit Löcher drin, die sich mit Wasser vollsaugen. Den Tabak damit wieder zu befeuchten, wenn er mal richtig trocken geworden ist, kann unter Umständen dauern und mehrere Anwendungen hinter einander erfordern. Aber es klappt, eben mit Geduld.


    Zum Thema Hygiene in den Dingern, ja Leitungswasser kann Keime beinhalten, was frisches destilliertes Wasser nicht tut. Aber ist die Flasche einmal aufgemacht, zieht auch destilliertes Wasser Mikroorganismen an. Des weiteren sind unsere offenen Tabake auch nicht steril, auch in unserem Tabak befinden sich Mikroorganismen.


    Aber: Es geht auch schlicht und ergreifend darum, dass die Humidrole nicht mit der Zeit verkalken und nach und nach immer mehr Mikroorganismen ziehen. Das tun sie vor allem bei Dauereinsatz. Kommen sie gelegentlich zu Einsatz sollte abgekochtes Wasser ausreichen, für eine ausreichende Hygiene. Kommen sie häufiger zum Einsatz, verkalken sie eben auch mit der Zeit, und sind permanent feucht, was die Keimbesiedelung eben begünstigt. Dann ist es wirklich ratsam, destilliertes Wasser zu verwenden, und in dem Fall wirklich jedes mal eine frische, frisch aufgemachte Flasche, die nicht längere Zeit offen gestanden ist.


    Wie gesagt, die Humidrole zieht so oder so Mikroorganismen wenn sie mal feucht ist, einfach weil sie nicht in einem sterilen Raum zur Anwendung kommt. Daher sollte man den Dingern auch die Möglichkeit geben, mal wirklich komplett durch zu trocken.


    Nun kostet destilliertes Wasser nicht die Welt, und ist die Flasche einmal geöffnet, kann man das Wasser immer noch für andere Zwecke nutzen, und sei es nur zum Blumen gießen. So verhindert man einfach auch, dass die Humidrole oder der Tonstein mit der Zeit verkalkt.


    Wie gesagt richtig trockener Tabak dauert eben länger, bis er wieder die gewünschte Feuchtigkeit hat, aber es geht.


    Grüße

    Hallo Sven,


    schönes Review, welches ich sehr aufmerksam gelesen habe. Als Liebhaber der dänischen Mischungen, ( sowohl dezent aromatisierte als auch Hocharomaten) ist dieser Tabak sehr interessant für mich.


    Ich habe tatsächlich selber ein 50 Gramm Pouch dieses Tabaks, jedoch noch verschlossen. Dein Review hat meine Wahl bestätigt. Ich dachte ursprünglich, ich rauche meine derzeitige Fruchtaroma Mischung erst auf, bevor ich den Danish Dice öffne, ( ich möchte nicht zu viele Tabake auf einmal offen haben) aber nach deinem Review überdenke ich das nochmal.

    Mein derzeitiger Fruchtaromat ist definitiv ein Hocharomat, und dein Review zum Danish Dice ( ehemals Truffels) gibt mir den Eindruck, dass der Danish Dice durch seine eher verhaltene Aromatisierung doch das Potenzial haben könnte, mir in der pfeife nochmals ganz andere Eindrücke zu vermitteln als mein derzeitiger Hocharomat. In dem Fall würde es sich durchaus lohnen beide Tabake neben einander her zu rauchen, da sie ja durchaus unterschiedliche Geschmacksnuancen entwickeln können.


    Vielen Dank für dieses Review, Grüße

    Sebastian

    Hallo Rainer, Tag den anderen,


    als bekennender Aromaten und MiFi Raucher oute ich mich hier mal als Liebhaber parfümierter Rauchpappe á la Danske Club Black ( Luxury) und nutze dafür vorzugweise Pfeifen mit Fehlbohrung. Gegen diese Fehlbohrung gibts ja eigens von Doktor Vauen kreierte Einwegadapter Papierröllchen, mit irgend nem schwarzen Gebrösel drinne, die sich - meist jedenfalls - nach getaner Arbeit, sprich dem Rauchvorgang herausnehmen und entsorgen lassen. Gut. Ich habe auch schon von MitFilter Rauchern gehört, die die Filter mehrfach verwenden, und dies ist nun tatsächlich ernst gemeint.


    Wohin gegen ich mit Kuhstallaroma und Schuhsohlenleder aus der pfeife jetzt weniger anfangen kann, ich glaube man nennt es Latakia-Orient-Mischung.


    Zum Schluss gibts noch eigens für unentschlossene Raucher ein Tabakaroma, das es eigentlich an sich gar nicht gibt, weil dieser tabak sowieso in allen Mischungen enthalten ist. Die Rede ist hier vom Virginia.


    Aber letzten Endes ist das alles Wurscht ( nee Tabak), weil die Tabaksteuer oder den Zoll, zahlen wir hier alle. Das macht uns hier zu Leidensgenossen.


    Schließlich und letztendlich muss es ja, und das ist nun auch ernst gemeint, Spaß machen und vor allem schmecken. Darum gehts ja.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo Marco,

    auch für mich sieht das nach einer richtigen geschnitzten Meerschaumpfeife aus. Ist alles sehr typisch für diese Pfeifen. Ein Tipp zur Wiedererkennung Meerschaum, also Blockmeeschaum Pfeifen sind sehr leicht, wenn sie nix wiegt, deutet das zu mindest darauf hin.


    Grüße,

    Sebastian

    Hallo Thorsten,


    den Royal Yacht hab ich seiner zeit schon gerne geraucht. Aber auch der war stark, das hab ich beim Rauchen gemerkt. Aber er war für mich soweit verträglich, dass er mir mit seinem Geschmack noch wirklich geschmeckt hat, ohne dabei fast gleich umzukippen. Ich habe ihn zu bestimmten Gelegenheiten geraucht, also zum Beispiel nicht früh morgens oder spät am Abend, eher dann, wenn ich wirklich fit, wach und ausgeruht war. Zu diesen Gelegenheiten habe ich ihn dann rauchen können. So ähnlich gehts mir übrigens mit dem Hal o the Wynd, dafür muss ich fit sein, oder ich rauche draußen an der frischen Luft, dann gehts und schmecken tut der einfach richtig gut.Dadurch ist der für mich auch eher ein Sommertabak.


    Grüße

    Hallo Sven,


    schönes Review, ich selber habe den Irish Flake damals nur einmal bei mir gehabt. Geschmackstechnisch fand ich ihn gar nicht mal so schlecht, aber seine Stärke und Schärfe war mir dann einfach zu viel. Klar wusste ich, dass es ein schwerer Tabk ist, als ich ihn gekauft habe, aber ich dachte, wenn er so bekannt ist, probier ihn mal aus.


    Ja, Stärke, ich bin neben Pfeife auch Zigaretten Raucher, und das nicht knapp. Dadurch dachte ich, ich kann ne Portion Nikotin vertragen, Dachte ich. der irish Flake hat mich wirklich aus den Latschen gekippt, er war etwas zu viel des Guten. Schluckauf, Magengrummeln, so ein leichtes Schwummergefühl waren so einige Anzeichen, dass er mir zu stark war. Ich habe ihn ein paar mal geraucht, und dann verschwand er in meiner Tabakschublade, bis er vollends vertrocknet war und dann auch nicht mehr rauchbar.


    So gings mir mit dem Irish Flake von Peterson.


    Grüße,

    Sebastian