Hallo zusammen,
ich nehme auch diese kleinen Humidrole zum Wiederbefeuchten des Tabaks. Also diese kleinen Metalmünzen mit Löcher drin, die sich mit Wasser vollsaugen. Den Tabak damit wieder zu befeuchten, wenn er mal richtig trocken geworden ist, kann unter Umständen dauern und mehrere Anwendungen hinter einander erfordern. Aber es klappt, eben mit Geduld.
Zum Thema Hygiene in den Dingern, ja Leitungswasser kann Keime beinhalten, was frisches destilliertes Wasser nicht tut. Aber ist die Flasche einmal aufgemacht, zieht auch destilliertes Wasser Mikroorganismen an. Des weiteren sind unsere offenen Tabake auch nicht steril, auch in unserem Tabak befinden sich Mikroorganismen.
Aber: Es geht auch schlicht und ergreifend darum, dass die Humidrole nicht mit der Zeit verkalken und nach und nach immer mehr Mikroorganismen ziehen. Das tun sie vor allem bei Dauereinsatz. Kommen sie gelegentlich zu Einsatz sollte abgekochtes Wasser ausreichen, für eine ausreichende Hygiene. Kommen sie häufiger zum Einsatz, verkalken sie eben auch mit der Zeit, und sind permanent feucht, was die Keimbesiedelung eben begünstigt. Dann ist es wirklich ratsam, destilliertes Wasser zu verwenden, und in dem Fall wirklich jedes mal eine frische, frisch aufgemachte Flasche, die nicht längere Zeit offen gestanden ist.
Wie gesagt, die Humidrole zieht so oder so Mikroorganismen wenn sie mal feucht ist, einfach weil sie nicht in einem sterilen Raum zur Anwendung kommt. Daher sollte man den Dingern auch die Möglichkeit geben, mal wirklich komplett durch zu trocken.
Nun kostet destilliertes Wasser nicht die Welt, und ist die Flasche einmal geöffnet, kann man das Wasser immer noch für andere Zwecke nutzen, und sei es nur zum Blumen gießen. So verhindert man einfach auch, dass die Humidrole oder der Tonstein mit der Zeit verkalkt.
Wie gesagt richtig trockener Tabak dauert eben länger, bis er wieder die gewünschte Feuchtigkeit hat, aber es geht.
Grüße