Curly Cut Rauchen mal seitwärts :)

  • Hallo zusammen,


    Manch' einer mag ja die Pfeifentipvideos auf DeineRöhre nicht, aber in dem folgenden Video zeigt PPG Jensen nicht nur, wie man CC's einfüllt (seitwärts), sondern auch wie sie gemacht werden - und woher der typische MB Hausgeschmack kommen könnte. Man lernt halt nie aus :)



    FF, Rolf :)

    Bevor man eine Frage beantwortet, sollte man immer erst eine Pfeife anzünden. Pfeiferauchen trägt zu einem einigermaßen objektiven und gelassenen Urteil über menschliche Angelegenheiten bei.– A. Einstein rauch10t5rz3.gif

  • Hallo Rolf,


    vielen Dank für den Link, beim Per habe ich schon länger nicht mehr vorbei gesehen.

    Es ist gut, dass sich noch solche Tabak-Koryphäen gegen das Ende der Tabakpfeife auflehnen.

    So ähnlich packe ich auch, bei hohen Pfeifen auch mal horizental verschachtelt oder bei den

    schmalen Curlies stapeln. Allerdings kann es dabei auch mal schön heiß an der Wandung werden,

    siehe meine Lorenzo...


    Einen schönen Abend


    Thorsten

    "Every morning I wake up thinking, 'Good, another 24 hours of smoking'"

    - J.R.R. Tolkien - 1966 -

  • p. s. Hat denn schon jemand den neuen Mac Baren Vanilla Roll Cake probiert?

    Hört sich interessant an, doch bevor ich wieder dem Aromaten-Koller verfalle,

    höre ich lieber auf Eure Erfahrungen...


    Gruß


    Thorsten

    "Every morning I wake up thinking, 'Good, another 24 hours of smoking'"

    - J.R.R. Tolkien - 1966 -

  • aber in dem folgenden Video zeigt PPG Jensen nicht nur, wie man CC's einfüllt (seitwärts), sondern auch wie sie gemacht werden - und woher der typische MB Hausgeschmack kommen könnte. Man lernt halt nie aus :)

    Feiner link, Rolf ! :):):thumbup:

    ...bislang dachte ich immer, dass das Kräuselzeug, mit der äußerlichen Erscheinung von Hunde-Hinterlassenschaften, in Scheibchen geschnitten, ganz hinten (evtl. aus Sicherheitsgründen...) im eigenen Mundwerkzeug also dann ganz hinten neben die Backenzähne drapiert wird...

    Für die christliche Seefahrt völliger Unsinn, zumal Captain Smollett perfekt bewiesen hat, das sich ein Pfeifchen auch bestens und genüsslich auf einem Pulverfass sitzend rauchen lässt... 8o


    Pyrotechnische Grüße,

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Hallo,


    nettes Video von Per Jensen, das du uns da präsentierst. Ja meine Roll Cakes fülle ich je nach Pfeife mal so und mal so da rein. Auflockern oder zu einer Wurst zusammen gerollt, gestapelt hab ich auch schon, je nach dem eben. Interessantes Video. Vielen Dank.


    Liebe Grüße,

    Sebastian

  • Hallo zusamen,


    ich habe das gestern mit dem Peterson Special Reserve (s. WRIG) mal ausprobiert. Sonst knülle ich die Scheibchen immer zusammen und bringe die Knüllkugeln dann einzeln ein, bis die Pfeife zu 4/5 gefüllt ist. Bei der PGJ Methode oben muss man sich vorher überlegen, wieviel reinpasst. Ist nicht so schwierig, aber halt ein Arbeitschritt mehr. Danach ist der Unterschied allerdings gering (mE). Ich bleib' mal dran und versuche beides im direkten Vergleich auszuprobieren.


    Beste Grüße


    Rolf :)

    Bevor man eine Frage beantwortet, sollte man immer erst eine Pfeife anzünden. Pfeiferauchen trägt zu einem einigermaßen objektiven und gelassenen Urteil über menschliche Angelegenheiten bei.– A. Einstein rauch10t5rz3.gif

  • Hallo rolf ,


    wie läufts beim Testen? Du hast dir ja nen schwierigen Curly-Tabak für den Test ausgesucht. Ich rauche den auch sehr gerne und habe auch noch ein Halbes Kilo eingelagert, aber rauchen lässt er sich ja nicht so leicht - so meine Erfahrung - er beißt schon mal gerne, wenn man ihn nicht absolut langsam und in Ruhe raucht.


    LG Stefan

    << Wer nicht genießt, ist ungenießbar >> Konstantin Wecker

  • Hallo Stefan,

    wie läufts beim Testen?

    Nunja, die Untertschiede sind eher marginal. Vielleicht gibt es gar keine und ich werde von meiner Erwartungshaltung in die eine oder andere Richtung gezogen.

    Also: der Anbrand ist wie üblich, der Tabak bäumt sich ein wenig auf und muss wieder an Ort und Stelle gebracht werden. Danach glimmt das Ganze in beiden Fällen soweit willig weiter.

    Ich meine aber, dass bei der Kügelchen- Methode die Füllungen etwas besser bis unten abbrennen, auch dass man bei der Befüllung flexibler ist und besser einstellen kann, wie viel man einfüllt. Bei der Seitwärts- Methode muss man das vorher entscheiden, und nachträglich korrigieren, wenn man zu viele Scheibchen erwischt hat.


    Geschmacklich sieht es so aus: Curlies bestehen ja in der Theorie aus vollständigen Mischungen pro Kugel, mit eventuellen Würztabaken in der Mitte. Durch die Falt-und-Schieb-Rein- Methode hätte ich erwartet, dass da zuerst die äußere (meist Virginia o.ä.) Tabak kommt, danach das Gewürz eher geballt und zuletzt wieder Virginia, angereichert mit dem Kondensat der Mitte, während die Knutschkugel- Methode die ganze Füllung hindurch eher gleichmäßig schmecken sollte. Aber der Eindruck ist -wenn überhaupt vorhanden - eher schwach, was daran liegen kann, dass sich die Einzelkomponenten gut vermählt haben.


    Beim Classic Roll Cake von MB ist so etwas eh' nicht zu erwarten, da diese Scheiben insgesamt gleichmäßig sind.

    Beim One Quid (US: Mac Baren - Latakia Rolls Limited Edition) ist da schon eher etwas, aber auch nur schwach. Auch diese Röllchen sind gut "amalgamiert" :D

    Und beim Pete: so wie beim One Quid: kaum Unterschiede.


    Ich denke, dass ich bei der bisherigen Scheibchen-für-Scheibchen- Methode bleiben werden, einfach aufgrund der Mengenflexibilität.


    Aber ab und an werde ich den Pfeifen mal was knicken ;)


    Beste GRüße


    Rolf :)

    Bevor man eine Frage beantwortet, sollte man immer erst eine Pfeife anzünden. Pfeiferauchen trägt zu einem einigermaßen objektiven und gelassenen Urteil über menschliche Angelegenheiten bei.– A. Einstein rauch10t5rz3.gif

  • HAllo zusammen,


    ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe für Curlys gar keine feste Stopfmethode. Ich bastel mir da je nach Pfeife und je nach Curly Menge einfach was zusammen, was dann in die Pfeife passt.


    Ich hab sie schon als Kugel geraucht, ich hab sie gestapelt ( Manni kann das ja auch ganz gut, gelle) und ich habe sie seitwerts zu einer Wurst zusammen gerollt in die Pfeife eingebracht. Auf geschmackliche Unterschiede habe ich dabei, ganz ehrlich, bisher noch gar nicht geachtet. Sollte ich vielleicht mal machen.


    Nur im Moment habe ich gar kein Curly offen, ich müsste noch nen Döschen Dark Twist da haben, vielleicht mach ich den in den nächsten TAgen mal auf und rauche die verschiedenen Methoden mal etwas bewusster und beobachte mal.


    Grüße,

    Sebastian

  • rolf Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich liebe ja Curlys und bin meistens bei der gleichen Stopftechnik wie du Rolf - also ein leichtes Bällchen aus den Curlys formen - ja nach Pfeifenvolumen. Bei größeren Pfeifenköpfen leg ich aber auch gerne mal (allerdings auch leicht schon angedrückt) Die Curlys senkrecht rein - allerdings ziemlich locker, da ich sonst Probleme habe, den richtigen Zug einzustellen. Bei den Curlys brauche ich dann oben ja noch - meist Virginia-Schnippsel aus den Curlys für den Abbrand - dass sich die Curlys nicht immer -zig-mal wieder aufstellen.


    Geschmacklich hab ich allerdings noch keine Unterschiede festgestellt - allerdings auch keine Versuchsanreihung mit mehreren Tagen gleicher Tabak gemacht und kann somit auch keine verlässliche Auskunft geben. Beides schmeckt - da gehts mir so wie dir Krautwickler


    Schöne Grüße


    STefan

    << Wer nicht genießt, ist ungenießbar >> Konstantin Wecker

  • Ach ja, die Stopfmethoden. Frag 5 Pfeifenraucher und du erhälst 6 Antworten... ich zerzupfe die Curlys stets, so wie auch die Flakes. Die Knickmethode oder gar das Stapeln um die Curlys ganz zu lassen, das hat bei mir nie funktioniert. Banause ich!!!

    ------------------
    Gruss, Phil - Sounds mean nothing without music (Jerry Goldsmith, film composer)

  • Hallo Phil,


    Das zerpflücken eines Flakes stellt ja für manche eingefleischten Flakeliebhaber eine Todsünde dar. Wobei auch das wiederum nur bedingt gilt. MAnche Flakes lassen sich ja super knicken und falten, bei anderen geht das eher schlechter. Auch da kommt es bei mir darauf an. Je nach Pfeife und Flake mache ich mal so und mal so. Ich habe Flakes schon erfolgreich geknickt und ich habe sie auch schon erfolgreich zerupft. Letztere Methode mag zunächst etwas einfacher aussehen, jedoch bei einer schönen akuraten Flakescheibe z.B. á la Mac Baren ( deren Flakes isnd einfach top) ist das Knicken und FAlten fast anspruchsloser als das Aufrubbeln oder zerpflücken.


    Letzen Endes gilt halt eins: Schmecken muss es. Und das tuts nach meinen Erfahrungen durchaus auch mit verschiedenen Methoden.


    Mir macht jedenfalls auch das Knicken und falten Spass. Ähnlich wie bei den Curlys, bei denen ich ja auch mal so und mal so vorgehe.


    Grüße,

    Sebastian

  • Zitat

    Das zerpflücken eines Flakes stellt ja für manche eingefleischten Flakeliebhaber eine Todsünde dar.

    Was ein ziemlicher Unsinn ist - schliesslich kann man auch hier lenken und denken. Grob zerpflücken heisst nicht in Atome zerlegen. Oder um es mit den Worten eines anderen Pfeifenrauchers zu umschreiben: "Zum Schluss wird alles zu Asche...". Es gibt keine Regeln, also bricht man sie :batman_mrgreen: Knicken, Falten, zerpflücken, in Würfelchen schneiden

    ------------------
    Gruss, Phil - Sounds mean nothing without music (Jerry Goldsmith, film composer)

  • Hallo Phil,


    in Würfel geschnitten habe ich meine Flakes noch nie. Ist mir zu aufwändig. Dann lieber doch zerrupfen. Beim Zerrupfen kannst du ja quasi selbst wählen wie grob du den Flake auseinander nimmst, ob du einen groben Broken Flake machst, einen Readdy Rubbed oder schon ganz kleine Stücke. Da ist ja viel möglich.


    Grüße,

    Sebastian

  • Hi Rolf,


    ich traue mich hier jetzt njcht, dieses spannende Thema in all seinen bislang benannten Spielarten hier weiter zu kommentieren, ohne zuvor einen Australier konsultiert zu haben, denn egal wie "seitwärts" oder wieauchimmer... die Kollegen da unten rauchen schließlich auf dem Kopf stehend, von uns aus gesehen... was für Varianten von Stopfmöglichkeiten völlig neue Horizonte öffnet... :lol:


    Happy YTing,

    Rainer

    PS: Sendung mit der Maus für CC's Machen ist natürlich immer spannend...:):thumbup:

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Hallo Rainer

    die Kollegen da unten rauchen schließlich auf dem Kopf stehend

    etwa so?


    :P:lol:


    Beste Grüße


    Rolf :)

    Bevor man eine Frage beantwortet, sollte man immer erst eine Pfeife anzünden. Pfeiferauchen trägt zu einem einigermaßen objektiven und gelassenen Urteil über menschliche Angelegenheiten bei.– A. Einstein rauch10t5rz3.gif

  • Hi Phil,


    völlig richtig ! :)


    Allerdings hast du bei deiner Darstellung folgendes und sehr wichtiges nicht berücksichtigt:


    Der Curly wurde linksdrehend produziert:



    Der Curly wurde rechtsdrehend produziert:



    :lol:


    Happy puffing,

    Rainer

    Glaube nicht an Dinge von denen du nur Echos und Schatten kennst (Japanisches Sprichwort)

    Glaube versetzt selten Berge, Aberglaube immer ganze Völker (Rafik Schami)

  • Aber klar doch, Sebastian !


    Seit Jahren bin ich bekennendes Mitglied der "Flat Earth Society" !!! 8)

    https://www.tfes.org/


    Es kann ja wohl nicht sein dass tausende von Amerikanern kognitiv suboptimiert sind...:lol:


    Auch wenn man da teils etwas anderer Meinung ist...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flat_Earth_Society


    Also, aufgepasst bei ausgedehnten Spaziergängen durch die Maisfelder von Iowa/USA, denn hinter der letzten Maisstaude könnte es plötzlich fürchterlich senkrecht nach unten gehen... :lol:


    Also - Uffgebasst,

    Rainer

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